Archiv der Kategorie: Allgemein

Takayama

Das Aufstehen war hart, ich hatte eine Nacht in einem typisch japanischen Haus verbracht. Das heisst mit Matratze auf dem Boden und ohne Heizung nur mit Bettflasche. Die Aussentemperatur betrug n -4 Grad und die Fenster waren aus Papier. Der erste Griff morgens war somit zum Heizer, damit das Aufstehen halbwegs erträglich war. (jetzt gibt es die Erklärung für den beheizten WC Sitz) Mein Bett

Anschliessend ging es morgens direkt zum Matsumoto Castle, welches ich in der Nacht zu vor von aussen besichtigte. Man konnte die gesamten 6 Stockwerke hochlaufen, teilweise über steile Treppen. Oben hat man einen guten Ausblick über die japanischen Alpen.

Nach der Schlossbesichtigung ging es weiter zu einer der ältesten Schulen in Japan. Interessant war die Schulzimmer Bestuhlung und die Heizung ist wie heute üblich ein Ofen.

Zurück beim Bahnhof ging es per Bus über die japanischen Alpen nach Takayama. Die fahrt war sehr interssant über die Berge und man sogar unterwegs am Strassenrand Affen.

leere Skipisten AffenTakayama hat mir sehr gut gefallen, es hat sehr viele alter Häuser dort. Das Regierungsgebäude hab ich mir angesehen und dabei gesehen, wie offen man in Japan mit der Natur lebt und auch der Kälte. Die Stadt lohnt sich einfach nur mal zum durschlendern.

Zum Nachtessen bin ich auf Empfehlung um Hostel in ein mini Restaurant mit 6 Plätzen gegangen. Die Karte nur auf Japanisch und so hab ich einfach mal das teuerste bestellt. Hida Beef ist die lokale Spezialität und ich bekam das Rindfleisch auf einer Art Tischgrill zum selbst zubereiten, war sehr lecker und für 8 Schweizer Franken war absolut super.

Nachtessen Menukarte

Damit de Abend nicht allzu lang wird, hab ich anschliessend noch das Museumsdorf besucht, war wunderschön die beleuchten Häuser.

Today it was hard to get up. I was sleeping in typical Japanese House. What mean, windows out of Paper and no heating. So the first thing was putting on the electric heater and make to room a little warmer. First I visited Matumoto Castle and after on of the oldest school in Japan. It was pretty nice walking around all these places without tourist. After crossing the Japanese Alps. I arrived in Takayama where I enjoyed walking around the old city. For Dinner I had something like a swiss table grill with Hida Beeef, the local specialty. After that I went to the Hida Folk Muesum and saw the beautiful village with lights. Absolutely great.

Snow Monkey

Heute waren ein Besuch bei den berühmten Schneeaffen angesagt und so lass ich heute vorallem mal die Bilder sprechen. Der Spaziergang zu den Affen war wunderschön durch die Wälder und auch die Fahrt dorthin hat sich per Bus und per Zug gelohnt. Nach den Besuch der Affen ging es nach Matsumoto wo ich mir noch das Schloss bei Nacht von aussen angesehen hab, ein traumhafter Anblick. Morgen folgt noch die Innenbesichtigung.

Today have visited the Snow Monkey Park and so I let the pictures talk to you. After arriving in Matsumoto I saw the famous castle from outside, the inside will follow tomorrow morning, before I go to Takayama by bus

In Nagano angekommen.

Am Montag um 13 Uhr startete Swiss pünktlich nach Tokyo.Nachdem essen war schlafen angesagt und als erwachte und dabei zum Fenster raus sah, war der Himmel voll mit Nordlichter, ein traumhafter Anblick, der das schlafen gleich, in Hintergrund vorübergehend treten liess. Der Sonnenaufgang war auch traumhaft und der blick auf Mount Fuji bei der Landung sehenswert. Nach der Ankunft packte ich als erstes mein Gepäck um und wurde dabei noch vom, japanischen TV-Team interviewt. Ski und Ski Schuhe inkl Handgepäck Trolley hab ich per Paket nach Niseko gesendet. Jetzt hab ich nur noch meine beiden Rucksäcke und reise so herum. Ich darf oder muss nun alles tragen was ich shoppe. Per Narita Express ging es nach Tokyo Station wo mich der Shinkansen nach Nagano brachte.

An der Tokyo Station eine Bento Box geholt und die im Zug verspeist, danach übernahm mich die Müdigkeit wieder und ich schlief bis nach Nagano mit unterbrechnungen. Beim herausschauen sah man immer wieder etwas Schnee liegen. Nach der Ankunft verstaute ich meine Rucksäcke im Schliessfach und ging nur mit meiner Kamera bewaffnet auf Besichtungstour durch die Stadt, wo besonders der Zenkō-ji Tempel Sehenswert ist. Der Tempel ist zwar nicht extrem gross, aber komplett aus Holz gemacht und aus meiner Sicht extrem Sehenswert. Unter dem Tempel ist ein dunkler Gang angelegt, den man machen sollte, dabei stütz die Rechte Hand sich an der Wand ab und dabei sucht man den Schlüssel zum Paradies. Gefunden hab ich ihn, aber mir das was bringt werden wir sehen. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof, sah ich noch wie man Soba Nudeln macht.

Mit dem Gepäck ging es ins Hostel, sehr interessant ist die vorhandene Heizung mit Kerosinöffen und mehr als eine dünne Glasscheibe beträgt die Isolation gegen aussen auch nicht. Die dicke Decke ist da dringend nötig. Zum Nachtessen probierte ich mal japanisches Fastfoodd und ging zu MOS Burger und ass etwas Hähnchen. Nach grossen Abendteuer war mir so übermüdet nicht mehr zu mute. Im Supermarkt entdeckte ich noch ein paar interessante Chips, welche ich zum Nachtisch ass. Schokolade und Pommes Chips passen wirklich gut zusammen. Nagano die Stadt ist bekannt für die Olympiade. 1998 holte sich Schweizer Edelmetall beim den ersten Olympischen Snowboard Wettkämpfen.

Japan 15 Tag 1_5733 Japan 15 Tag 1_5729

I arrived in safe in Japan.The flight was quite nice as we were flying on the polar route and then we saw polar lights. After Arrival I took the Narita Express to Tokyo Station and there the Shinkansen to Nagano on the way I got one of these Bento Boxes for Lunch. At the Train I slept as usably. Afterwards I have seen the Zenkō-ji Temple and found there the Key to Paradise there. The Temple is not that big but quite nice is he full of wood. The Hostel is pretty interesting. The have here 3°C and they don’t have central heating the heat with Kerosine or Electricty. For Dinner I had some Japanese fastfood at Mos Burger and as dessert some chips with Chocolate Sauce. Nagano was famous for the Olympic games in 1998, all over you still see the sings of the game.

Ready for adventure

Die Prüfungen sind endlich vorbei und die Vorfreude steigt an. Am Montag flieg ich nach Tokyo. Mittlerweile hab alle Flugtickets, ausser dem Inlandsflug von Osaka nach Sapporo, hier muss ich mich noch entscheiden was ich will, Inlandsflug mit B777 oder neuer Flughafen ansehen (Kansai Airport). Ich freu mega die 18 Tagen Entspannung und Erholung die vor mir liegen. Da ich bereits alles organsiert hab und sogar ein paar alte Skis gekauft hab ich mit nach Japan nehme, bin ready für die Abreise. Die Skis werde nicht durch ganz Japan schleppen, sondern gleich nach meiner Ankunft in Tokyo gemeinsam mit den Sommersachen nach Nieseko versendet. So kann ich auf der Rundreise mit leichtem Gepäck reisen und bereits das eine oder andere Einkaufen. Ich freue mich sehr auf diese Reise, welche gerade zu Beginn voller Höhepunkte sein wird. Kyoto wird vermutlich ein Stück ein Heimkommen sein, ich geh ins gleiche Hostel wie letztes Mal und werde sicher nochmals den Blick vom Bahnhofsdach ausgeniessen. Zudem freu ich mich auf den Sushi Powder in Nieseko, von dem ich bereits viel gehört hab, angeblich ist es eine Ortschaft mit Schlechtwettergarantie und extrem anspruchsvollen Skifahren, das Snow Festival und der anschliessenden Wärme Floridas.

Das Abendteuer kann beginnen.

A few days left till my departure to Tokyo. Nearly all flight tickets are booked, expect the domestic flight from Osaka to Sapporo, here I can hardly decide what should I do, B777 or a seeing the famous Kansai Airport. I will fly out of Zürich with Swiss to Tokyo and fly back from Sapporo over Tokyo to Los Angeles with Connection to Fort Lauderdale. As I will go skiing in Japan I will take some older skis with me and I prefer to travel light, I will ship my skis directly after arrival to Hokkaido. So I am able to travel only a backpack and maybe start already to do some shopping. I really look forward to my trip as it is a trip with a lots of great places and events I will see. Going again to Kyoto on January 31 for 2 nights, might be a little bit like going home, as I stay there in the same hostel as last time and for sure I will visit the famous roof of the railway station and probably will commemorate the beautiful summer evening I had up there. But of course I am excited to visit the Snow Festival and go skiing in the famous Sushi Powder. If you are interested what I plan to see or what Hostels I stay just click on tripline and you find all infoirmation there

Let’s start the adventure and get known of an other Japan in Winter.

Japan im Winter und eine Reise um den Globus

English Version you find below;-)

Ein Update zur meiner Winterreise nach Japan, das einzige was mir noch zum Trip noch fehlt ist das Flugticket. Zum ersten Mal in meiner Reisekarriere, hab ich Hostels und  ein Konzerticket gebucht, bevor ich überhaupt ein Ticket für das Reiseziel hab.

Japankarte

 LX

Geplante Abreise ist am 26 Januar, zuerst flieg ich mit Swiss nach Tokyo. Nach der Ankunft reise ich  per Shinkansen nach Nagano, in die Olympia Stadt von 1998. Die Stadt ist Ausgangspunkt für einen Besuch der berühmten Schneeaffen im Onsen. War auf meiner ersten Japanreise der Zug mein bevorzugtes Verkehrsmittel, wird es dieses Mal der Bus und das Flugzeug sein. Nach Nagano geht es weiter über die die japanischen Alpen in die Stadt Takayama, welches ich  als Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Shirakawa-gō nutze. Das Unesco Weltkulturerbe ist für einen seinen Häuser mit den 60° steilen Strohdächer bekannt, anschliessend geht für mich die fahrt per Bus weiter nach Kanazawa, dort folgt eine Stadtbesichtung bevor es am nächsten Tag per Zug weiter nach Kyoto geht. Dort  werd ich sicher weniger Zeit als letztes Mal verbringen, mehr als 1-2 Tempel sind nicht geplant, insbesondere der Kinkaku-ji (Tempel mit dem Goldenen Dach) soll im Winter seinen eigenen Charm haben.

Kyoto (9)

Von Kyoto flieg ich auf Insel Hokkaido wo 3 Tage Skivergnügen in Niseko auf dem Programm stehen. Niseko ist gilt als das bekannteste Skigebiet in Japan wird oft das Aspen Japans genannt. Nach den anstrengenden 3 Tagen geht es zum letzten Stopp in Japan. In Sapporo findet das berühmte Snow Festival statt, welches als Event des Jahres gilt, ein Zimmer will um diese Jahreszeit frühzeitig gebucht sein. 1972 fanden hier die ersten Olympischen Winterspiele in Asien statt. Neben den Schneeskulpturen, werd ich mir auch das Konzert von Snow Miku ansehen. Snow Miku ist ein Charakter welcher in Hokkaido im Winter lebt, die Figur basisiert auf der Schneeskulptur von Hatsune Miku. Hatsune Miku wurde von in der Zeit mal als der „unechteste Popstar der Welt betitelt“. Neben Sapporo versuch ich auch das Otaru Snow Light Festival ansehen. Otaru wird während dieser Zeit abends mit Lichtern beleuchtet werden und die Lage am Kanal soll dem ganzen Festival eine spezielle Stimmung verleihen. Von Sapporo aus geht meine Reise nach Los Angeles mit einem Stopp in Tokyo von 9Stunden, inklusive Flughafenwechsel. Die Datumsgrenze ermöglicht mir einen Abflug in Japans Abends um 18.50 Uhr und eine Landung um 11.50 Uhr gleichen morgen in Los Angeles. Ob von dort der Flug weiter nach Las Vegas oder Miami geht ist momentan noch unklar, mein Stopp in den USA wird nur 3 Tage dauern bevor es wieder zurück in die Schweiz geht.

Diese Japanreise wird mich mitten in Winter bringen, ob alles genau nach Reiseplan abläuft ist eher fraglich. Ich hab vor wenigen Tagen Fotos mit Schnee aus Hiroshima erhalten und das ist doch eher ungewöhnlich. Ich verzichte daher bewusst auf meine ursprüngliche Idee von Osaka per Zug nach Hokkaido zu fahren, sondern nutze die schnellere Variante durch die Luft. Zudem sind alle Flugtickets ausser dem Los Angeles Zürich umbuchbar, das heisst für unvorhergesehnes ist Zeit eingeplant. Ich freu mich sehr auf diese Reise, nach den ganzen Lernen, Prüfungen und Arbeiten, ist eine, auf den 1. Blick stressige, Reise rund um die Welt genau das was ich brauche.

Round the World Trip.

My trip to Japan by the end of January is clear. For the first time of my life I have booked hostels and concert tickets before I booked my plane ticket to Japan. I will start my trip on January 26 with flight to Tokyo, there I will take directly the train to Nagano. Nagano is famous for winter sports and in the surroundings there are the snow monkeys relaxing in the onsen (hot spring). After Nagano I plan to cross the Japanese alps to see the famous Village of Shirakawa-go, with the thatch roves, the travelling onwards to Kanazawa a famous old city. The last stop before travelling to Hokkaido is Kyoto. I hopefully see the temple with golden rove covered by snow.  From Kyoto I travel to Osaka and there is a 2hours flight witch takes me to the City with the most Snow in the World Sapporo. First of all, I will do some skiing and other winter activities in Niseko. After I travel to Sapporo for the famous Snow Festival and the concert of Snow Miku. Snow Miku is a characters designed based on a white snow sculpture of Hatsune Miku. The Guardian named Hatsune Miku as Japan’s holographic pop star. I really look forward to this concert, as I was not able to get tickets for the concert in Osaka in summer.  After Sapporo I continue my trip over the pacific ocean and I will do a 3 days stop in the USA where I  visiting my grandfather and congratulate him by myself a little bit to late for his birthday before I fly back home to Switzerland. A short summary of this trip for aviation enthusiasts: the trip around the world is 20’000 miles, flying with 5 different airlines and takes me 18 days of travelling.

Filme von und über Japan sowie ein Farewellflight

Filme von und über Japan

Da mein Prüfungsplan bekannt ist, plan ich fleissig meine Japanreise im Ende Januar. Geplant ist zuerst für 10 Tage nach Japan und anschliessend wenn möglich ich über den Pazifik mit Stopp in USA zurück in die Schweiz zu reisen. Meiner Japanleidenschaft geh ich in der Zwischenzeit oft im Kino nach und seh mir Filme von und über Japan an. Ich war noch nie in meinem Leben so viel im Kino wie in den letzten paar Wochen. Da war zum einen Love Hotel eine interessante Dokumentation über die Love Hotels in Japan. Bon Lin ein Film über die Otaku Szene, für nicht Otakus wie mich, etwas schwer verständlich aber spannend, und letzten Sonntag hab ich mir noch Sommererwachen angeschaut, eine wunderschöne aber trotzdem traurige Romanze über eine Schweizerisch- Japanische Liebe.

Ein toller Japan Reiseführer

Mitte letzter Woche kam dann noch ein ganz genialer Reiseführer an. Perfekt für alle Japan Grünhörner wie mich, denn die Anleitungen und Erklärungen die Jan Knüsel einem in seinem Buch „In Japan“ gibt, helfen einem im Alltag weiter. Er erklärt Japanneulingen wie mir perfekt, wie ich konstant Online in Japan bleibe, wie welche Mahlzeiten aussehen, wie man die Klimaanlage mit Schriftzeichen bedient oder warum die Japaner ein Land im Schlafmangel ist. Absolut toll sind die vielen Bilder im Reiseführer besonders zu den Mahlzeiten, endlich kann ich meinen Freunden zeigen, was mir in Japan so gefällt. Und auch ihre Begeisterung ist gross für das tolle Buch. Andere Reiseführer die einen da vor einem Kulturschock warnen, können da einpacken. Den wer Japan verstehen will, möchte keine Kulturschock sondern eine Erklärung zu den Eigenheiten und zum Land. Als Globetrotterin wünsch ich mir öfters Reiseführer die nicht auf die Sehenswürdigkeiten eingehen, sondern mich mit den Eigenheiten eines Land vertraut machen. Das Ziel hat der Reiseführer erreicht, ich hab wieder Fernweh nach Japan erhalten.

In Japanblick ins Buch

Bye Bye MD11

Damit dieses nicht ganz so schlimm wird, wende ich mich der Zwischenzeit meiner nächsten grossen Leidenschaft, der Aviatik zu. Ich hatte mal wie das Glück an Board eines Farewellfluges zu sein. Farewellflüge, sind Abschiedsflüge eines bestimmten Flugzeugtyps. Im Februar war ich bereits auf einem der letzten DC10 Rundflüge über UK und nun war es der Nachfolgertyp die MD11. Dieser Flugzeugtyp war für mich als Kind/Jugendliche der Inbegriff vom Reisen, ich durfte viele schöne Langstreckenflüge mit dem charakteristischen Dreistrahler machen, auch meine kindlichen Zeichenkünste von Flugzeugen zeigten mit einen dieser Flieger.
Die MD 11 hat ihren Erstflug in den 90er Jahren, Erstbestellerin war Finnair auch die Swissair bestellte relativ schnell diesen Jet und war die 2. Betreiberin des Flugzeuges, allerdings wurde die Produktion nach 200 Exemplaren eingestellt. Traurige Berühmtheiten erlangte der Flugzeugtyp beim Absturz der SR111 in Halifax.

Am Dienstag, den 11.11 um 15.00 Uhr fand nun der letzte Passagierflug einer MD11 statt, anschliessend gibt es diesen Flugzeugtyp nur noch als Frachter. KLM nutzte die Tatsache zu einer gross angelegten Werbeaktion auf ihren sozialen Netzwerken. Die Buchung war nur über eine spezielle Webseite möglich und der Flug war innert 4 Minuten ausverkauft. Ich hatte also grosses Glück ein Ticket ergattert zu haben. Die Vorfreude auf diesen Flug war gross. Da ich eh für 2 Tage an der FH durch diese Reise fernblieb entschloss ich mich bereits am Montagmorgen nach Amsterdam zu fliegen. Der Abflug um Basel ging bereits um 6.50 Uhr mit Easyjet was bedeutet zu Hause um 4.30 Uhr losfahren. In Amsterdam angekommen beschloss ich den ersten Tag in der Sonne die Stadt zu erkunden und noch einige Dinge einzukaufen. Selbstverständlich bin ich an zahlreichen Coffeeshops vorbeigelaufen und hab es genossen relativ Ziellos den Grachten entlang zu schlendern.

Der Dienstag gehörte der Aviatik, nach einem frühen Check out ging es an Airport bereits um 9.00 Uhr checkte ich für meinen Flug ein und ich hatte Glück einen Fensterplatz zu ergattern. KLM legte sich mächtig ins Zeugs, sie hatten extra Check in Counter und alle waren absolut top gelaunt. Anschliessend ging es per Bus unterwegs sah ich bereits die MD11, ein sehr vertrauter Anblick vom Flughafen Zürich. Im Aviatikmegastore war ich im Paradies für Fliegerfans wie mich: Flugzeugmodelle, Bücher und T Shirt soweit das Auge reicht. Ein Traum, doch da mein Handgepäck voll war gab es nur ein Buch und ein Flugzeugmodell. Zurück am Airport ging es mal zuerst was essen und danach bereits Richtung Gate, der Abflug war zwar erst später doch man sah die 12 Uhr Maschine starten und man konnte sich in Ruhe noch mit andern Flugzeugfans unterhalten. Das Boarding war per Bus, dort standen 2 MD 11, die eine für unsern Rundflug und die andere als Fotoobjekt. Jeder bekam eine Tüte mit einer Flasche Wasser, einer Safteycard sowie etwas zu Essen. Da unser Flug erst bei Einbruch der Dunkelheit zurückkam, machte ich dennoch ein paar rasche Fotos. Das Boarding war ungewöhnlich, zum ersten Mal erlebte ich wie Passagiere einen Spruch aufs Flugzeug schrieben. Das Galley (Küche) war bunt mit Girlande dekoriert. Die Stimmung an Bord war genial. Ich kannte das bereits vom Biman Bangladesh DC10 Flug, obwohl KLM im Gegensatz zur DC 10 alle 285 Sitzplätze verkaufte, konnten wir herumlaufen wie wir Lust und Laune hatten. Nach dem Start, bei dem man die 3 Triebwerke spürte, flog der Captain entlang der Holländischen Küste auf 1200 Fuss was ca. 365Meter Flughöhe entsprach. So tief und lange bin ich selten mit einem Passagierjet geflogen, alleine das war die Reise wert. Über Rotterdam bewies dann der Captain das Flieger auch höher fliegen konnte und es ging auf 5000 Fuss hoch, wohlgemerkt ohne die Anschallzeichen wieder einzuschalten. Die Crew verteilte Petit Fours mit dem MD11 Schriftzug sowie Getränke. Beim Herumlaufen erlebte ich wie die Crew versuchte ein Bolognese durch den Flieger zu machen. Da der Flieger nach diesem Flug einen ohne Passagiere vor sich hatte, verewigte man sich wo es ging. Die Stimmung an Bord war genial und die Crew war super toll darauf. So viel Spass und Fun hatte ich im einen Flugzeug noch selten. Die Aussicht war auch genial, denn die meiste Zeit des Fluges ging es relativ tief über die Niederlande hinweg. Man wollte einen unvergesslichen Abschied vom letzten Langstreckendreistahler machen. Nach der Landung war die Überraschung gross, als die DC 3 nicht mehr neben der MD 11 stand und wir nicht auf den Standplatz zurückkehrten sondern weiterfuhren. Der Grund dafür, man wollte den Zuschauern auf der Terrasse und den TV Teams noch ein tolles Bild ermöglichen. So rollte die MD11 einmal rund um den Flughafen. Vorne war die DC3, ein paar Follow me Fahrzeuge sowie ein Feuerwehrauto. Kurz vor dem Standplatz gab es noch die Wasserdusche für den allerletzten Passagierflug, als das Flugzeug stillstand stand, wartete die Bodencrew bereit und begrüsste uns an der Treppe. Beim Aussteigen haben einige noch alles das Mitgenommen was nicht richtig fix war (Gurte, Abdeckung der WC Schilder etc.), denn der Flieger geht später nach Victorville in Kalifornien auf Flugzeugfriedhof und wird dort verschrottet werden. Dass die Crew ihren Spass auf diesem Farewellflight hatte merkte man. Nach dem Aussteigen ging noch die abgestellte MD11 und DC3 besichtigen bevor uns der Bus zurück zum Terminal brachte. KLM war wie die Swissair damals ein typischer Douglaskunde, welcher alle wichtigen Typen dieses Herstellers flog. Am Flughafen Amsterdam musste ich mir nach dem Rundflug noch die Zeit todschlagen bis zum Rückflug, dass heiss Shoppingcenter besichtigen und Pizzaessen. Was mir nicht bewusste war, ist das in Amsterdam das Low-Cost –Terminal, wo Easyjet abfliegt, absolut nichts bietet und man weder ins Museum noch sonst wohin kommt, shoppen muss man also ausserhalb innerhalb hat man einen einzigen Tax-Fee-Shop.

Das Fazit der Trip nach Amsterdam hat sich gelohnt wie jeder Farewellflight und ich bereue es nächstes Weekend nicht in den Iran auf den dortigen Abschiedsflug der 747SP zu gehen, denn eines ist auf den Farewellflights sicher eine klasse Stimmung, tolle Gespräche und Bekanntschaften mit andern Aviatik Fans, wobei der eine andere auch meine Leidenschaft für Japan teilt, so ergänzen sich meine beiden Hobbys perfekt.

or my English Friends here the short English version 😉

As I got now my exams plans, I started to plan my trip to Japan in January. I will be leaving Switzerland by the end of January and will spend about 10 days in Japan and hopefully travel back over the pacific with a stop in the USA back to Europe. At home here I am more than ever in the Cinemas and watch mostly documentation movies over Japan. Last week I just got a new great guide book over Japan with a lot of beautiful pictures and a very good explanation how an Air-condition or a Japanese restaurant work. I think it is a nice survival guide for japan. With this book you get in mode for travelling. So that I don’t get bored, I travelled on November 10 to Amsterdam for the farewell flight of the KLM MD11. In January I was on the last flight of DC10 and now it was time to say goodbye to the follower aircraft type. The MD11 was for me travelling, when I travelled as a child I loved this Three Engine Aircrafts. Here in Switzerland the MD11 was a common view at the airport, it was the Longhaulaircraft oft Swissair. For Swiss people the MD11 is also a picture of the biggest tragedy in Air History, the crash of SR111 in Halifax. So I was pretty lucky to get a ticket for the final flight of the MD11 of KLM and I just even got more luck to be on the really last flight. So I decide to miss school and go for 2days to Amsterdam. The first day I walked all over the city on the second day there was only space for aviation. First I went to the aviation mega store and then I went to the Airport to the gate and watched there the take-off of the plane before us. KLM did a great job, and they made a big effort for this event. When we bored the aircraft the crew was in a very good mode, they galley was pretty nice decorated and there was feeling of party at the airplane. The captain did a great job, most of the time we were flying between 1200 and 5000 feet. The spirit on board of this fully occupied aircraft was great. It was mix between party and say goodbye to an old lady. As this was the last final passenger flight, we used the chance to put our auto grams on the overhead bins and walls. After landing we got a good a shower form the firebrigade and we got a free sightseeing tour around the airport with the DC3 and the follow me’s in front. It was a great feeling, seeing everybody waving to the airplane. After landing we had the chance to see the parked MD11 and see the Douglas Aviation history. KLM flew all Aircraft from DC2 to MD11. It was a great feeling being part of this historical flight and saying good bye on way like this to my favourite airplane.

The trip to Amsterdam was worth every single cent, the sprit on these farewell flights is like always just great, I usually meet nice people and a lot of other aviation enthusiast, and some of them share my passion for Japan, so my passion for aviation and Japan fit together like a gear wheel.

Japan im Winter, erste Reiseideen.

Die nächste Japanreise ist fix in Planung.Nach den Prüfungen im Januar, geht es wieder nach Japan um mir das Land mal im Winter ansehen. Ziel ist das Sapporo Snow Festival, ein Festival bei welchem aus Schnee Sklupturen gebildet werden. Weiter möchte ich die Chance nicht verpassen und die berühmten Schneeafen (Japanmakak) im Onsen nahe Nagano besuchen. Da sich beide Regionen in der nähe von Skigebiet befinden, werd ich sicher auch die Gelegenheit nutzen um hoffentlich auch einen Tag lang die Skipiste unsicher machen. Was ich mir sonst noch in Japan ansehen werde, kommt auf die Zeit darauf an, die ich vor Ort haben werde, der Fokus liegt aber klar auf die Region nördlich von Tokyo inkl. Hokkaido. Japan wird im Winter tendenziell eher weniger bereist, ob es an den angeblich fehlenden Heizungen in vielen Regionen liegt oder einfach daran, dass wir in Europa selbst Winter haben? Reiseberichte im Winter abseits vom Skifahren zu finden ist nicht ganz leicht. Ich lass mich überraschen und werd ich sicher noch das eine oder andere Highlight von Japan im Winter finden.

Nach diveresen Reklamationen meiner US Family, werd nun jeweils am Ende des Blog versuchen ein kurz Zusammenfassung in meinem relativ bescheiden Schulenglisch zu machen. 😉

After geeting some complaines from US Family about my Blog in german, here is the short version in English.;)

I’m going back to Japan in january. At the moment I plan to visit the sapporo snow festival and the snow monkeys relaxing in the onsen. As both location are in the mountains, I problay go one day skiing. More trip planing is not yet done, problay it will be tokyo and the north. But first of all I need my exam plan and then I gona book my ticket. I keep you updatet on my trip.

Japanrückblick anderer Art

Zum Schluss, die Frage aller Fragen meiner Freunde, welchen ich diesen Teil widme. Der Persönliche. Er gilt all diesen Menschen die mich in den letzten Jahren unterstützt haben und mich noch immer unterstützen, meine Träume zu verwirklichen und auch bei absolut crazy Ideen mitgemacht haben.

(Für alle die sich für die Reiseberichte interessieren, es gibt sicher bald ein Update mit der neuen Japanplanung& meinem Japanhobby)

Japan war eine Reise zu mir selbst, die noch nicht abgeschlossen ist. Ich hab dort realisiert, dass in den letzten Jahren, vieles in meinem Leben nicht ganz richtig ablief. Ich lebte eine Rolle, die von einem Drehbuch vorgeben war. Heute hinterfrage ich diese Rolle ganz klar und beginne nun einige Dinge in meinem Leben anders zu machen. Nun bestimme ich meine Rolle im Leben und nicht mehr ein Drehbuch.

In Japan erlebte ich wie dort vieles sehr gesittet und ruhig abläuft im Alltag. Viele Dinge sind nur möglich durch klare Regeln und Gesetze, seinen die geschrieben oder ungeschrieben. Interessantes Beispiel, man erhält an jeder Ecke Essen und Getränke und trotzdem sieht man höchst selten die Menschen in der Öffentlichkeit essen oder trinken. Als ich dies bemerkte zog ich einen Vergleich zu der Gesellschaft hier in Europa. Der Klassiker ist doch wenn sich die bekannten, offensichtlichen Traumpaare im Freundeskreis aus heiterem Himmel trennen. Oft fragte ich mich warum? Die Antwort fand ich in Japan mit, es sind die ungeschrieben Regeln und Gesetze. Wir haben nicht den Mut vor Freunden zu sagen, „Hey unsere Ehe ist am Ende oder wir haben Probleme“, weil solche Dinge sagt man ja nicht in der Hoffnung es kriegt sich wieder ein oder weil die Fassade beschmutz werden könnte. Dabei ist doch offensichtlich, dass es in Beziehungen ups and downs gibt. Besonders wenn Kinder vorhanden sind fällt mir auf, wie das Bild der heilen Familie recht lange aufrecht erhalten wird, ob dies der richtige Weg ist bezweifle ich stark. Ich frage mich ganz führt uns diese heimliche Sitte, dass Kinder automatisch auch Glück bedeutend? Ist die heile Familie wirklich das Glück? Kinder bereichern unser Leben, keine Frage, aber müssen wir mit ihnen immer wirklich glücklich sein? Muss unsere Beziehung zum Partner automatisch besser werden? Kinder können eine Beziehung in vielen Bereichen belasten, warum höre ich diese Aussage so selten? Warum sagt man nicht mal offen unter Freunden wie die ermündend das immer wieder aufstehen in der Nacht ist, wenn die Kinder klein sind?

Ich hab in Japan klar realisiert, wie oft wir uns selbst was vormachen, Dinge unter den Tisch kehren weil nicht offen darüber gesprochen wird, es gehört sich einfach nicht. Diese Tabuthemen/ungeschriebenen Gesetze, dass über solche Sachen nicht gesprochen wird, belasten uns doch extrem. Freunde sind dazu einem in guten und schlechten Zeiten zu begleiten, es muss aber auch der Mut vorhanden sein zu sagen, hol Dir hier mal Hilfe vom Psychologen, der Eheberatung, da Stoss ich an meine Grenzen. Einrichtungen wie diese sind dazu da uns zu Unterstützen ohne negativen Beigeschmack, aber ohne den Tabubruch darüber zu sprechen, bleiben diese ungeschrieben Gesetze noch lange vorhanden.

Personen die verheiratet sind, aber nicht mehr happy hat eine Arbeitskollegin sehr treffend als mba, married but avalible bezeichnet. Ein weiterer Spruch den ich immer wieder höre ist, es gibt Männer die brauchen wir als Väter für unsere Kinder und als das sind sie perfekt, der Partner fürs ganze Leben sind sie nicht, das realisiert man leider erst viel später. Aussagen die ich seit Japan unterschreiben kann und ich möchte nicht wissen wie viele mba es in meinem Freundeskreis gibt. Im Land der aufgehenden Sonne hab ich mir auch Fragen gestellt, wie was macht mich glücklich? Was will ich in meinem Leben erreichen? Sind die Menschen die mich auf diesem Weg begleiten die richtigen? Ich zum ersten Mal wer hat mich in den letzten 15 Jahren in bei meinen grossen Krisen ausser meinen Freunden begleitet. Mir ist aufgefallen, dass in bestimmten Lebenskrisen es nicht immer meine engen Freunde waren, die mich den Weg begleitet haben, sondern Menschen die per Zufall zu diesem Zeitpunkt genau dann in mein Leben traten. Während einer kurzen sehr intensiven Zeit spielten genau sie eine grosse Rolle spielten und heute noch als Erinnerung bestehen.

Vor fast 9 Jahren war dies D. unsere nächtlichen Chats haben mich extrem aufgestellt und mir in einer nicht ganz leichten Zeit geholfen. Ein mega merci viel zu spät!

In diesem Jahr traf es wieder solche Menschen die mir extrem wieder Selbstvertrauen und Bewusstsein zurückgaben.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es zwischendurch einfach Engel sind, die vorbeischauen einen aufbauen und dann wieder gehen. Zudem gibt es Menschen die den andern sehr gut durchschauen, so durfte ich mir doch einmal anhören, komm aus Japan wieder zurück und bleib nicht für immer dort. Baff war ich über diese Aussage von jemanden der mich nicht gut kannte, ich realisierte erst später, dass mich dieser Mensch durchschaute. Ich hatte im innern diese Idee – nur für die Umsetzung fehlte mir der Skrupel. Ich bin nämlich auf eine Person ganz in meinem leben extrem stolz, meine Tochter. Sie ist und bleibt die wichtigste Person im Leben und ich finde es toll wie sie meine Reisepläne immer wieder unterstützt, vermutlich mit dem Hintergedanken, dass sie ihren Vater in vollen Zügen geniessen kann. DANKE.

Zum Schluss, dass was ich in Japan gelernt hab, leider ist der Autor unbekannt.

„If someone comes into your life and has a positive impact on you, but for some reason they can’t stay, be thankful that your paths crossed and that they somehow made you happy, even if it was just for a short while.“

 

Danke all den Menschen die Teil meines Lebens sind/waren und mich in meinem Weg unterstützen

neues Motto

Japan Rückblick

Nun bin ich bereits seit einiger Zeit aus Japan zurück und mein Wirtschaftsrechtsstudium hat mich relativ gut im Griff. Es gibt Dinge nach denen ich immer wieder gefragt wurde und hier sind nun all die meisten der Antworten auf die Fragen.
Beginnen wir mit meinen Japanischkenntnissen
Mein Japanisch hat in den 2 Wochen an der GenkiJacs in Tokyo einiges an Fortschritten gemacht. Ich ging als komplette Anfängerin an die Schule. Nach der kurzen Zeit, war ich in der Lage die Zahlen zu verstehen, nach Uhrzeiten zu Fragen. Ich bin überrascht wie schnell ich fortschritte machte, die auch sichtbar sind. Wichtig ist einfach, dass man fliessend Hirganga beherrscht, sonst hat man Probleme das Schulbuch zu verstehen und auch in der Schule mitzukommen. Zudem ist ein Sprachaufenthalt in Japan keine Ferienreise, ich hatte immer ausreichend zu lernen und geht man seriös an die Sache ran, sind 1-2 Stunden Hausaufgaben und Lernen die Regel. Jeden Tag geht es Vorwärts und jeder Tag ist genau durchgeplant, was durchgenommen wird und was man wann lernt. Für mich waren diese 2 Wochen genial, persönlich wird ich aber das nächste Mal eher 3-4 Wochen nach Japan reisen. 2 Wochen sind relativ kurz, es braucht eine Woche bis man angekommen ist, sich zu Hause fühlt und im Lernen drinnen ist.

schule
Das Guesthouse in Warabi
Die Unterkunft lag im Vorort Warabi, welches zu Saitama gehört und ausserhalb von Tokyo ist. Was mich zu Beginn etwas überrascht hat Die Zimmer waren relativ klein, aber die Preisleistung absolut ok. Der Weg an Bahnhof konnte man als Sport ansehen und die WG mit Japaner der Hit. Besonders der Karaoke Abend und die vielen netten Beugungen werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Zudem hatte es in der näheren Umgebung mehrere 24h Supermärkte, in welchen man alles erhielt was das Herz begehrt. Meine Mitbewohner waren Klasse und ich hatte zu Hause immer jemand um mich zu unterhalten. Die Mülltrennung in Japan erinnerte mich sehr an zu Hause.

Recyling
Automaten in Japan
In Japan gibt es für alle möglichen Dinge Automaten ob Eis oder Regenschirm oder ein kühles Getränk. Alles lässt sich relativ einfach und unkompliziert zu günstigen Preisen immer und jederzeit trotz den all gegenwärtigen 24h Geschäfte an den Automaten beziehen.

 

Lieblingsorte in Japan
Meine persönlichen Lieblingsorte in Japan waren ganz klar Kyoto, welches mich stark an Hoi An (Vietnam) erinnerte, Tokyo mit der Cat Street und Hiroshima wo die Geschichte prägend waren. Eine Rückkehr nach Japan ist beschlossene Sache, und wenn es Prüfungs- und Finanzmässig geht bin ich spätestens im Januar wieder anzutreffen, die 3 Wochen Sprachaufenthalt im Sommer sind fix geplant.

Foto vom Maidcafe
Hier ist das oft gefragte Handyfoto;-)

 
Pachinko
In Japan war einige Dinge immer in nächster Nähe zu erreichen ein 24Stunden Supermarkt, ein Getränkeautomat sowie eine Pachinkohalle. Ein Thema welches ich sehr interessant finde, in kaum einem Reiseführer finden sich Details dazu. Pachinko ist ein Thema welches aus meiner Sicht versucht wird unter den Tisch zu kehren. In Japan sind generell keine Spielkasinos erlaubt und Wetten nur sehr restriktiv, trotzdem sieht man überall diese Spielhallen. Japaner spielen Pachinko um zu entspannen, Geldpreise sind verboten, also erhält man Sachpreise und diese werden dann in neben Strassen in Geld umgetauscht. Oft sind die Spielhallen mitten in der City und man sieht die Spieler relativ lange vor den Automaten sitzen, die Atmosphäre& Geräuschen erinnern an Casinos in Las Vegas.
Tiere
In Japan scheinen Tiere einen wichtigen Platz zu haben. Tiergeschäfte gibt es einige und die süssen Vierbeiner konnten auch mich verzücken. Dazu gibt es in den Delikatessenabteilungen grosser Kaufhäuser oft alle möglichen Leckerein für Tiere, so hab ich Macrons und Baumkuchen für den Freund des Menschen entdeckt.


Alleine Reisen
Viele vermuten, dass ich nach Japan auf einen Selbstfindungstrip ging, diese Vermutung ist nicht mal so schlecht. Diese Reise war die erste in meinem Leben, welche ich ganz alleine unternommen hab. Es hört sich schlimmer an, als das es war. Ich lernte unterwegs eine Menge toller Menschen kennen, wirklich alleine fühlte ich mich selten. Es gab die Momente besonders Kyoto da fehlt mir schlicht die Lust alleine essen zu gehen. Diese Momente waren aber selten, insbesondere da ich während dem Reisen vor allem in Hotels im Schlafsaal übernachtet lernte ich viele nette Menschen kennen. Japan ist ein Land von welchem die Begeisterung fehlte, ein Land mit welchem ich nichts anfangen konnte. Heute dies ganz klar anders, ich hab mich in dieses tolle Land mit den netten Leuten verliebt. Ich finde je länger je mehr den Zugang zum Land und zur Kultur. Ich erlaube mir aber auch gewisse Dinge kritisch zu hinterfragen, das politische System, der Umgang der Menschen mit der eigenen Vergangenheit (oft wird versucht sich nur als Opfer in den früheren Kriegen darzustellen, das man selbst auch mal Täter war wird oft ausgeblendet). Besonders architektonisch finden sich einige Gemeinsamkeiten in Skulpturen oder Bauweisen mit Nordkorea

Kobe, Osaka &Heimflug

Hiroshima ist eine sehr interessante Stadt.die Geschichte ist sehr praesent,besonders das peachemuseum lohnt einen besuch,man sieht dort was der Atombomenabwurf verursacht hat. Leider wird das Museum gerade renoviert und so war nur ein Teil der Ausstellung zugänglich.

Hiroshima (2)Hiroshima (3)Hiroshima (1)

Anschliessend ging es per Shinkansen nach Osaka.ist schon genial wie schnell man die Distanzen zurueck legt.Shinkansen (1) Shinkansen (2)

In Osaka ging es ins zuerst ins Hostel. Ich bin überrascht wie sauber die Schlafsaale und Badezimmer in den Hostel sind.ich realisierte gar nicht bei der Buchung,dass ich mitten im trendy Szene viertel lebe.ich wollte noch ein paar Mitbringsel einkaufen und machte mich auf die Suche.dabei kam bei den wachsessen die vor den Restaurant ausgestellt sind.ich entdeckte ein Comic Geschäft nur Frauen, ein Cosplay geschäft und ein Burger King mit Raucherräumen.

Burgerking EssenCosplay  (1) - Kopie

Zuletzt schaute ich mir noch das unterirdische Shoppingcenter an. Ich genoss es  sehr ziellos durch die Stadt laufen, mit relativ vielen Tüten kam ich ins Hostel zurück,darunter auch massenhaft Mach Kit Kat. Ich realsierte am Abend, dass ich noch was in Hiroshima vergessen hatte. so ging es an meinem letzten Tag ging es somit mal wieder nach Hiroshima, dank dem ersten Zug war ich bereits um 8Uhr dort und konnte nochmals mit den tollen alten Trams fahren.

Hiroshima Tram

Den übernächsten Zug nah ich bereits wieder zurück, da der Zug in Himeji anhielt beschloss ich spontan, die Burg von aussen anzusehen, sie ist bekannt aus einigen Filmproduktionen unter anderem vom James Bond man lebt nur zweimal.

Himeij

Anschliessend ging es weiter nach Kobe,zum Lunch wollte ich unbedingt das berühmte Kobe rind testen.ein Restaurant welches gut besucht war und das Fleisch war wirklich so zart. Die Zubereitung ist eine Show für sich.

Kobe Beef (1)Kobe Beef (2)

Es folgte ein Spaziergang durch Chinatown, die letzten dinge Einkaufen und einfach nur gemütlich durch Kobe schlendern.

Kobe (2) Kobe (3)

Dreamliner (2) DreamlinerIch hab dabei einige deutsche dinge korrektgeschriebene Orte gesehen,welche auf die Vergangenheit der Stadt hinweisen.zurück in Osaka noch kurz matcharussenzopf eingekauft und endlich mein Paket an der Rezeption abgeholt.früh ins Bett und am morgen um 1 aufgestanden um zu packen.Es dauerte mal nicht sehr lange und so konnte ich noch zu den Australier und Taiwanesen zu etwas hinsetzen. Mir gefällt,das leben in den Hostels extrem gut.man reist alleine und ist trotzdem nicht alleine. Ich hatte das Glück auf dem Weg immer ein paar charmante hilfsbereite Männer getroffen,die einer alten Frau mit Übergepäck gerne halfen.;-) Die Menge warf zwar immer Fragen auf.am Flughafen entschuldigte sich die Dame fast dafür,dass ich Übergepäck bezahlen musste.den Flug Osaka Tokyo verschlief ich mal wieder. Auf dieser Reise hab ich sehr viel unterwegs geschlafen, meist bin ich in Zug eingestiegen und hab geschlafen. Die Ausreise erfolgte relativ unkompliziert,nur auf das tax free musste ich toll aufmerksam machen. Der Dreamliner erwartete mich und da fast jeder 3 Sitz leer war, blieb genügend Platz zur Erholung und zum relaxen. Der Flieger war genial, die verdungklung konnte elektronisch gestauert werden und so war es im Flugzeug zwar dunkel, aber sah dennoch raus. Zudem waren die WC für ein Flugzeug extrem gross. Ich genoss den Flug sehr und konnte zum ersten Mal seit langem die Filmauswahl genissen.

Eine spannende Reise geht zu Ende und ich weiss jetzt bereits,dass ich bald wiederkomme. さようなら