Japan Rückblick

Nun bin ich bereits seit einiger Zeit aus Japan zurück und mein Wirtschaftsrechtsstudium hat mich relativ gut im Griff. Es gibt Dinge nach denen ich immer wieder gefragt wurde und hier sind nun all die meisten der Antworten auf die Fragen.
Beginnen wir mit meinen Japanischkenntnissen
Mein Japanisch hat in den 2 Wochen an der GenkiJacs in Tokyo einiges an Fortschritten gemacht. Ich ging als komplette Anfängerin an die Schule. Nach der kurzen Zeit, war ich in der Lage die Zahlen zu verstehen, nach Uhrzeiten zu Fragen. Ich bin überrascht wie schnell ich fortschritte machte, die auch sichtbar sind. Wichtig ist einfach, dass man fliessend Hirganga beherrscht, sonst hat man Probleme das Schulbuch zu verstehen und auch in der Schule mitzukommen. Zudem ist ein Sprachaufenthalt in Japan keine Ferienreise, ich hatte immer ausreichend zu lernen und geht man seriös an die Sache ran, sind 1-2 Stunden Hausaufgaben und Lernen die Regel. Jeden Tag geht es Vorwärts und jeder Tag ist genau durchgeplant, was durchgenommen wird und was man wann lernt. Für mich waren diese 2 Wochen genial, persönlich wird ich aber das nächste Mal eher 3-4 Wochen nach Japan reisen. 2 Wochen sind relativ kurz, es braucht eine Woche bis man angekommen ist, sich zu Hause fühlt und im Lernen drinnen ist.

schule
Das Guesthouse in Warabi
Die Unterkunft lag im Vorort Warabi, welches zu Saitama gehört und ausserhalb von Tokyo ist. Was mich zu Beginn etwas überrascht hat Die Zimmer waren relativ klein, aber die Preisleistung absolut ok. Der Weg an Bahnhof konnte man als Sport ansehen und die WG mit Japaner der Hit. Besonders der Karaoke Abend und die vielen netten Beugungen werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Zudem hatte es in der näheren Umgebung mehrere 24h Supermärkte, in welchen man alles erhielt was das Herz begehrt. Meine Mitbewohner waren Klasse und ich hatte zu Hause immer jemand um mich zu unterhalten. Die Mülltrennung in Japan erinnerte mich sehr an zu Hause.

Recyling
Automaten in Japan
In Japan gibt es für alle möglichen Dinge Automaten ob Eis oder Regenschirm oder ein kühles Getränk. Alles lässt sich relativ einfach und unkompliziert zu günstigen Preisen immer und jederzeit trotz den all gegenwärtigen 24h Geschäfte an den Automaten beziehen.

 

Lieblingsorte in Japan
Meine persönlichen Lieblingsorte in Japan waren ganz klar Kyoto, welches mich stark an Hoi An (Vietnam) erinnerte, Tokyo mit der Cat Street und Hiroshima wo die Geschichte prägend waren. Eine Rückkehr nach Japan ist beschlossene Sache, und wenn es Prüfungs- und Finanzmässig geht bin ich spätestens im Januar wieder anzutreffen, die 3 Wochen Sprachaufenthalt im Sommer sind fix geplant.

Foto vom Maidcafe
Hier ist das oft gefragte Handyfoto;-)

 
Pachinko
In Japan war einige Dinge immer in nächster Nähe zu erreichen ein 24Stunden Supermarkt, ein Getränkeautomat sowie eine Pachinkohalle. Ein Thema welches ich sehr interessant finde, in kaum einem Reiseführer finden sich Details dazu. Pachinko ist ein Thema welches aus meiner Sicht versucht wird unter den Tisch zu kehren. In Japan sind generell keine Spielkasinos erlaubt und Wetten nur sehr restriktiv, trotzdem sieht man überall diese Spielhallen. Japaner spielen Pachinko um zu entspannen, Geldpreise sind verboten, also erhält man Sachpreise und diese werden dann in neben Strassen in Geld umgetauscht. Oft sind die Spielhallen mitten in der City und man sieht die Spieler relativ lange vor den Automaten sitzen, die Atmosphäre& Geräuschen erinnern an Casinos in Las Vegas.
Tiere
In Japan scheinen Tiere einen wichtigen Platz zu haben. Tiergeschäfte gibt es einige und die süssen Vierbeiner konnten auch mich verzücken. Dazu gibt es in den Delikatessenabteilungen grosser Kaufhäuser oft alle möglichen Leckerein für Tiere, so hab ich Macrons und Baumkuchen für den Freund des Menschen entdeckt.


Alleine Reisen
Viele vermuten, dass ich nach Japan auf einen Selbstfindungstrip ging, diese Vermutung ist nicht mal so schlecht. Diese Reise war die erste in meinem Leben, welche ich ganz alleine unternommen hab. Es hört sich schlimmer an, als das es war. Ich lernte unterwegs eine Menge toller Menschen kennen, wirklich alleine fühlte ich mich selten. Es gab die Momente besonders Kyoto da fehlt mir schlicht die Lust alleine essen zu gehen. Diese Momente waren aber selten, insbesondere da ich während dem Reisen vor allem in Hotels im Schlafsaal übernachtet lernte ich viele nette Menschen kennen. Japan ist ein Land von welchem die Begeisterung fehlte, ein Land mit welchem ich nichts anfangen konnte. Heute dies ganz klar anders, ich hab mich in dieses tolle Land mit den netten Leuten verliebt. Ich finde je länger je mehr den Zugang zum Land und zur Kultur. Ich erlaube mir aber auch gewisse Dinge kritisch zu hinterfragen, das politische System, der Umgang der Menschen mit der eigenen Vergangenheit (oft wird versucht sich nur als Opfer in den früheren Kriegen darzustellen, das man selbst auch mal Täter war wird oft ausgeblendet). Besonders architektonisch finden sich einige Gemeinsamkeiten in Skulpturen oder Bauweisen mit Nordkorea

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