48 Stunden, eine Weltkarte und ADHS: Wie aus einer Träumerei ein echter Plan wurde.

Einer meiner ganz grossen Träume ist es, von der Schweiz aus mit dem Auto bis nach Australien zu reisen. Und genau dieser Traum soll jetzt wahr werden. Ob ich es tatsächlich bis nach Down Under schaffe? Keine Ahnung. Aber Kambodscha steht definitiv auf dem Plan.

Wie alles begann:

Ich liebe Autofahren. Wenn ich mir anschaue, wie viele Kilometer ich im letzten Jahr abgespult habe, wäre ich rechnerisch schon mehrfach um die Welt gekreist. Der Wunsch, einfach ins Auto zu steigen und loszufahren, gärt schon lange in mir. Ich war Stammgast auf der Website eines Anbieters für Wohnmobil-Gruppenreisen nach Australien – die Idee fand ich genial. Aber ein ganzes Jahr Auszeit? Ohne Einkommen, dafür mit Kind? Das war für mich schlicht unvorstellbar. Also habe ich den Traum jahrelang auf „später“ verschoben.

Anfang dieses Jahres erzählte ich einem Branchenkollegen davon. Sein Kommentar war kurz und trocken: „Wenn das dein Lebenstraum ist, warum lebst du ihn nicht einfach?“ Auch meine Freundin sagte nur: „Go for it!“ Das war der nötige Kick.

Natürlich ratterten sofort die Bedenken los: Sicherheit im Iran, die Lage in Pakistan… ich wollte es erst in zwei oder drei Jahren angehen. Doch der Input aus der Branche war klar: Es ist machbar. Man muss wissen, wo es kritisch ist, aber der Rest geht. Als dann noch ein Freund meinte: „Ich wäre auf einem Teil der Strecke dabei, am besten im Mai und Juni“, war der Sack zu. Das Zeitfenster stand fest.

Planung im ADHS-Modus

Wer sich fragt, in welchem Tempo man so eine Reise plant: Hier spielt mein ADHS die entscheidende Rolle. Innerhalb von nur 48 Stunden wurde aus einem vagen „Irgendwann mal“ ein echter Plan für das Frühjahr 2027. Und das wohlgemerkt mitten im Arbeitsalltag. Im Büro bin ich gerade zu 120 % gefordert, da meine Firma ein anderes Unternehmen übernommen hat. Aber bei jedem Blick an die Weltkarte an meiner Wand wird die Lust, sofort loszufahren, einfach grösser.

Organisation: Etappen statt Ausstieg

Für meine Tochter gab es schnell eine Lösung. Da sie bis dahin volljährig ist und im Internat lebt, lässt sich die Reise für mich gut in Etappen von sechs bis acht Wochen aufteilen. Auch im Büro kann ich mal vier bis sechs Wochen fehlen – dank Internet ist das Arbeiten von unterwegs ja möglich.

Klar ist aber auch: Das wird keine gemütliche Kaffeefahrt. Der erste Teil der Strecke ist politisch so heikel, dass bis zur indischen Grenze zügiges Fahren angesagt ist. Lebensmüde bin ich nämlich nicht. Die Route durch den Iran und Pakistan ist aktuell nicht ideal, aber es wäre der schnellste Weg. Die Alternative über das Kaspische Meer bedeutet einen riesigen Zeitaufwand. Ich plane momentan beide Varianten im Detail und werde dazu noch einen eigenen Beitrag schreiben.

Die nächste Challenge: Das Auto

Neben der Route ist das Fahrzeug das grösste Thema. Da auf einem Grossteil der Strecke Linksverkehr herrscht, suche ich gezielt nach einem Rechtslenker. Ausserdem steht ein Offroad-Kurs an, ich will lernen, die wichtigsten Reparaturen selbst zu erledigen. Die Suche nach dem passenden Untersatz hat also oberste Priorität.

Ach ja, als erste Inspirationsquelle dient mir übrigens ein Lonely Planet von 2001. Ein bisschen Nostalgie darf bei aller Planung schliesslich auch dabei sein.

Vom Plan zum Aufbruch: Das Abenteuer beginnt jetzt.


Jetzt, wo der Plan steht, gibt es kein Zurück mehr. Die Reise beginnt nicht erst 2027 auf der Strasse, sondern genau jetzt, hier am Schreibtisch zwischen Weltkarte, Firmenübernahme und meinem ganz persönlichen ADHS-Chaos. Mir ist klar, dass das Projekt für manche verrückt klingt, aber es ist für mich der Beweis, dass man Träume nicht ewig aufschieben darf; man muss sie einfach anpacken, solange das Feuer brennt.

Ob am Ende alles exakt so klappt, wie ich es mir vorstelle? Keine Ahnung. Aber ich bin bereit für die Herausforderung und nehme euch ab jetzt mit auf diese intensive Reise der Planung. Bleibt dran, als Nächstes steht die Suche nach dem passenden Fahrzeug an!

Adios Westaustralien

Am letzten Morgen lies ich mir das frühe Aufstehen nicht nehmen, der Sonnenaufgang wollte erlebt werden. Quokas und Vögel rundeten die Stimmung ab. Ich nutze die Chance die Anlegestelle ohne Touristen zu erleben und so Quokas überall unterwegs, man konnte fast meinen die Neugieren Beuteltiere nutzen die Chance um ohne Touristen das Cafe zu besuchen.

Einige Eindrücke inklusive einem Quoka das Werbung für meine Firma macht.

Es hiess nun Abschied nehmen von Australien und eine tolle Reise geht dem Ende zu. Der Heimflug via Singapore verlief unkompliziert und wir landeten pünktlich in Frankfurt. Westaustralien lohnt defintiv eine Reise.

Hier folgt nun unbezahlte Werbung.

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Ein Dank für diese tolle Reise geht an Westaustralien Tourismus, Singapore Airlines und FTI, welche diese Reise ermöglicht haben.

Workshop Tag

Heute war der Tag geprägt mit Workshops, diese fanden zum Teil auf der Schiffahrt von Perth nach Fremantle statt und zum andern in Fremantle. So konnten wir quasi beim lernen einen City Tour machen.

Dabei erlebten wir das Fremantle Prison, Camper bei der City Hall, Hotelbesichtigung vom Warders Inn (einem coolen Hotel in Fremantle). Einem guten Mittagessen in der Brauerei

Abends gab es ein tolles Flyingdinner am Pool in einem Hotel ausserhalb. Hier wurden wir auch von den Politiker wie der Tourismusminister von Westaustralien empfangen. Singapore Airlines war auch vor Ort, da diese diese Reise mit gesponsert haben.

Rottnest Island

Die letzten 2 Tage verbrachten wir auf Rottnest Island. Auf der Insel angekommen erwartete wurden wir von einheimische Begrüsst und erlebten ein typisches Begrüßung Ritual. Anschließend ging es in Gruppen eine vielfältige Schnitzeljagd quer über die Insel von Minigolf über Katamaran Fahren zum Segwayfahren war alles dabei. Rottnest Island ist bekannt für seine Quokas. Einfach nur herzig.

Auch wenn man sie nicht berühren durfte für ein Selfie waren sie zu haben. Abends folgte ein Apero am Strand und eine Galmping Übernachtung. Eine absolute Empfehlung. Der letzte komplette Tag in Australien ein letztes Highlight. Einige Eindrücke davon

Zurück nach Perth

Ich nutzte den frühen Morgen um am Meer um die Stimmung zu geniessen, dabei sah ich einige Infotafeln zu Schiffen die vor Cervantes kenterten

Nach dem Frühstück ging es im Bus in Yanchep Nationalpark und es begann die Suche nach Koalas. Leider liesen sich die scheuen Tiere nicht wirklich blicken und wir wurden auf dem Yanchep Koala Boardwalk fündig. Aber nur ganz versteckt. Trotzdem lohnt sich der Nationalpark. Koalas sind in Westaustralien nicht heimisch wurden aber 1938 im Yanchep Nationalpark angesiedelt.

Anschließend stand der Besuch der Schokoladenfabrik auf dem Programm. Ich hab da doch einiges an Schokolade eingekauft, sie ist super lecker. Es gibt auch leckeren Schokoladen Likör. Ein Besuch bei der Margaret River Chocolate Company lohnt sich defintiv, gibt auch ganz leckere Schokolade.

Anschliessend besichtigen das Mandoon Estate und assen ein letztes Mal in der Kleingruppen zum Mittag. Die Lage ist genail am Fluss und eine tolle Outdoor Location ausserhlab von Perth

Zurück in Perth gab es eine Pause, die ich für den Besuch des Outlets nutze um einige Souvenirs zu kaufen. Am liebsten hätte ich mich im Lindt Store mit den süssen Schokoladen Koalas eingedeckt. Es handelt sich einfach um Bären in einer andern Vepackung. Aber Schokolade made in Germany in Australien zu kaufen, fand ich dann weniger Sinnvoll.

Abends ging es am Swan Diver zum gemeinsamen Abendessen. Eine wunderschöne Abendstimmung war ein weiters Highlight der Reise. Die Ansprache und das Wiedersehen mit den Branchenkollegen machten dies zu einem gelungen Abend. Einige dieser Bilder sind unbezahlte Werbung für unsere Partner und ebenso für mein Reisebüro Reisecocktail

2ter Tag in Westaustalien

Am morgen ging es früh los, der erste Stopp war bei den Lancelin Sanddünen. Ein Erlebnis war die Dünenfahrt mit 4WD Bus. Wir sind damit über die Sanddünen gefahren und durften am Ende als Highlight nocb die Sandboarden. Ein mega Erlebnis mit grossem Funfaktor.

Der nächste Stopp war bei der Lobster Shark, einer Lobster Fabrik, welche leckeres Mittagessen serviert. Die Lobster Fabrik lohnt einen Besuch, die Lobster werden doch bis nach Europa aus Perth gesendet und wie die Lobster ausgewählt werden. Zudem gibt es eine grosse Auswahl an Lobster Mahlzeiten. Auch wens eine Touristenspott ist, für eine Pause defintiv war es wert. Die Location am Strand ein Traum

Nächster Stopp war der Pink Lake, hier kamen mir Erinnerungen ans tote Meer.

Einfach eindrücklich dieser Pinke See.

Pinkl Lake

Sonnenungergang war ein absoluter Traum. Ein Tag voller Highlights endet.

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der letzte Tag als Kleingruppe

Heute ist der letzte komplette Tag den wir als KleinGruppe hatten. Die Highlights dieser Reise immer in Worte zu fassen, fällt schwer, sie war so unvergesslich.

Wieder war früh aufstehen angesagt, heute stand Schwimmen mit den Seelöwen auf Programm.

Nachmittag gab es Pause im Hotel bevor wir uns Abends die Pinnacle ansahen. Bei der Sternenbeobachtung lernten wir viel Spannendes.

Beginn der Rückreise nach Perth von Monkey Mia aus

Früh morgen war erneuter Aufbruch angesagt. Doch als überraschung traf ich vor meinem Bungalow noch Emus an und auch der leere Strand war ein Highlight vor der langen Fahrt.

4 Stunden Busfahrt durchs Outback lagen vor uns.

Dannach folgte Highlight der Reise einen Teil der Strecke legten wir per Kleinflieger zurück. Verteilt auf 3 Flugzeuge ging der atemberaubende Rundflug los, entlang der berühmten Klippen zum Pink Lake, der aus der Luft viel Eindrücklicher Ausschaut als am Boden, zum Ziel für unseren Afteenoon Team Walabi Island. Traumhafte Strände erwarten uns und ein kurzweiliger Spaziergang führte uns zu durch die wunderbare Naturlandschaft. Ein Rundflug der unvergesslich ist.

Abends waren wir mit der Kleinstadt Geraldton überfordert. So viele Leute auf einmal, kannten wir nicht mehr.

Tag 4 Delfine und ein Aborigines Erlebenis im Francois Peron National Park

Heute stand früh morgens ein Highlight auf dem Programm. Frühstücken während sich die Delfine im Wasser tummeln. Eine Hotelbesichtigung stand auch auf dem Programm, das RAC Monkey Mia lohnt aus meiner Sicht einen, Besuch egal ob mit Camper oder in einem der tollen Seafront Unterkünfte, die auch für grössere Familen perfekt sind durch die 2 Schlafzimmer.

Anschließend gab es in Shark Bay einen Lunch, bevor wir einem Aborigines Guide den wunderschönen Francois Peron National Park besuchten wo wir auf der verlassen Farm noch unser Barbecue genossen.

3ter Tag weiter gegen Norden zum Ziel Monkey Mia

Ich konnte mir das frühe Aufstehen nicht nehmen lassen und wollte mir den Strand ansehen, dambei traf ich auf einige Kängurus die mich begrüssten.

Der Vormittag galt dem Nationalpark und dem Skywalk. Der Rest des Parks war leider geschlossen.

Nach dem Besuch gabs ein kurzer Stopp an der Beach gefolgt vom Besuch im lokalen Brauhaus, wo es sogar Kölsch gab.

Nachdem dem üppigen Essen stand eind längere Busfahrt an. Highlight war die Pause im Roadhouse, dabei kamen mir Erinnerungen an meine Kindheit wo wir mal Ostern so im Outback strandeten und in Roadhouse verpflegt wurden. Im Outback ging die Straße Kilometer lange gerade aus, häufig durch ödes Bushland. Aufmerksamkeit beim fahren war trotzdem angesagt, Kängurus konnten aus dem Nichts auf die Strasse hüpfen.

Abends wurden wir mit em leckeren Essen in Monkey Mia Resort empfangen, hier erwartet uns Strand und am nächsten Morgen eines der Highlights der Reise Delfine.