Archiv für den Monat Januar 2016

Nagasaki

Nachdem mir im Hostel alle von Hashima erzählt haben und das sei das Beste an Nagasaki, beschloss ich auch diesen (relativ teuren) Ausflug zu unternehmen und ging früh morgens zu Hafen. Die Tage zu vor war auf Grund des Wetters das Anlaufen der Insel leider nicht möglich. Ich hatte Glück das Schiff verliess Nagasaki pünktlich. Die Aussicht vom Boot auf den Hafen war absolut genial und ich genoss es ausnahmsweise mal auf See zu sein. Hashima ist einigen möglicherweise aus dem James Bond Film Skyfall bekannt. Die Insel ist ein Industriedenkmal Japans und wurde vor 40 Jahren quasi über Nacht verlassen. Zuvor hatte es dort eine Kohlemine mit einer Stadt welche alles hatte was man benötige inkl Krankenhaus und Schulen. Während 40 Jahren war die Insel quasi sich selbst überlassen und wurde von Taifunen regelrecht mitgenommen. Heute kann man auf einem schmalen Weg sich die Insel ansehen und die Aussicht geniessen. Faszinierend fand ich all die halb kaputten Gebäude, die Treppen die ins nirgendwo gingen und die Bäume die aus den Häusern herauswachsen. Früher war die Insel mal bekannt dafür dass sie nie grün ist. Das hat sich heute geändert, die Natur erobert Ihren Platz zurück. Zurück bleibt eine Geisterinsel, welche sehr spannend ist. Dadurch, dass ich die einzige ohne grosse Japanischkenntnisse war, hatte ich das Glück eine Privatführung zu haben und konnte mir vieles vor dem Touristenansturm ansehen. Anschliessend fuhr das Schiff noch um die Insel rum und man konnte so einen guten Einblick gewinnen. Mit Tele haben sich auch viele Details ausmachen lassen.

Zurück in Nagasaki wollte ich mir mal den Grund dafür ansehen warum die Stadt in der westlichen Welt eine solch traurige Berühmtheit erlangte, der Atombombenabwurf. Das Museum fand ich extrem interessant und fast etwas besser als das in Hiroshima und es zeigte einmal mehr wie sehr wir fast vergessen was damals passierte. Die Umgebung mit dem Peace Park und der Urakami Cathedrale hat mir gut gefallen.

Anschliessend ging es noch weiter zurück in der Geschichte, ich besuchte Dejima. Dies war früher eine Insel und während der Abgeschiedenheit Japans einer der Handelspunkte mit Übersee. Da ich momentan den Versuch das Buch „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet“ zu lesen und da ist es faszinierend wenn man sich quasi die Schauplätze ansehen kann.

Anschliessend lief ich durch Chinatown wo gerade alles fürs Neujahrfest vorbereitet wird in Richtung Oura Catholic Church um mir anschliessend die ehemalige holländische Siedlung anschaute und einfach durchs Quartier etwas lief. Auf die Besichtigung weiterer ehemalige europäischer Häuser Verzichtete ich, den sie sahen aus wie in New England.

Auf dem Weg zurück ins Hostel nutzte ich die Chance um mal 100 Yen Store ein paar Mitbringel einzukaufen. Zurück im Hostel traf ich auf meine Amerikanische Zimmergefährtin, welche mit 73 problemlos noch im Dormitory übernachte. Spotan entschloss ich als nächstes nach Kumamoto für 1 Nacht zugehen bevor es nach Hiroshima geht.

During my stay in the hostel, everybody had a must go Hashima the famous gost island in the James Bond Movie Skyfall. The Island is an UNESCO World Heritage. The boat trip is great and you get a great view on the city.

Afterwards I have visited the Atomic Bomb Museum and the Peace Park witch was pretty impressive. After new history I went on to older history and I have visited the former trading place Djima before I went over to the Our Catholic Church and former Dutch and Chinese Settlement. I walked around the former Dutch Village, former China town where everything gets prepared for New Year and I wish I could stay there for the light festival. Next stop will be Kumamto for 1 Night before I finalize my first part of Sightseeing in Hiroshima.

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Der Weg nach Nagasaki

Heute Morgen wollte ich eigentlich früh los, um nochmals Fukuoka anzusehen. Doch irgendwie spielte mir der Jetlag einen Streich und ich stand erst später auf. War bei dem Regenwetter nicht weiter tragisch und so war ich erst gegen Mittag in Fukuoka. Zuerst ging es zu Nikon um meine Kamera durch checken zu lassen. Der Sturz war nicht harmlos und ich wollte sicherstellen, dass sie notfalls in Japan repariert wird. Das kaputte Objektiv welches ich eigentlich entsorgen wollte, nahmen Sie zur Reparatur an, ich könne das in 2 Wochen in Tokyo wieder abholen. Da es bereits Nachmittags war nutzte ich die Chance um mal typisch Ramen essen zu gehen, für welche Fukuoka bekannt war. Mein 1. Besuch in einem typischen Ramenrestaurant und hier wurde mir vieles abgenommen, da man Englisch konnte. Essen am Automat bestellt und anschliessend Zettel der Bedienung in die Handgedrückt und wenige Minuten später hatte ich mein Ramen. Einfach und unkompliziert und dies alles ohne grosse Worte. Spannend war, dass man den Wasserspender quasi an jedem Tisch hatte, dass jeder Platz einzeln war.

Ich entschloss mich auf Grund des Regens etwas in der Canal City zu shoppen, bei Uniqlo wurde ich gleich fündig. Ich war oft kurz davor mir einen Regenschirm zu kaufen, da es wirklich stark Regnete ich entschloss mich aber meinem Konzept treu zu bleiben und auf einen Schram weiterhin zu verzichten. Irgendwie fehlt mit der Charme der Stadt, welchen ich im Sommer erlebte. Im Regen war alles extrem trüb und traurig.

Zurück beim Bahnhof suchte ich noch das Geschäft auf, welches mir von Nikon empfohlen wurde und ich würde fündig mit einem zweit Hand Objektiv welches sich perfekt für meine Zweck eignete. Das Fotografieren mit einem 50mm Fixobjektiv empand ich als rechte Herausforderung, welche nicht mehr so viel Spass machte und ich ertappte mich immer mehr mit dem Handy am Fotografieren. Endlich wusste ich wieder einmal wie es früher war mit meiner 1. Kamera als Kind. Der Kamome Express nach Nagasaki war relativ voll und ich musste mir einmal mehr Mühe geben nicht einzuschlafen.

Zum Nachtessen gab es mal wieder Okonomiyaki und zum Nachtisch bei MC Donalds Pommes mit 2 verschieden Schokoladensaucen und Softice. Absolut lecker…;-)

The next morning I had some troubles to get up, so I have left Hagi later then planed. My first stop was Fukuoka, I village really loved during summertime. But today it was very heavy raining so I decided to get first my Camera check with Nikon and afterwards get some Ramen for Lunch for which Fukuoka is well known. The Ramen restaurant was a very special place, every place was single and you just had to hand the voucher you got from the machine to the staff and a short moment later you got your food ready. Fast and delicious food. I did some shopping at Uniqlo and the A&F Outlet, but on the way to train station I realized that I have to carry this all for the next 2 weeks with me around. The summer cloth I am hopefully able to wear them in Okinawa. At the trainstation I finally found an objective for my camera and was more than happy one problem is solved and I look forward to see the museum in Nagasaki. For Dinner I got the famous Okonomiyaki and for Dessert French Fries with Chocolate Sauce, I loved it.

Hagi & Tsuwano

Der Jetlag liess mich relativ wenig schlafen und trotzdem ging es am Morgen mit der ersten Verbindung von Okayama ins Bergdorf Tsuwano. Jan Knüsel hat dazu einen Film von Tsuwano im Sommer gemacht. https://youtu.be/QDVfQrpagD8

Die 700 jährige Stadt steht unter Denkmalschutz und soll die Besucher in die Edo-Zeit versetzen. Wer im Edo-Museum in Tokyo war, kann sehr gut den vergleich ziehen. Mein Bericht dazu hier. Per Shinkasen ging es nach Yamaguchi wo ich einen älteren Dieselzug mit Ziel Tsuwano bestieg. Während der Fahrt sah ich den Schnee neben den Schienen und tauschte meine Turnschuhe noch gegen die Boots aus. Ein richtiger Entscheid, den im kleinen Dorf lag Schnee. Zuerst wollte ich mir die Marienkapelle ansehen, leider war der Weg sehr eisig und ich entschloss mich zur Umkehr. Entlang der Strasse gab es auch vieles zu entdecken und ich fand es schon imposant zu erleben, wie die Gebäude wirken. Einen Höhepunkt wollte ich mir nicht entgehen lassen den Taikodaniinari-jinja, die Tori sehen ähneln stark denen in Kyoto wobei zu diesem Tempel auch eine spirituelle Bedeutung besteht. Der Weg durch die Tori ist kürzer und etwas weniger spektakulär, ich fand’s aber genauso schön und durch den mangel an Touristen auch viel beruhigender.

Nach dem Tempelbesuch stand als weiterer Höhepunkt die katholische Kirche auf dem Programm. Der Innenraum war mit Tantami matten ausgelegt, für mich ein ungewohnter Anblick. Ebenso die Tatsache, dass ich innert wenigen Minuten, die religiösen Bauwerke meiner Religion und meiner Weltanschauung betrete. Beim spazieren durch die Strassen konnte man einen guten Eindruck des Städtchens erhalten.

Der Bus brachte mich anschliessend nach Hagi. Hagi ist eine Kleinstadt die auf den 1. Blick nicht sehr viel Sehenswertes hatte. Doch es gibt einen Touristenbus welcher einem zu allen Sehenswürdigkeiten brachte. Ich nutzte den Bus nur für das weit entfernte Hagi Castle. Leider hab ich von den Überresten nicht viel gesehen. Englischbeschriftung oder einen Weg zu finden ist in dieser Stadt eine Kunst und an Leuten zum Fragen etwas auch. So nutze ich die Chance zu einem Spaziergang durch die Stadt und lief immer wieder an vielen schönen Orten vorbei. Die alten Samuraihäuser waren von aussen schön anzusehen, innen hab ich diese vor einem Jahr in Kanazawa mir angeschaut, da es Abend war, war ich einfach zu spät daran. Der Weg zurück führte über den alten Eingang zu Hagi Castle, welcher nur von gut betuchten Leuten benutz werden konnte. Zurück an der Busstation machte ich mich auf die Suche nach dem Hostel, welches ganz in der Nähe war. Ich hatte Glück und erhielt ein 4 Zimmer für mich alleine, es ist Winter und da sind nicht sehr viele Touristen unterwegs.

Das Nachtessen nahm ich einem lokalen Restaurant ein, da die Speisekarte nur japanische Kanji enthielt und ich die wenigsten kannte bestellte ich auf Gut Glück etwas, dass aussah als sei es Tonkatsu (Schnitzel). Die Bedienung hatte, grosse Freude um mit mir Englisch zu sprechen und erklärte mir, dass es sich dabei um Hühnchen handelte. Die überraschung war umso grösser als ich die bezahlte, es waren 770 Yen, was ca. 7.50 CHF entspricht.

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Für dieses Geld ess ich zu Hause nicht mal in der Mensa. Meine Feststellung, das Essen in Japan auf dem Land ist gut und relativ günstig. Ein Karte der heutigen Reise

 

On the next day I went with the first possible connection to Tsuwano a little village located in the Japanese Mountains. A Short movie about this City you find here. During my train raid I saw the snows next to the train tracks and decided to change urgently my sneakers with my snow boats, a decision. After arrival at the small train station in Tsuwano, I visited the beautiful old city which should people bring back to the Edo Time, if you have been to the Edomuseum in Tokyo you really see the similarity. It is very quiet City and has a great temple with a lots of red tori. There is a similarity to Kyoto but there is huge difference, the amount of Tourists. I was there nearly alone. Afterwards I walked through the quiet streets and visited the Catholic Church, which has Tatami mats on the floor. If you just see it from outside this could be the village church of small City in Europe. After I went back to the Bus stop and toke the regional bus to Hagi. Hagi is not very popular for foreign tourist, most of them are Japanese so you really have to get your information yourself. I took the tourist bus to Hagi Castle, I did not find any ruins so I just strolled around the city and walked back the Bus station where I stored my luggage to go back to the hostel.

Arrival in Japan and vist of Kurashiki

(Like ever, english below)

Da der Hinflug mit Lufthansa stattfand, bangte ich noch ob alles planmäßig ablaufen wird. Lufthansa ist auch unter dem Namen Streikhansa bekannt. Mittlerweile bin ich Besitzerin eine goldenen Meilenkarte, welche mir den Besuch der Senatorlounge in Zürich und Frankfurt ermöglichte. Im Vergleich zu Türkisch Airlines in Istanbul war der Besuch enttäuschend und der Spitzname Kartoffelsalat-Paradies ist sehr treffend. Viel mehr als Kartoffelsalat, Würstchen, Warps und Maultaschen und Getränke gibt es dort nicht. Lufthansa fliegt die Strecke von Frankfurt nach Osaka mit der B747-400,besser bekannt als Jumbo Jet, für mich einer schönsten Flieger neben den alten 3 strahligen Jets.

Jumbo

Nach der Ankunft und Erledigung Einreiseformalitäten hab ich auf ganz japanisch Art meine Skigepäck nach Niseko losgeschickt. Am Bahnhof ging es mit dem Shinkasen weiter nach Okayama und dort per Regionalzug nach Kurashiki.

Kurashiki ist unteranderem bekannt für Jeans, welche in der Umgebung hergestellt werden. Entlang des Flüsschen hat viele wunderschöne alte Gebäude mit vielen Geschäften, welche zum Bummeln einladen. Trotz der Kälte genoss ich mal wieder Matcha (Grüntee) Eis zum essen, mein Mittagessen. Kurashiki war während der Edo Zeit ein wichtiges Handelszentrum. Heute gilt das Altstadt eine der schönsten von ganz Japan. Die Lage der alten Häuser entlang des Kanals hat viel Charme und man genüsslich kann man hier gut ein paar Stunden mit durchschlendern vom historischen Bikan-chiku verbringen.

Da ich mir noch Okayama ansehen wollte ging es am Nachmittag bereits wieder per Zug zurück nach Okayama. Ich nutzte die Chance um die berühmte wiederaufgebaute Burg anzusehen sowie den berühmten Koraku-en Garten anzusehen. Der Garten war auch im Winter sehenswert und man konnte bereits die ersten Kirschblüten sehen. In der Stadt verblüfften mich der Geldautomat, welcher mich auf Deutsch verabschiedete und das Automatenrestaurant wo ich mein Essen auf Englisch bestellen konnte. Leider bemerkte ich erst später, dass meine Objektiv auf dem Flug kaputt ging und so sind die Bilder nicht gewohnter Bildqualität.

Castle

My trip with Lufthansa and the Jumbo Jet was without any surprise of an streik or an similar incident. I have enjoyed the lounges in Zürich and Frankfurt and went during my transit time to the Hairdresser as well. After arrival I exchanged my Japanrailpass and got the Shinkasen and went to Okayama where I changed for the Local train to Kurashiki. Kurashiki is beautiful, relaxing small village where are able to stroll around the village and enjoy a lot of small stores and good varety of Ice cream, I got some matcha Eiscream for Lunch. Kurashiki Bikan Historical Quarter is well remained from the Edo time and just worth to Visit. In the afternoon I went back to Okayama and there I have visited the Koraku-en Garden and the famous Okayama Castle. Both great keep places and worth to visit. Unfortounaly I just realized late that my objective on the camera got broken and needs replacement in the few days.