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Tokyo Universität, Ueno und Akihabara

Der heutige Tag war bedeutend anstrengender in der Schule als der erste Tag und ich war öfters kurz davor zu sagen. „Tschüss Schule, ich sehe mir lieber Tokyo an, ich pack das nie.“ Egal was kommt die 2 Wochen Japanisch die pack ich im Minimum und Tiefs hat jeder. Dabei gab es beim Joggen morgens bereits die ersten Erfolgserlebnisse, auf die Aussage guten Morgen kam auch die entsprechende Antwort zurück. Ich hab einen Kurs gebucht, bei dem es am Nachmittag noch extra Stunden zum Thema Pop Kultur gibt, dies immer irgendein Ausflug.Dabei war heute ein Besuch der Tokyoer Universität auf dem Programm, wir sind durch den Campus gelaufen und haben uns die wichtigsten Dinge inklusive dem Souvenirshop angesehen.

Tokyo Universität Auditorium unter renovation Tokyo Universität Bibliothek

Nach der Uni entschloss ich mich nicht mit den andern zurück zur Schule zu fahren sondern gleich in der Region zu bleiben und mir noch Ueno anzusehen und durch alt Tokyo durchlaufen. Der Uenopark ist extrem gross und beherbergt unter anderem das Nationalmuseum und einen Zoo.

Nein Tokyo und nicht Nordkorea...

Nein Tokyo und nicht Nordkorea…

Kiyomizu Kannon-do orignal in Kyoto folgt Buddha Figuren im Kanejii Tempel Kanejii Tempel

 Alt Tokyo ist der komplette Kontrast zu dem was ich von der Stadt bis jetzt gesehen hab, kleine 2-3 stöckige Häuser und wunderschöne Tempel und extrem ruhig.

Old Tokyo 4 Old Tokyo2 Old Tokyo 3

Anschliessend dachte ich mir ich werf mal einen ersten Blick Akihabara und war vorlössig überrascht von den vielen Elektro- und Animeegeschäften. In den Eleketrogeschäfte gibt es nichts was es nicht gibt und ich fühlte mich zum ersten Mal in Asien, diese Stimmung kenn ich besonders von Südostasiasien. Ein richtiges Gewusel, organisiert und trotzdem sehr chaotisch wirkend.Irgendwann landete ich auch noch in einem Animeegeschäft und hab die Dinge mal angeschaut, sehr spannende und faszinierende Auswahl und ich kann gut verstehen, dass viele darauf abfahren. Die Artikel sind oft sehr süss und die Frauen doch sehr positiv in den Proportionen dargestellt. Was mir ganz klar fehlt, sind Männerfigueren die nicht als Actionhelden oder sowas dargestellt werden, sondern auch einfach nur Kawai sind. ;-)). Nach dem Motto wunderschöne Frauen gibt es aber die Männer fehlen da. Nach Akihabara komm ich sicher nochmals den ich möchte schon noch ein Maid Cafe besuchen und ein paar Animeeartikel einkaufen.

AkihabaraAkihabara 2
Um westliche Fastfoodlokale mach ich mittlerweile einen grossen Bogen, zu lecker ist das japanische Essen.

Was mir heute aufgefallen ist, dass in Japan die deutsche Sprache irgendwie wichtig. Ich seh in Geschäften T Shirts und Hefte mit deutschem Text, das hab ich bis jetzt noch nie so gesehen und ich finde das extrem interessant.

Ich freu mich jetzt darauf morgen Tokyo weiter zu entdecken und bin gespannt was ich erwartet.

Der erste Schultag

Heute war es so weit, mein 1. Schultag. Der Weg in die Schule war bis auf den richtige Ausgang bekannt und per Plan war die Schule relativ einfach zu finden. Sie findet sich bitten Shinjunku neben dem dem Einkaufstempel Isetan (die Delikatessen Abteilung dort ein Traum) und gleich neben dem Hanaszono-jinja Schrein.

Hanaszono-jinja Schrein1 Hanaszono-jinja Schrein.

Interessant wenn der Schulweg fast in einen Tempel führt. Zuerst hiess es Einstufungstest, für mich als Anfänger fiel der aber aus und so konnte ich mich mit einigen Studenten bereits etwas unterhalten. Da die Schule erst um 14.00 Uhr begann beschlossen wir vor dem Lunch nochmals aufs Rathaus zu gehen, dieses mal schien die Sonne und man bekam einen besseren Überblick von Tokyo.

Nordturm 2 Rathaus 2  Nordturm Rathaus

Am Bahnhof ein paar Chinese Style Fried Noodels gegessen und zurück zu Schule. Innert 2Stunden nahm ich dort fast so viel durch wie an der Klubschule in 2 Abenden, ich bin jetzt noch baff ab dem vielen Stoff. Nach den Hausaufgaben wurde uns noch das wichtigste in der Region gezeigt, wie das Rotlichtviertel wo wir uns nachts nicht aufzuhalten haben, das Post Office sowie die wichtigsten Geschäfts in der Nähe. Auf dem Heimweg musste dann doch noch die eine oder andere japanische Boutique besucht werden, Fazit der Aktion tolle Klamotten kosten auch in Japan viel.

Shinjunku by Night 3 Shinjuku by Night 1 Shinjuku by Night 2

Am Bahnhof sah ich zum ersten Mal wie die Züge wirklich überwacht wurden, dass nicht zu viele Leute reingehen und wie voll ein Zug werden kann. Zu voll für mich. In Warabi machte ich mich mal auf der andern Seite der Bahnlinie auf die Suche nach was essbarem und irgendwie stand ich vor einem Schnitzelrestaurant und ich wagte den Besuch. Das ganze wurde sehr vereinfacht, dadurch dass man einfach am Automaten das Geld reinwerfen musste und auf das entsprechende Menu drücken, einen Beleg erhielt und den der Bedingung gab. Ich nahm da irgendein Schnitzel mit Reis und war sehr überrascht wie lecker das Ganze für 540 Yen also gute 5.40 CHF war. Könnte mir vorstellen so eine Lokalität öfters zu besuchen, den japanisch Kenntnisse sind dafür nicht grossartig notwendig und was man isst, ist am Ende auch egal, Hauptsache es schmeckt!

Essensautomat1 was will ich?

Die Portion sind in Japan generell sehr grosszügig berechnet, selbst das kleine Schnitzel mit Reis war mir zu viel und von den 2 kleinen Kugeln Eiscreme (gleich teuer wie das Schnitzel) bei Baskin Robins zum Nachtisch ganz zu schweigen. Mittlerweile frag ich mich schon, wie machen es die Japaner bei der Menge an Essen so dünn zu sein. Kalorienarm ist die Ernährung auf jeden Fall nicht und bis auf‘s Glace hab ich heute keine Mahlzeit fertig gegessen.

Je länger ich hier bin umso mehr entdecke ich die Gemeinsamkeiten zwischen Japan und Nordkorea. Sobald Pause ist, der Zug einfährt, die Ampel auf Grün schaltet ertönt eine Musik. Der Verkehr wird nicht von hübschen Politessen dafür von jungen Männern gelotst, ebenso im Zug hat es immer relativ viel Personal in hübscher Uniform, die möglichst wichtig wirken. Das Rathaus von Tokyo erinnert mich mit den 2 Türmen ans Koryo Hotel, fehlt nur die Verbindung oben in der Mitte, die Türme sind dafür bis auf grössere Höhe zusammen gebaut Je länger ich hier bin,umso mehr Gemeinsamkeiten fallen mir auf.

Morgen geht’s weiter mit 4h intensiv Japanisch und am späteren Nachmittag mit Popculture und da lassen wir uns überraschen was uns erwartet. Ich wird mir sicher anschliessend noch was in Tokyo ansehen je nachdem wo uns der Kurs hinführt ein Quartier in der Nähe.

Kamakura& Endoshima

Eigentlich wollte ich heute sehr früh aufstehen und mir mal Warabi per Jogginschuhe ansehen, doch der Jetlag macht mir einen Strich durch die Rechnung. Joggen wurde gestrichen und ich strütze mich direkt ins Abendteuer ab an die Beach. Zuerst nach Kamakura, dort hab ich mir ein paar Temepel angsehen, zuerst einer der ältsten Zen Tempel in Japan. Tempelältester Zentempel

Anschliessend ein weitere Tempel aus dem 17. Jahrhundert und vor dem Mittagessen noch ein farbenprächtiger Schrein, welches zu den grossen Shinto- Heiligtümer von Japangehört mitten im Zentrum von Kamakura. Shinto- Heiligtum2Shinto- Heiligtum1

Auch hier war ich um die Mittagszeit wieder hungrig und eigentlich wollte ich was süssen, aber da lief mir ein goldenes M über den Weg und so verschlug es mich zu nächsten US Fastfoodkette, in der hoffnung abends wenigstens Japanisch zu erhalten. Die grösse der Pommesfritesprotion gibt es nicht mal in den USA, nach 50% gab ich auf.Mittagessen

Weiter ging es zum grossen Buddha, welcher als der 2 grösste von Japan gilt und aus dem Jahre 1252 war,big Buddha

anschliessend besuchte ich noch den Hasetempel der Jodo Schule, hier sah ich mir noch die grösste Holzskulptur von Japan an.

Per alter Eisenbahn ging es nach Endosiha, einer kleinen Insel welche über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.

EndosihimaDort saEndoshima Zugh ich mir noch den Enshima Jija Schrein an und umwanderte etwas die hüglige Insel. (Für die faulen gab es sogar Rolltreppen nach Oben).

Blick von EndohsimaNach der Inselumrundung ging es zur Shonan Monrail, welche sich als Schwebebahn entuppte die 20minute Fahrt lohnt sich absolut, man bekommt etwas von Japan aus der Luft mit und sieht ganz neue Einblicke ins Provinzleben. Monrail früherstand

Langsam werd ich noch zum Trainspotter;-). Zurück in Tokyo schaute ich mir noch die Luxuseinkaufsstrasse Ginza an.

Ginza 1Hier finden sich alle möglichen Geschäfte, von Prada über Louis Vuiton zu Tiffanys,ich mied diese Geschäfte und schaute lieber mal bei Aebercrombie rein, nur schon die Besichtigung des Geschäfts lässt einem Sport machen, er geht über 8 Stockwerke. Leider genauso überteuert wie die andern US Kleidergeschäfte wie Gap und Banna Repluic bei welchen ich nicht wieder stehen konnte. Bei Uniqlo ist zum Glück bekannt, dass der Laden günstige und gute Qualität liefert. Ich merkte beim Shoppen in Japan gibt es teilweise auch die US Unsitte, die Preise ohne MWST anzuschreiben um günstiger zu wirken. Also wird ich von nun an überall die 8% MWST sicherheitshalber darauf rechnen. Es wurde schon wieder dunkel und ich wollte eigentlich heute früh ins Bett, wieder trieb mich der Hunger und irgendwie war ich dann nicht so mutig um mir irgendwas per Bild zu bestellen, und ich entschied mich nochmals fürs gleiche Menü vom Lunch ein paar Fritten, dieses mal aber Small. Beim Nachtisch war ich dann experimentierfreudiger vom Nachmittag wusste ich, dass wenn es irgendwo eine lange Schlange gibt, dass das essen gut ist. So sah ich dies vor einem Geschäft mit Glace, stand auch mal an und bestellte mir die dortige Spezialität, frische Pommes Chips und Glace mit Schokosauce. War noch ganz lecker und ist sicher eine gute Alternativ für zukünfitges Nachtessen. Nachttisch1

Nun bin ich gespannt was mich morgen in der Schule erwartet, von mir aus gesehen könnt ich mir aber auch noch 2 Wochen Tokyo und Umgebung ansehen. 😉

am Ziel in Japan

Der Flug mit Swiss nach Tokyo hat einiges an Überraschung bereit gehalten. Zum einen war fast der ganze Flieger voll mit Japaner, das hatte zur Folge, dass ich noch nie in meinem Leben leere Overheadbins aus einem Langstreckenflug sah, zum andern schlief ich fast immer ausser zum Essen. Da es das Frühstück über Sapporo gab, sah ich so zum ersten Mal Japan aus der Luft. Ein faszinierender Anblick. Den Einresestempel nach der Ankunft hatte ich relativ schnell, der Zoll meinte jedoch man müsse mich noch auf Drogen kontrollieren als jedoch meine Japanisch Schulbücher sah, glaubte er mir, dass ich nur Touristin bin.

Nach Warabi kam ich relativ schnell und dort war der Weg zum Hostel auch sehr einfach zu finden. In Empfang wurde ich vom Manager genommen, welcher mir die ganze Unterkunft und mein Zimmer zeigte. Wie in Japan üblich gibt es einiges an Regeln auf welche Hingewiesen wurde, wie extra Schuhe für WC, keine Schuhe im Haus, etc. prinzipiell hängt überall ein Zettel was man nicht darf.

Am Nachmittag bin ich dann nach Tokyo rein, ich hab mir zuerst in Shinjunku den gratis Ausblick aus dem 45 Stockwerk vom Rathaus gegönnt, und mich noch beim Touristenbüro mit Information eingedeckt. Weiter ging es nach Roppingi Hills, dem Ausländer quartier, dort hab ich mir das Fujififotomuesum angeschaut und das Shoppingcenter neben dem Ritzcarlton, die Mietbuggys sind dort Bugaboos (für nicht Eltern Merceds unter Kinderwagen). Vom Regen etwas überrascht ging es zum nächsten Supermarket um mir einen Schirm zu kaufen. Nachdem mich ein junger Amerikaner freundlich von diesem angeblich unsicheren Quartier gewarnt hat, ging es weiter ins Regiuerungsviertel und zum Kaiserpalast von aussen. Anschliessend schaut ich mir noch alte Fassade vom Tokyoer Bahnhof an und wollte mir eigentlich mal was japanisches Essen suchen. Gemäss Reiseführer gabs es eine Yakitoir Alley, dort war aber für mich ohne Japanisch Kentnisse ende, auf der Suche nach was essebarem tarf ich auf den KFC. Vom Hunger getrieben bestelle ich mir dort für knapp 5 Chf irgendwelches Chicken und Pommes. Völlig übermüdet ging es anschliessend zurück nach Warabi, ich genoss den Luxus einer direkten Bahnlinie aus der City zu meiner zu Hause auf Zeit zu haben.

p.s Fotos folgen mangels schneller Internetleitung die nächsten Tage.;-)Central Tokyo Nijubashi- Brücke Sapporo1 Tokyo vom Rathaus

nearly ready for Take off

In 34 Stunden geht es los mit ANA operated by Swiss nach Tokyo. Die langersehnte Reise naht und es gibt noch einiges zu tun. Wie für einen Travel Agent typisch denken wir an die Reisen von allen andern, aber unsere eigenen Reisen vergessen wir sehr gerne. Wobe mein Mott, das wichtigste sind  Pass sowie Kreditkarte/Bankomatkarte, alles andere kann man sich unterwegs organsieren.

Daher ist nicht überraschend, dass ich soeben erst die restlichen Hostels gebucht und mir mal das Programm für Samstag zusammen gestellt hab. Ich werde um 7.30 Uhr landen und somit um ca 10 Uhr in meinem Hostel sein. Damit mich der Jetlag nicht einholt, mach ich an diesem Tag das typische Touristenprogramm. Da am Wochenende das Ende des O Bon fest ist, findet am Samstag Abend ein Lichter schwimmen auf dem Fluss statt. Diese Gelegenheit möcht ich mir nicht entgehen lassen und ich halte hoffentlich bis spät am Abend durch und schlaf nicht auf der Zugsfahrt zurück ins Hostel ein.

Was am Sonntag neben auffrischen von Basis- Japanisch noch ansteht, entscheide ich spontan nach Lust und Laune, sicher den Sommer geniessen. 😉 

 

Warabi, ein Vorort von Tokyo, mein zu Hause auf Zeit.

Gestern hab ich die Adresse von meinem Guesthouse in Tokyo erhalten, es liegt etwas ausserhalb der Stadt im Vorort Warabi. Auf mich wirkt es, in Google Streetview, wie ein kleines hübsches Dorf, welches sich irgendwo auf der Welt befinden könnte. Keine Hochhäuser wie von Tokyo vermutet sondern 2-3 stöckige Gebäude. Ich denke, der perfekte Kontrast, den ich so erleben werde.Trotz Vorort soll die Reisezeit in die Stadt nur etwa 22 Minuten mit 2 verschieden Bahnlinien betragen. Die Schule befindet sich irgendwo in der Nähe der Shinjukustation, welche als der grösste Bahnhof der Welt gilt, das könnte noch interessant werden dort den richtigen Weg zu finden. Ich vermute die Schule hat bewusst eine Fotowegbeschreibung auf der Internetseite veröffentlicht. 

Die wichtigsten Daten der Reise sind nun fixiert: Der Hinflug geht am 15.8 mit Swiss direkt nach Tokyo, der Rückflug findet genau 3 Wochen später mit ANA von Osaka über Narita und Düsseldorf nach Zürich statt. Der Japanrailpass für 1 Woche ist bestellt, die Übersetzung vom Füherschein aus Japan ist angekommen. Hostelreservationen hab ich bereits in Kyoto, Hiroshima und Kobe, genaue und detaillierte Reisepläne schmiede ich erst nach meiner Ankunft in Warabi. Ich möchte mir auif dieser Reise nicht nur die touristischen Highlights ansehen, sondern das Land ebenso abseits der touristischen Pfade erleben. 

In Zürich nerv ich mittlerweile meine Freunde mit meinem neuen Hobby. Letzte Woche hab ich das japanisch angehauchte Tortenparadies Les Gourmandises de Miyuko besucht und dort mit einer Freundin ihren 30. Geburstag vorgefeiert. Wir beide sind begeistert vom leckeren Kuchen gewesen, es war sicher nicht unser letzter Besuch.

Kuchenessen im Miyuko

Kuchenessen im Miyuko

19 Tage dauert es noch, bis ich für 21 Tage aus der Daily Soap, die sich mein Leben nennt, aussteigen darf…

neues Hobby Japan

Mittlerweile hab ich mit der japanischen Sprache sehr gut angefreundet. Die Sprache zu lernen macht mir extremen Spass und ich hab Freude an jedem Zeichen, dass ich erkenne. Heute hatte ich meinen ersten Wörtchentest und dieser ist leider nicht so gut ausgefallen, wie ich es mir gewünscht hätte. Da Julia die letzten 3 Wochen mit einer Lungenentzündung mehr oder weniger zu Hause war, blieb das lernen leider auf der Strecke, da die Konzentration mit einem kranken Kind leider nicht da ist. Am meisten Mühe bereitet es mir nicht mit die Wörtchen zum Lernen, sondern besonders mit den extrem vielen Zungenbrecher bei der Aussprache. Hier versuch ich mittel CD Kurs noch meine Aussprache zu verbessern und zu üben.

Dafür konnte ich mir Gedanken über meine Reisepläne machen. Mein Einsatzplan bei der Arbeit erlaubt es mir nun, dass ich für 3 Wochen nach Japanreise , damit werd ich in den nächsten Tagen meinen Rückflug umbuchen. An meinen Ursprünglichen Plänen nach der Schule in Tokyo nach Osaka und Hiroshima zu gehen nichts ändern wird, werde vermutlich eher dort noch etwas Südlich Reisen und mir mal noch die Stadt Fukuoka ansehen. Die genauen Pläne mach ich aber erst vor Ort in Tokyo. In der Schweiz werd ich mir noch den Railpass besorgen, damit ich unbesorgt herumreisen kann und mir keine Gedanken über irgendwelche Zugtickets machen muss. Zudem hab ich heute noch alles für die Übersetzung meines Führerscheines auf Japanisch in die Wege geleitet, so dass einem spontanen Mietwagenbuchung vor Ort nichts im Wege steht. Beim Ansehen der japanischen Verkehrsregeln , ist mir aufgefallen, dass dort die Senioren ein Schild am Auto haben (ähnlich unserem L für Lernfahrer) welches ältere Fahrer hinweist. Eine aus meiner Sicht sinnvolle Sache, welche man auch in Europa umsetzten könnte.

Mein neues Hobby Japan lässt sich perfekt mit meinem Hobby seltene Flieger fliegen kombinieren. Der Rückflug von Japan könnte ganz theoretisch über Almaty, Tashkent und Baku führen und dabei noch einen Flug mit einer Boeing 727 einbauen. Leider verunmöglichen meine Rückschmerzen vom Autounfall im Januar solche Pläne. Beim nächsten Trip werd ich garantiert solche Überlegungen einfliessen lassen.

Bereits gebucht ist an Pfingsten 2015 ein Trip in die deutsche Stadt mit den meisten japanischen Einwohner, nach Düsseldorf. Dort werd ich sicher neben Shoppen, noch eine der grössten deutschen Anime, Manga und Japan- Convetion besuchen. Julia und meiner Freundin erklär ich, dass wir an eine Kostümparty (Japanfreaks bitte verzeicht die Aussage) gehen. Ich bin mir bewusst, dass das nichts gemeinsam hat, aber ohne diese Beschreibung hab ich keine Chance die beiden dort hin zu kriegen und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel ;-).

In den nächsten Tagen werd ich noch versuchen die finanziellen Mittel aufzutreiben, um einen letzten Flug mit meinem Lieblingsflugzeug, der MD11, von Amsterdam nach Montreal zu unternehmen, und da in den Herbstferien noch eine Hatsune Miku Konzert in New York stattfindet wäre das die perfekte Gelegenheit dafür. Hatsune Miku wird von „der Zeit“ als der unechteste Popstar der Welt bezeichnet und war dieses Jahr im Vorprogramm von Lady Gaga. Wieder eine Chance Japan und alte Flieger zu verbinden. Hoffentlich klappt es.

Der Wandel den ich zum Thema Japan in den letzten Monaten vollzogen hab ist für mich noch nicht ganz nachvollziehbar. Ich denke immer wieder an meinen Besuch am Japanstand an der ITB und erinnere mich an die Gedanken dort, Japan ein Reiseziel irgendwann mal in ganz ferner Zukunft, aber jetzt interessiert mich das nicht. Ein halbes Jahr später, sehe ich das alles ganz anders und realisiere wie ich mich gewandelt hab. Ich besuchte im Museum Rietberg die Ausstellung des Zen-Meister Sengai, plane einen Besuch in der TonTonhalle um mir ein Konzert von Michiko Tsuda (meiner Ex- Klavierlehrerin) anzuhören und sehe wie mich die japanische Einstellung zum Leben beginnt zu prägen.

In den letzten Monaten hab ich gelernt, dass die Aussage „sag niemals nie“ wahr ist und man die Augen immer für neues offen halten sollte.

Ersten Erfolge im Japanisch

Nach der dritten Japanisch stunde hab ich mich langsam mit der Sprache angefreundet.
Es macht mir extrem Spass jeden Tag 5-10 Minuten die Sprache zu üben. Beim Japanischen sind die Fortschritte im Gegensatz zu andern Fächern sichtbar. Während man bei Pyhsik, Bio und Chemie man lernt ohne schnelle sichtbare Fortschritte, ist dies beim Japanischen anders. Hier ist sichtbar wie viele Zeichen man erkennt.Bei der Silbenschriften Hiragana bin ich bereits durch und jetzt ist Katakana (Silbenschrift für Fremdwörter) an der Reihe, anschliessend setze ich mit den Kanji auseinander. Die Grundvoraussetzungen für die Schule in Tokyo erfüll ich damit bereitsJulia lernt Japanisch

 

Julia am Hiragana lernen

Julia lernt auch fliessig Hiragana

 

Die Reiseplanung ist auch abgeschlossen und anstelle von den Hotels, hab ich mich entschlossen im Schlafsaal zu übernachten, um mir unteranderem Geld für eine zweite geplante Reise zu sparen und auch um mehr von Land und Leute zu erleben.

 

 

Mit einer Freundin hab ich nun das Heft Koneko, welches meine Tochter beim Einkaufen unbedingt haben wollte, genauer angeschaut. Dabei sind uns die Popbands aufgefallen. Dank dem Internet wissen wir nun was die für Musik machen, nun haben wir uns für 2015 eine Liste mit Bands gemacht, welche wir im nächsten Jahr uns ansehen möchten. Dabei ist unter anderem Babymetal, Ikimono-Gakari sowie top of the Liste Hatsune Miku. Motto ist Konzerte ansehen und dabei noch die Städte kennenlernen. Japan scheint sich zu einem Hobby zu entwickeln und es macht absolut Spass versuchen zu verstehen, was die Faszination dahinter ist und dem ganzen auf die Spur zu kommen. Aber vielfältig ist die Faszination für Japan, die Küche besteht aus mehr als nur Sushi, die Kultur aus mehr als nur Kaizen, Nähen tut man nicht nur Kimonos, sondern auch ganz andere tolle Dinge. Hier sehe ich noch so manche Herausforderung für Backkünste und meine Nähmaschine zukommen.

Ich glaube langsam bin ich auch befallen von dem Virus Japan, ob der wieder verschwindet?!

Zeitschrift, Schulbuch, DVD, Reiseführer

Zeitschrift, Schulbuch, DVD, Reiseführer

Japanisch und ich Freunde?!

Heute hatte ich die erste Japanisch Schulstunde, bereit stell ich mir die Frage ob Japanisch und ich jemals Freunde werde. Irgendwie hab ich das Gefühl, es ist so vieles auf einmal und es fällt einem schwer den Überblick zu erhalten. Aber noch bin ich zuversichtlich und positiv gestimmt, dass ich den Zugang zur Sprache finde. Ich hatte erst 2 Stunden Sprachkurs, mindestens 40 weitere folgen. Mein Aufenthalt in Tokio beginnt erste am 17. August, bis dahin hab ich Zeit mich den Zeichen und der Sprache auseinander zusetzten und vielleicht lern ich auch erst in Japan die Sprache zu lieben. Im Vergleich zum Chinesischen wirkt es aber einfacher. Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen Japanisch und Chinesisch, die Zeichen für die Zahlen von 1-10 sind gleich. Immerhin 10 Zeichen weniger zum lernen.
Eine Idee um mich mehr mit dem Japanischen und der Kultur vertraut zu machen sind Filme, vielleicht sollt ich mir mal ein paar weitere japanische Filme ansehen. Wobei da, sind wir bereits beim Thema, welche Filme? Mein Ex- Freund wird mir dann in aller Munde von Godizilla und co vorschwärmen, die heutigen jungen Japanfreaks werden mir eher von die Anime Filmen empfehlen und mich würde eher die modernen japanischen Filme interessieren. Rent a Family hat mir super gefallen und mir einen Einblick in den japanischen Alltag geben. Vielleicht beginne ich mit einem japanischen Klassiker, den Heiditrickflim auf Japanisch und taste mich langsam an die Anime’s ran.
Ein weiterer Grund um japanisch zu lernen hab ich vor Augen, die Nordkoreareportage vom japanischen Fernsehen im letzten Sommer im Netz zu finden, dort müsst theoretisch ein Interview oder Bilder von unserer Reisegruppe sein. Zudem realisiere ich erst jetzt, wie ich eigentlich seit der Kindheit immer wieder Kontakt mit Japan hatte, der Spielkamerad im Sandkasten mit der japanischen Mutter, die japanische Klavierlehrerin, usw.

Meine Grobreiseplanung ist nun gemacht, vermutlich werd ich vor Ort dann die Details fixieren. Hotels in Kobe, Hiroshima hab ich mal reserviert, vermutlich wird ich aber freiwillig das 4* Hotel gegen ein Bett im Dorm oder ein Zimmer im Guesthouse eintauschen. Was ich auf meiner Reise nicht zwingend möchte ist Sehenswürdigkeiten abhacken, sondern mir lieber auch Dinge ansehen, die vielleicht Touristisch nicht ganz 100% interessant sind.

Hier sind meine Vorläufigen Reisepläne, die sich bis zur Abreise sicher noch ändern werden.

17.8 Ankunft Tokyo, zur Unterkunft, und erster Eindruck der Stadt
18.8-22.8 Schule und Besichtigung der Stadt
23.8 Asakusa Samba Carnival Parade and Contest (Brasilien in Japan?!)
23.8 Azab-Juan Noryo-masuri Festival
24.8 Tokyo
25.8-29.8 Schule und Stadtbesichtigung
29.8 nach der Schule nach Kyoto (oder Samstagmorgens)
30.08 Kyoto
31.8 früh morgens nach Hiroshima Stadtbesichtigung inkl. Besichtigung Miyajima
1.9 nach Kobe, Stadtbesichtigung Kobe
2.9 Osaka und abends Heimflug

Klar ist mir bei der Reiseplanung geworden, es bleibt zu wenig Zeit für Japan und ich bin nahe dran meine Rückflug umzubuchen und später nach Europa zurück reisen. Zudem hab ich gesehen, dass wenn ich noch weiter südlich Richtung Fukuoka reise, ich über Südkorea heimreisen könnte und dort noch die DMZ von Süden aus besuchen könnte und so noch mehr von Japan sehen würde, den das Land selbst hat sehr vieles zu bieten und da würd ich mir gerne viel mehr ansehen.

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Karte von Japan mit meinen Reisezielen

 

Nicht nur die Reiseplanung läuft auch Hochtouren auch die andern Vorbereitungen, es gibt vieles zu tun für diese Reise. So hab ich mir heute mit der Nikon D5300 meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft, damit ich in Japan nicht völlig out bin. 😉 Für viele die mich gut kennen, die Überraschung des Jahrtausends. Noch bin ich zu nicht zu 100% überzeugt, dass meine geliebte analoge Nikon zu Hause bleibt, vielleicht reis ich einfach mit 2 Kameras nach Japan.

Mittlerweile glaub ich mit dem japanisch lernen, hab ich mir ungewollt ein neues Hobby zugelegt. Ich bin sehr gespannt, ob meine männlichen Kollegen recht haben mit der Aussage „Du wirst Japan lieben“. Eine andere Aussage hab ich noch nie zu meinen Reiseplänen gehört. Aber recht könnte mein Umfeld haben, in meinem Zimmer hängt schon ein Japanwandkalender und im Bücherregal finden sich nun die meine Ostasienlektüre auf einer Ebene. Was da noch folgen wird wir sehen…

Momentan lern ich neben dem Japanisch noch für die Abschlussprüfung in Biologie, Physik und Chemie und gerade das Fach Chemie hat mir aufgezeigt, wenn man einen Zugang im Alltag dazu findet, kombiniert mit einer positiven Grundeinstellung, dann fällt mir das Verständnis und das Lernen leichter.

Zum Schluss, eine Aussage, die ich vor 6 Monaten noch als eine Fantasievorstellung abgetan hätte:
„Ich freu mich jetzt schon mega darauf Japan zu erleben“.

 

And now for  the best Grandpa in the World, who is not happy with my choice to travel alone to the other end of the world.

Don’t worry about my trip; this has been done by many single women travelers before. Japan looks from as it one of the safest countries inn the world for single womens to travel.Safer than many other Countries in the world.

Neuigkeiten zur Japanreise

Noch 3 Monate bis zur Japanreise und ich hätte genügend mit Bio, Chemie und Physik zu lernen.

Aber gewisse Dinge möchte ich möglichst vor der strengen Lernphase erledigt haben und dazu gehört die Organisation der Reise nach Japan. Zurzeit stehen nur der Hinflug, Rückflug von Osaka und die Schule in Tokio. Was ich aber dazwischen machen werde, ist weder entschieden, von einer Idee oder einem Plan ganz zu schweigen, dabei sollte das bald möglichst erledigt werden. Irgendwie scheint mir die ganze Sache relativ kompliziert zu sein, die Japaner meinen es zwar gut aber auf der Homepage des Tourismusbüros finden sich so viele Informationen, dass ich komplett überfordert bin. Vermutlich plan einfach mal eine typische Barbara Reise, jeden Tag ein neuer Ort, etwas anders sehen, wobei ich nicht vergessen darf, dass noch ich gesundheitlich erst bei 50% Leistungsfähig bin.

Mein Plan vom Japanisch lernen nimmt nun auch seine Formen an, ich habe mich entschlossen meine Vorbereitung für Japan nicht komplett im Selbststudium zu machen, sondern einen Japanisch Kurs an der Klubschule zu besuchen. Das gibt mir die Chance auch meine Aufnahmefähigkeit für die Prüfung zu testen. Ab Juni ist Mittwoch=Japanischlerntag. Noch hab ich Respekt in einer Klasse vor lauter Japanfreaks zu landen. Vermutlich werd ich die einzige sein, die kaum Ahnung von Land und Leute hat.;-)

Das Japan fasziniert und gleichzeitig polarisiert , wird einem bewusst, wenn man weiss, dass das Land die Heimat von Nintendo, Sony, Nikon, Sushi, und Kaizen ist. Gründe sich für Japan zu interessieren gibt es viele, die Japanfans sie so vielfältig wie der Sand am Meer. Ich persönlich finde die Fans der Anime-Kultur sehr spannend, den es handelt sich dabei auch um einen Teil der heutigen Jugend, ein interessanter Artikel dazu findet sich der Zeitschrift NZZ Campus: http://campus.nzz.ch/alltag/yen-seits-des-alltags . Für mich ein interessanter Einblick in die Welt der Japanfans in der Schweiz. Irgendwie sind diese Fans oder Otaku wie sie sich nennen sehr faszinierend, ich frag mich dabei, wo spielt sich diese Szene in der Schweiz ausserhalb der Convetions ab? Was sind das für Menschen? Ihre Beweggründe? Sind es nur junge Männer oder hat es auch Frauen darunter und sind die wirklich alle um die 20 oder gibt es auch ältere? Ich hatte, wie viele andere auch, das Vorurteil, dass es sich bei diesen Fans nur um junge Computerfreaks die gerne alleine zu Hause sich ihren Filmen und Games handelt. Mittlerweile bin ich zur festen Überzeugung gekommen, dass es sich auch mein Nachbar/in oder Arbeitskollegen/in handelt könnte, der im richtigen Leben einen 0815 Job nachgeht. Nur hat diese Person vermutlich ein spezielles Hobby, wie viele andere auch (inklusive mir, dem Avikatikfreak, welcher nach Nordkorea jetet um mit alten Russenjets herum zufliegen).

Spannend find ich das Thema auf jeden Fall , und sicher werd ich spätestens in Tokio weiter damit konfrontiert. Mein Sprachkurs trägt den Titel „ Japanese Plus Pop- Culture“, als Vorbereitungslektüre les ich nun Buch mit Titel „das grosse Anime Lösungsbuch, Endlich Japanisch verstehen“. Ich bin mega gespannt was mich in Japan erwartet.

Am Sonntagabend schau ich nun Rent a Family im Alternativkino an, ein weiterer Versuch Japan zu verstehen.

Japan nur ein Reiseabendteuer oder doch mehr?

Die Antwort dazu in Zukunft.;-)