From Sapporo to Ishigaki

Mein Skigepäck war relativ schwer und so entschloss ich mich per Taxi vom Hostel zum Bahnhof fahren. Die Fahrt war ein Erlebnisse mit automatisch öffnenden Türen und alles Top sauber und einem super netten Taxifahrer, dies obwohl die Fahrt nur knapp 1km dauerte. In Sapporo verwendete ich mein Skigepäck für 28chf nach Tokyo an Flughafen. Etwas was es auch in Europa geben müsste, es ist einfach viel leichter so zu reisen. Ich staunte nicht schlecht, als das Boarding für eine B777-300 mit 514 Passagieren begann auf Grund einer Verzögerung 10 Minuten anstatt 15 Minuten vor Abflug und der Flieger war pünktlich. Swiss kriegt 156 Passagiere nicht innert 30 Minuten in Flieger rein. In Tokyo blieb mit einer Stunde Umsteigezeit genügend Zeit um Mittagessen. Mein Fazit fürs nächste Mal eine halbe Stunde hätte wirklich gereicht. Die B787 nach Ishigaki war voll und es war mit den japanischen Urlaubsreisenden ein lustiges Publikum. Ich genoss mal wieder das lustige Feature der sich auf Knopfdruck verdunkeln Scheiben. Die Crew kann dies Steuern, der grosse Nachteil daran. Gute 3.5 Stunden später landete ich in Ishigaki und da ich kümmerte mich spontan online um einen Mietwagen irgendwie schien mir das Fortkommen per Bus etwas kompliziert. Anflug Ishigaki

Die Vermietfirma war überrascht als ich bereits 10min später da stand. Ich bekam problemlos mein Auto für die nächsten 24h, obwohl meine Führerscheinübersetzung bereits 1.5 Jahre alt war. Mit dem eingebauten GPS war der Weg zum Hostel relativ einfach zu finden und bereits nach 10 Minuten war ich mit dem Automat und dem Linksverkehr sehr vertraut.

Mein Mietwagen

Ich hatte mal wieder Glück und ein Mehrbettzimmer für mich. Mit den Tipps ging es los zum Leuchtturm bevor ich mir anschliessend die Stadt ansah wobei es ausser ein paar Souvenirshops und Restaurants nicht viel zu sehen gab. KFC und Mc Donalds gibt es auch auf der Insel mehr als 1 Filiale hab ich aber nicht gesehen.

Beim Autofahren hab ich bemerkt warum Japan so wenig Verkehrstote hat, die Tempolimits sind extrem tief. Mit etwas Glück darf man Ausserorts 50 km/h fahren meist tuckert man mit 40km/h herum. Interessanterweise halten sich die Japaner nicht wirklich daran. Weiter Spezialität der Japaner, sie parken immer Rückwärts ein. Ich hab sie selten vorwärts ein parkieren gesehen. Fahren in Japan ist definitiv anders als im Rest der Welt. Ich hab selten solch höfliche Leute beim Autofahren erlebt und auch die Regeln sind anders.

Kurz etwas zur Geschichte der Inseln. Die Ryukyu Inseln wurden erst 1879 offiziell eine japanische Präfektur unter dem Namen Okinawa. Zuvor waren sie auch eng mit China verbunden und man sieht die Einflüsse beider Kulturen auf den Inseln. Gerade auf der Hauptinsel Okinawa ist die amerikanische Präsenz hoch stand nach dem 2. Weltkrieg unter Amerikanische Verwaltung bevor die Inseln 1972 an Japan zurückgeben wurden.

 

As my ski bag was pretty heavy I decided to take a cab from the Hostel to the train station. The ride with a taxi was a great experience, the automatic opening door and everything top clean. And the driver was more than nice, even the ride was just 1 km. At the Airport I shipped my ski bag to Tokyo, the price of 28 CHF was adequate and I wish we could have this service in Europe as well, it would make travelling more relaxed. I was pretty surprised how fast they boarded a Boeing 777-300 with 514 passengers. They started boarding 10 minutes before departure caused by a delay.  Swiss has problem to board an Airbus 320 in the 30 minutes so this fact in Japan is pretty surprising for me. As I had a connecting time of 1 hours in Tokyo there was plenty of time to eat some Udon Noodles before departure. The Dreamliner from Tokyo to Ishigaki had different travelers on board. It was a typical holidayflight. For me the fact that ANA uses a Dreamliner daily to Ishigaki was pretty surprising. Long time ago ANA used also special Jumbo Jets for Domestic Flights. When I arrived at Ishigaki I realized that I am probably more then lost without a rental car. So I booked on short notice one Online and went to the rental company.

Beach @ Ishigaki.JPGTo drive on the left side I was at the beginning not used but I got pretty fast back in routine and was able to explore the Island after check in in the hostel. The biggest change was more me the speed limit on the Island, outside of villages it was 50km/h inside most of the time 40km/h. Even if the Island was not that big there a Mc Donald and a KFC as well. For I visited the  Ishigaki Town, but a lot more then some restaurants and market I haven’t seen there. The first impression of Ishgaki was great.

Sapporo Snow Festival 2016

Einen Tag hab ich wieder am Sapporo Snow Festival verbracht und da lassen wir Bilder sprechen.

I have spent another day at the Sapporo Snow Festival and I think pictures describe it the best

 

Skifahren in Niseko und Rusutsu

Mein Ziel das Winterwunderland Niseko. Hier hab ich bereits vor einem Jahr den japanischen Pulverschnee schätzen und lieben gelernt. Wer einmal in Niseko war der kommt immer wieder. Dieses mal hatte ich mir 4 Tage auf der Piste gegönnt und Niseko von seiner typischen Seite kennen gelernt. Grau in Grau, hab ich vor einem Jahr den Mount Yotei mehr als einmal gesehen, war dies dieses Mal nur kurz der Fall. Das Wetter hat minütlich geändert, man konnte bei Sonne die Piste runterfahren und beim hochfahren sah man die Hand nicht mehr vor den Augen, vor lauter schneefall. In der Nacht gab es oft 40cm bis 50cm Neuschnee, genau für das ist Niseko bekannt ist.

Den Gipfel vom Mount Annupuri hab ich trotzdem 2mal bestiegen. Die Aussicht konnte ich mir denken. Den Mount Yotei hab ich aber trotzdem gesehen, bei einem Tagesskiausflug ins nahegelegene Rusutsu.

Nachdem ich im Netz verzweifelt nach Vergleichen zu den Skigebieten gesucht hab, hier meine persönliche Einschätzung. Niseko ist das bekannteste und ein Japaner hat mir im Lift erklärt das St.Moritz des Ostens ein guter Vergleich aus meiner Sicht. Das Skigebiet Niseko United besteht aus 4 untereinander verbundener Skigebiete Annupuri, Niseko, Grand Hirafu, sowie Hanazono. Man kann Tageskarten für ein einzelnes Gebiet oder für das komplette Resort lösen. Super gelöst ist auch die Verfügbarkeit von 5und8 Stundenskipassen, meist reichen 8h Skifahren aus, auch wenn das nachtskifahren extrem Spass macht. Annupuri ist relativ ruhig und hat eher leichte bis mittelschwere Pisten mit vielen Bäumen, der Ort hat selbst nicht viele Essensmöglichkeiten, respektive ist relativ teuer, günstig ist der Food court und das Restaurant an der Piste. Mein Favorit dort das Lunch Buffet für 2100 Yen (inkl. Tee, Wasser, Kaffee) im Northern Annupuri Resort, einmal essen und Man/Frau ist voll bis zum nächsten Mittagessen. Niseko hat etwas von allem ist geprägt vom Hilton Hotel. Aus Budgetgründen hab ich nicht an Essen ausprobiert. Die Skipisten bieten für alles etwas und hat relativanspruchsvolle schwarze Abfahrten, diese sind wie üblich nicht gepisted. Gran Hirafu, hier hatte ich diese mal mein Startpunkt, Ort mit Combini um mal was zu kaufen, viele Restaurants und auch das Nachtleben soll toll sein. Das grösste Resort, sehr viele Pisten, unten eher einfacher, oben etwas schwerer. Das Nachtskifahren ist genial und hat einiges an anspruchsvollen Pisten. Wer den Kick von leeren Buckelpisten, Baumskifahren und Tiefschnee fahren bei Nacht sucht kommt hier voll auf die kosten. Der beleuchtete Teil entspricht einem kleineren Schweizer Skigebiet.

Die Bäume sind etwas Dichter als in Annupuri was das tree skiing etwas anspruchsvoller werden lässt. Hanazono ist ein Gebiet mit 3 Sesselliften und diese lassen sich relativ gut fahren. Guter Backcountry Zugang, toll fürs tree Skiing. Grösster Nachteil, man darf oft laufen, da die unteren 2 Lifte eher flach sind. Essen ist ok, aber aus meiner Sicht überzahlt. Günstig Essen ist schwer gerade auf der Piste dort gibt es das Buffet, sowie leider ein erst viel zu spät entdecktes, kleines Restaurant in Hirafu oberhalb der Sessellifte mit günstigem Essen ist nicht auf dem Pistenplan vermerkt, man sieht nur ein Haus mit japanischen Schriftzeichen am Waldrand. In Gran Hirafu hat es 2 leckere und günstige Ramenläden,hier muss man früh für einen Platz kommen. In einem hatte ich als Dessert Tempura Eis, eine sehr leckere Kombination.Tempura Ice cream

Die authentische italienische Pizzeria ist eine authentisch australischer Pizzeria nicht schlecht aber das Menü für uns gewöhnungsbedürftig und japanisch kann def. niemand.

Zu Rusutsu ein kleineres Skigebiet ca. 40min per Bus von Niseko entfernt.

Niseko (6)

Mount Yotei from Rusutsu

Mein Favorit bis jetzt, die Pisten sind hier leerer als in Niseko und vor allem um einiges anspruchsvoller wegen der Steilheit. Für die Füsse angenehm, fast alle Sessellifte haben Fußstützen, während es in Niseko einige Lifte hat, welche keinen Sicherheitsbügel hat, findet man diese in Rusutsu nur sehr vereinzelt, zudem sind in Rusutsu mehr Pisten, gerade auch anspruchsvollere), gepisted,es ist eher CH Standard. Niseko hat mehr erlaubtes Backcountry (und ist in diesem Punkt äusserst liberal) gemeinsam haben beide, dass man den Mount Yotei bei gutem Wetter sieht. Hätte ich die Wahl, wäre als typischer Schweizer Durchschnittsfahrer ohne grosse Tiefschneeerfahrung würde ich nach Rusutsu gesehen und viele die ich getroffen hab teilen diese Meinung.

Rusutsu

I arrived at the winter wonderland of Niseko. Already last Year I spent a few days in this powder snow and I really fall in Love with the famous Niseko Powder. If you have ever been to Niseko, you will probably come back again. This time I have a spent 4 Days in the days and made friendship with the typical Niseko Weather grey in grey. Have I seen last year a few times Mount Yotei, was it this year only once. The weather has changed from minute to minute. So on moment there was sun on the sloops and when you get back it was snowing. The advantage of this was I had nearly daily about 40-50cm powder on the sloops. I have been anyway twice to the top of mount Annupuri, the view from the peak I had in memories. I got the see mount Yotei on a daytrip to the closed by skiresort Rusutsu.

After I was searching in the Internet for a clear Information and recommendation about the resorts, I will provide you know some of my views:

Niseko is pretty famous and a Japanese guy told me on the chairlift that Niseko is St. Moritz of the east. The Resort Niseko Untited are 4 smaller connected ski resorts. Annupuri, Niseko, Gran Hirafu und Hanazono

You can either buy day tickets for one of the smaller resorts, or for the whole area. Great is also the idea of sealing 5hours and 8 hours ski passes, most of time you have enough after 8hours in the snow, even if night skiing makes a lot of fun.

Annupuri is a quiet Ski resort, most of the runs are easy or intermediate with a lot of trees. The Village of Annupuir has not a lot possibility to get food. The cheapest place are the food court and restaurant on the run. My favorite place in Annupuri is the Buffet Lunch at the Northern Annupuri Resort for 2100 Yen (including water, Tea, Coffee). You eat there once and you are full till the next lunch. The only place where you have a bottom of the mountain intermediate runs.

Niseko is more or less the Hilton Hotel just down the Gondola. For Budget reason I haven’t tried any food there. The runs are for everyone, below there are the easy runs higher up you have ungroomed black runs.

Gran Hirafu, this time this was my place to stay. A Village with Comibini a lots of Restaurant and according to my information a great nightlife. The biggest ski resort, a lot of runs, on the top pretty challenging runs. The Night skiing is here great and has a lot of advanced run. If you like empty bumpy runs, powder and tree skiing at night this is place to be for you. The night ski area is the small ski resort in Switzerland. The trees are closer than in Annupuri, so tree skiing is more challenge. Hanazono is a resort with 3 runs and pretty good. Great access to the Backcountry and great of tree skiing. Disadvantage below you have to walk a lot as it is very flat. Food is ok but overpaid. You get at the buffet place more value for the money. Eating on a budget is pretty hard on the runs. I just realized too late, that there is Japanese place just over the chairlift from the bottom. You just see a house at the trees with Japanese signs and there they serve good food. In the Town of Hirafu there are 2 delicious ramen stores, but you have to be early to avoid the Que. In one you get nice tempura Ice-cream. The Pizzaplace in Hirafu who tells that they are authentic Italian is authentic Australian It alien, these kinds of Pizza you don’t find on a menu in Italy. But they are good.

Rusutus a smaller Ski resort about 40 minutes by bus from Niseko away. The runs are empty and more challenging because they are steeper . Great is that nearly all chairlift have a there footrest and a safety bar. In Niseko the footrest is not common and you have more chairlifts without safety bar. As in Rusutsu there are more groomed trails (even intermediate once), it is more Switzerland Standard. Niseko has more Backcountry skiing. Both have a great view on Mount Yotei on sunny days. If I had the choice as a typical Swiss intermediate skier I would prefer Rusutsu and many other I have met think the same. In the Niseko Area I would stay again the Hirafu Area as there is a plenty of choice with food.

Transportation form the Airport to the Resort and back. Here I recommend the train if you like it cheaper. If you don’t care about the money then take bus it is just easier getting the transport from once place to the other.

Der Weg von Hiroshima nach Niseko

Von Hiroshima ging es mit Air Do nach New Chitose Airport (Sapporo). Wie zuverlässig die Japaner hab ich nun selbst erlebt. Ich vergass mein Handy im Bus und realisierte dies erst nach der Sicherheitskontrolle. Die freundliche Dame erkundigte sich kurz beim Bus unternehmen danach. Kommentar holen Sie ihr Handy an der Information ab. Ich war ganz überrascht ab diesem Service und so etwas hab ich in Europa leider noch erlebt. Der Flug mit Air Do war nichts neues, es gab ein Getränk und wenn man wollte konnte man sich essen kaufen.

Am New Chitose Airport angekommen nahm ich den Zug nach Otaru um diese Stadt mal noch bei Tag mit einem kurzen Spaziergang anzusehen. Die Vorbereitung fürs Otaru Light Festival, welches ich ein Jahr zuvor besuchte liefen auf Hochtouren und es war interessant alles bei Tag anzusehen. Der Blogbericht vom letztjährigen Otaru Lightfestival gibt es hier zum nachlesen.

Weiter ging mit es Zug durch den Schnee nach Kutchan wo ich vom Hostel im nahegelegen Hirafu abgeholt wurde. Es war eine wunderschöne Zugsfahrt und ich realisierte, endlich kommt der Schnee. Angekommen war ich relativ k.o und begann alles für den nächsten Skitag bereit zu machen.

 

From Hiroshima I went with Air Do to Sapporo. The first time I realized my self how Japan works. I forgot my mobile phone in the Bus and told that the lady in the Lounge. She just made a call and explained me that I am able to pick up the phone at the information counter. I was pretty surprised. After arrival I took the train to Otaru to see the village by day and afterwards the journey took true a winter wonderland to Kutchan, where the Hostel staff picked me up. Pretty tired but with the view on good powder I will go early to bed.

Miyajima, Iwanakuni

Von Kumamoto ging es per Shinkasen nach Hiroshima wo ich per Lokalzug nach Iwanakuni ging. Obwohl die Umsteige Zeit vom Shinkasen auf den Regionalzug nur 8 Minuten betrug schaffte ich es sogar zu meiner Überraschung mein Gepäck im Schliessfach zu deponieren.

Shinkansen.JPG

In Iwanakuni wollte ich mir die berühmte Brücke ansehen. Die Brücke wurde ohne einen Nagel zu verwenden erbaut. In der Edo Zeit durften nur Samurais die Brücke benutzten. Die heutige Brücke ist eine Rekonstruktion, da die alte Brücke einem Taifun zum Opfer fiel.

Zurück beim Bahnhof hatte ich wieder Glück es wurde bereits gepfiffen, dass der Zug abfahren konnte, doch der freundliche Lokführer machte mir die Türe auf.so ging bis jetzt alles wie am Schnürchen, hätte ich es so geplant hätte es nicht funktioniert. Bevor ich nach Miyajima ging überprüfte ich die Gezeiten, nachdem ich das Tori im
Sommer 2014 ohne Wasser gesehen hab, war es mir wichtig es endlich mal im Wasser zu sehen und ich das Gefühl eine andere Sehenswürdigkeit zu sehen.

Zurück in Hiroshima nutze ich den Bus um vom Bahnhof ins Hotel zu kommen und dort erhielt ich zu meiner grossen Überraschung ein Upgrade in ein grösseres Zimmer. Mein Gedanke in jedem Schlafsaal in einem Hostel ist mehr Platz. Anschliessend besuchte ich nochmals das Denkmal und den Dom bevor es Okonomiyaki zum Nachtessen gab.

From Kumamoto i went by bullet train to Hiroshima where i took the local train to visit the famous iwanakuni bridge. The rebuild bridge is made without any nails and it is pretty impressive,if you imagine this.after the visit of the bridge I made it up to visit mji.i just like to see the Tori standing in water. If you see it without water you just feel a different place.back in Hiroshima I checked in at the hotel and got an upgrade. Afterwards I visited the atomic bomb museum and the famous dome.dinner was my favorite Okonomiyaki. I enjoyed this day a lot.

Nagasaki nach Kumamoto

Vor meiner Abreise nach Kumamoto wollte noch das Museum von Philipp Franz von Siebold Besichtigungen. Der Arzt und Naturwissenschaftler hat das damalige Bild von Japan geprägt wie kein anderer und in Japan für das Verständnis zu Europa geworben. Die Ausstellung ist zwar nicht gross aber hat sehr anschaulich die Geschichte dieses wichtigen Deutschen näher gebracht. Beim Spaziergang zum Museum lief entlang vieler Tempel und ich fand es sehr schön einige davon von aussen näher zu betrachten.

Nagasaki hat mich positiv überrascht und wenn man die lohnenswerte Insel Hashima auch besichtigt benötigt man aus meiner Sicht mindestens 1.5 Tage für die Stadt. Per Zug ging es weiter Richtung Süden nach Kumamoto. Der Zug war aus meiner Sicht eine Mischung zwischen Flugzeug und Zug. Er hatte Gepäckfächer wie im Flugzeug und es fehlte eigentlich nur das Anschallzeichen um das Flieger Feeling komplett zu machen. Ein Blick in Schinkansen, so könnte der Sitzabstand gerne in der Eco jeder Airline sein.

In Kumamoto deponierte ich das Gepäck beim Hotel und macht mich auf den Weg zur Burg. Die Burg gilt als eine der 3 grössten von Japans. Alleine der Weg bis zum Hauptturm durch die Kirschblüten(und ich fand die erste) ist faszinierend, im Turm wird man anschliessend von einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Die Burg ist wunderschöne aber auf Grund ihrer Grösse schwer erfassbar.

Mir persönlich gefiel Matsumoto besser, hier konnte man auch von aussen irgendwie noch alles über Blicken.  Anschliessend war ein Besuch des Kyu Hosokawa Gyobu-tei angesagt. Die ehemalige Residenz des jüngeren Bruders ist ein typisches japanisches Herrschaftshaus mit der offenen Bauweise, mir kamen Erinnerungen an Kanazawa im Schnee hervor.

Die Häuser sind toll wenn es warm ist, wie hier im Süden im Sommer. Sobald es aber Schnee hat wird es relativ kühl bei den Fenstern aus Papier. Abends stand noch ein Besuch im Hotel eigenen Onsen auf dem Programm. Fazit die spontane Planänderung nach Kumamoto zu reisen hat sich gelohnt. Nächster Stopp ist Hiroshima mit einem Ausflug nach Iwakuni und Miyajima umd das Tori mal im Wasser zu erleben.

 

From Nagasaki to Kumato

As wished to visit the Siebold Museum I did that during my last morning in Nagasaki. The town is great and I think you need at least 1.5 days to get close to this town. Afterwards I took Express train and Shinkansen to Kumamoto with the famous castle. This castle is really a visit worth. It is hughe and you are able to spend hours day. Walking up to castle it is an experience itself and if you walk up to the tower, the great view is breathtaking. I really enjoyed spending this afternoon in Kumamoto and I think that wasn’t my last time here!

Nagasaki

Nachdem mir im Hostel alle von Hashima erzählt haben und das sei das Beste an Nagasaki, beschloss ich auch diesen (relativ teuren) Ausflug zu unternehmen und ging früh morgens zu Hafen. Die Tage zu vor war auf Grund des Wetters das Anlaufen der Insel leider nicht möglich. Ich hatte Glück das Schiff verliess Nagasaki pünktlich. Die Aussicht vom Boot auf den Hafen war absolut genial und ich genoss es ausnahmsweise mal auf See zu sein. Hashima ist einigen möglicherweise aus dem James Bond Film Skyfall bekannt. Die Insel ist ein Industriedenkmal Japans und wurde vor 40 Jahren quasi über Nacht verlassen. Zuvor hatte es dort eine Kohlemine mit einer Stadt welche alles hatte was man benötige inkl Krankenhaus und Schulen. Während 40 Jahren war die Insel quasi sich selbst überlassen und wurde von Taifunen regelrecht mitgenommen. Heute kann man auf einem schmalen Weg sich die Insel ansehen und die Aussicht geniessen. Faszinierend fand ich all die halb kaputten Gebäude, die Treppen die ins nirgendwo gingen und die Bäume die aus den Häusern herauswachsen. Früher war die Insel mal bekannt dafür dass sie nie grün ist. Das hat sich heute geändert, die Natur erobert Ihren Platz zurück. Zurück bleibt eine Geisterinsel, welche sehr spannend ist. Dadurch, dass ich die einzige ohne grosse Japanischkenntnisse war, hatte ich das Glück eine Privatführung zu haben und konnte mir vieles vor dem Touristenansturm ansehen. Anschliessend fuhr das Schiff noch um die Insel rum und man konnte so einen guten Einblick gewinnen. Mit Tele haben sich auch viele Details ausmachen lassen.

Zurück in Nagasaki wollte ich mir mal den Grund dafür ansehen warum die Stadt in der westlichen Welt eine solch traurige Berühmtheit erlangte, der Atombombenabwurf. Das Museum fand ich extrem interessant und fast etwas besser als das in Hiroshima und es zeigte einmal mehr wie sehr wir fast vergessen was damals passierte. Die Umgebung mit dem Peace Park und der Urakami Cathedrale hat mir gut gefallen.

Anschliessend ging es noch weiter zurück in der Geschichte, ich besuchte Dejima. Dies war früher eine Insel und während der Abgeschiedenheit Japans einer der Handelspunkte mit Übersee. Da ich momentan den Versuch das Buch „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet“ zu lesen und da ist es faszinierend wenn man sich quasi die Schauplätze ansehen kann.

Anschliessend lief ich durch Chinatown wo gerade alles fürs Neujahrfest vorbereitet wird in Richtung Oura Catholic Church um mir anschliessend die ehemalige holländische Siedlung anschaute und einfach durchs Quartier etwas lief. Auf die Besichtigung weiterer ehemalige europäischer Häuser Verzichtete ich, den sie sahen aus wie in New England.

Auf dem Weg zurück ins Hostel nutzte ich die Chance um mal 100 Yen Store ein paar Mitbringel einzukaufen. Zurück im Hostel traf ich auf meine Amerikanische Zimmergefährtin, welche mit 73 problemlos noch im Dormitory übernachte. Spotan entschloss ich als nächstes nach Kumamoto für 1 Nacht zugehen bevor es nach Hiroshima geht.

During my stay in the hostel, everybody had a must go Hashima the famous gost island in the James Bond Movie Skyfall. The Island is an UNESCO World Heritage. The boat trip is great and you get a great view on the city.

Afterwards I have visited the Atomic Bomb Museum and the Peace Park witch was pretty impressive. After new history I went on to older history and I have visited the former trading place Djima before I went over to the Our Catholic Church and former Dutch and Chinese Settlement. I walked around the former Dutch Village, former China town where everything gets prepared for New Year and I wish I could stay there for the light festival. Next stop will be Kumamto for 1 Night before I finalize my first part of Sightseeing in Hiroshima.