Filme von und über Japan sowie ein Farewellflight

Filme von und über Japan

Da mein Prüfungsplan bekannt ist, plan ich fleissig meine Japanreise im Ende Januar. Geplant ist zuerst für 10 Tage nach Japan und anschliessend wenn möglich ich über den Pazifik mit Stopp in USA zurück in die Schweiz zu reisen. Meiner Japanleidenschaft geh ich in der Zwischenzeit oft im Kino nach und seh mir Filme von und über Japan an. Ich war noch nie in meinem Leben so viel im Kino wie in den letzten paar Wochen. Da war zum einen Love Hotel eine interessante Dokumentation über die Love Hotels in Japan. Bon Lin ein Film über die Otaku Szene, für nicht Otakus wie mich, etwas schwer verständlich aber spannend, und letzten Sonntag hab ich mir noch Sommererwachen angeschaut, eine wunderschöne aber trotzdem traurige Romanze über eine Schweizerisch- Japanische Liebe.

Ein toller Japan Reiseführer

Mitte letzter Woche kam dann noch ein ganz genialer Reiseführer an. Perfekt für alle Japan Grünhörner wie mich, denn die Anleitungen und Erklärungen die Jan Knüsel einem in seinem Buch „In Japan“ gibt, helfen einem im Alltag weiter. Er erklärt Japanneulingen wie mir perfekt, wie ich konstant Online in Japan bleibe, wie welche Mahlzeiten aussehen, wie man die Klimaanlage mit Schriftzeichen bedient oder warum die Japaner ein Land im Schlafmangel ist. Absolut toll sind die vielen Bilder im Reiseführer besonders zu den Mahlzeiten, endlich kann ich meinen Freunden zeigen, was mir in Japan so gefällt. Und auch ihre Begeisterung ist gross für das tolle Buch. Andere Reiseführer die einen da vor einem Kulturschock warnen, können da einpacken. Den wer Japan verstehen will, möchte keine Kulturschock sondern eine Erklärung zu den Eigenheiten und zum Land. Als Globetrotterin wünsch ich mir öfters Reiseführer die nicht auf die Sehenswürdigkeiten eingehen, sondern mich mit den Eigenheiten eines Land vertraut machen. Das Ziel hat der Reiseführer erreicht, ich hab wieder Fernweh nach Japan erhalten.

In Japanblick ins Buch

Bye Bye MD11

Damit dieses nicht ganz so schlimm wird, wende ich mich der Zwischenzeit meiner nächsten grossen Leidenschaft, der Aviatik zu. Ich hatte mal wie das Glück an Board eines Farewellfluges zu sein. Farewellflüge, sind Abschiedsflüge eines bestimmten Flugzeugtyps. Im Februar war ich bereits auf einem der letzten DC10 Rundflüge über UK und nun war es der Nachfolgertyp die MD11. Dieser Flugzeugtyp war für mich als Kind/Jugendliche der Inbegriff vom Reisen, ich durfte viele schöne Langstreckenflüge mit dem charakteristischen Dreistrahler machen, auch meine kindlichen Zeichenkünste von Flugzeugen zeigten mit einen dieser Flieger.
Die MD 11 hat ihren Erstflug in den 90er Jahren, Erstbestellerin war Finnair auch die Swissair bestellte relativ schnell diesen Jet und war die 2. Betreiberin des Flugzeuges, allerdings wurde die Produktion nach 200 Exemplaren eingestellt. Traurige Berühmtheiten erlangte der Flugzeugtyp beim Absturz der SR111 in Halifax.

Am Dienstag, den 11.11 um 15.00 Uhr fand nun der letzte Passagierflug einer MD11 statt, anschliessend gibt es diesen Flugzeugtyp nur noch als Frachter. KLM nutzte die Tatsache zu einer gross angelegten Werbeaktion auf ihren sozialen Netzwerken. Die Buchung war nur über eine spezielle Webseite möglich und der Flug war innert 4 Minuten ausverkauft. Ich hatte also grosses Glück ein Ticket ergattert zu haben. Die Vorfreude auf diesen Flug war gross. Da ich eh für 2 Tage an der FH durch diese Reise fernblieb entschloss ich mich bereits am Montagmorgen nach Amsterdam zu fliegen. Der Abflug um Basel ging bereits um 6.50 Uhr mit Easyjet was bedeutet zu Hause um 4.30 Uhr losfahren. In Amsterdam angekommen beschloss ich den ersten Tag in der Sonne die Stadt zu erkunden und noch einige Dinge einzukaufen. Selbstverständlich bin ich an zahlreichen Coffeeshops vorbeigelaufen und hab es genossen relativ Ziellos den Grachten entlang zu schlendern.

Der Dienstag gehörte der Aviatik, nach einem frühen Check out ging es an Airport bereits um 9.00 Uhr checkte ich für meinen Flug ein und ich hatte Glück einen Fensterplatz zu ergattern. KLM legte sich mächtig ins Zeugs, sie hatten extra Check in Counter und alle waren absolut top gelaunt. Anschliessend ging es per Bus unterwegs sah ich bereits die MD11, ein sehr vertrauter Anblick vom Flughafen Zürich. Im Aviatikmegastore war ich im Paradies für Fliegerfans wie mich: Flugzeugmodelle, Bücher und T Shirt soweit das Auge reicht. Ein Traum, doch da mein Handgepäck voll war gab es nur ein Buch und ein Flugzeugmodell. Zurück am Airport ging es mal zuerst was essen und danach bereits Richtung Gate, der Abflug war zwar erst später doch man sah die 12 Uhr Maschine starten und man konnte sich in Ruhe noch mit andern Flugzeugfans unterhalten. Das Boarding war per Bus, dort standen 2 MD 11, die eine für unsern Rundflug und die andere als Fotoobjekt. Jeder bekam eine Tüte mit einer Flasche Wasser, einer Safteycard sowie etwas zu Essen. Da unser Flug erst bei Einbruch der Dunkelheit zurückkam, machte ich dennoch ein paar rasche Fotos. Das Boarding war ungewöhnlich, zum ersten Mal erlebte ich wie Passagiere einen Spruch aufs Flugzeug schrieben. Das Galley (Küche) war bunt mit Girlande dekoriert. Die Stimmung an Bord war genial. Ich kannte das bereits vom Biman Bangladesh DC10 Flug, obwohl KLM im Gegensatz zur DC 10 alle 285 Sitzplätze verkaufte, konnten wir herumlaufen wie wir Lust und Laune hatten. Nach dem Start, bei dem man die 3 Triebwerke spürte, flog der Captain entlang der Holländischen Küste auf 1200 Fuss was ca. 365Meter Flughöhe entsprach. So tief und lange bin ich selten mit einem Passagierjet geflogen, alleine das war die Reise wert. Über Rotterdam bewies dann der Captain das Flieger auch höher fliegen konnte und es ging auf 5000 Fuss hoch, wohlgemerkt ohne die Anschallzeichen wieder einzuschalten. Die Crew verteilte Petit Fours mit dem MD11 Schriftzug sowie Getränke. Beim Herumlaufen erlebte ich wie die Crew versuchte ein Bolognese durch den Flieger zu machen. Da der Flieger nach diesem Flug einen ohne Passagiere vor sich hatte, verewigte man sich wo es ging. Die Stimmung an Bord war genial und die Crew war super toll darauf. So viel Spass und Fun hatte ich im einen Flugzeug noch selten. Die Aussicht war auch genial, denn die meiste Zeit des Fluges ging es relativ tief über die Niederlande hinweg. Man wollte einen unvergesslichen Abschied vom letzten Langstreckendreistahler machen. Nach der Landung war die Überraschung gross, als die DC 3 nicht mehr neben der MD 11 stand und wir nicht auf den Standplatz zurückkehrten sondern weiterfuhren. Der Grund dafür, man wollte den Zuschauern auf der Terrasse und den TV Teams noch ein tolles Bild ermöglichen. So rollte die MD11 einmal rund um den Flughafen. Vorne war die DC3, ein paar Follow me Fahrzeuge sowie ein Feuerwehrauto. Kurz vor dem Standplatz gab es noch die Wasserdusche für den allerletzten Passagierflug, als das Flugzeug stillstand stand, wartete die Bodencrew bereit und begrüsste uns an der Treppe. Beim Aussteigen haben einige noch alles das Mitgenommen was nicht richtig fix war (Gurte, Abdeckung der WC Schilder etc.), denn der Flieger geht später nach Victorville in Kalifornien auf Flugzeugfriedhof und wird dort verschrottet werden. Dass die Crew ihren Spass auf diesem Farewellflight hatte merkte man. Nach dem Aussteigen ging noch die abgestellte MD11 und DC3 besichtigen bevor uns der Bus zurück zum Terminal brachte. KLM war wie die Swissair damals ein typischer Douglaskunde, welcher alle wichtigen Typen dieses Herstellers flog. Am Flughafen Amsterdam musste ich mir nach dem Rundflug noch die Zeit todschlagen bis zum Rückflug, dass heiss Shoppingcenter besichtigen und Pizzaessen. Was mir nicht bewusste war, ist das in Amsterdam das Low-Cost –Terminal, wo Easyjet abfliegt, absolut nichts bietet und man weder ins Museum noch sonst wohin kommt, shoppen muss man also ausserhalb innerhalb hat man einen einzigen Tax-Fee-Shop.

Das Fazit der Trip nach Amsterdam hat sich gelohnt wie jeder Farewellflight und ich bereue es nächstes Weekend nicht in den Iran auf den dortigen Abschiedsflug der 747SP zu gehen, denn eines ist auf den Farewellflights sicher eine klasse Stimmung, tolle Gespräche und Bekanntschaften mit andern Aviatik Fans, wobei der eine andere auch meine Leidenschaft für Japan teilt, so ergänzen sich meine beiden Hobbys perfekt.

or my English Friends here the short English version 😉

As I got now my exams plans, I started to plan my trip to Japan in January. I will be leaving Switzerland by the end of January and will spend about 10 days in Japan and hopefully travel back over the pacific with a stop in the USA back to Europe. At home here I am more than ever in the Cinemas and watch mostly documentation movies over Japan. Last week I just got a new great guide book over Japan with a lot of beautiful pictures and a very good explanation how an Air-condition or a Japanese restaurant work. I think it is a nice survival guide for japan. With this book you get in mode for travelling. So that I don’t get bored, I travelled on November 10 to Amsterdam for the farewell flight of the KLM MD11. In January I was on the last flight of DC10 and now it was time to say goodbye to the follower aircraft type. The MD11 was for me travelling, when I travelled as a child I loved this Three Engine Aircrafts. Here in Switzerland the MD11 was a common view at the airport, it was the Longhaulaircraft oft Swissair. For Swiss people the MD11 is also a picture of the biggest tragedy in Air History, the crash of SR111 in Halifax. So I was pretty lucky to get a ticket for the final flight of the MD11 of KLM and I just even got more luck to be on the really last flight. So I decide to miss school and go for 2days to Amsterdam. The first day I walked all over the city on the second day there was only space for aviation. First I went to the aviation mega store and then I went to the Airport to the gate and watched there the take-off of the plane before us. KLM did a great job, and they made a big effort for this event. When we bored the aircraft the crew was in a very good mode, they galley was pretty nice decorated and there was feeling of party at the airplane. The captain did a great job, most of the time we were flying between 1200 and 5000 feet. The spirit on board of this fully occupied aircraft was great. It was mix between party and say goodbye to an old lady. As this was the last final passenger flight, we used the chance to put our auto grams on the overhead bins and walls. After landing we got a good a shower form the firebrigade and we got a free sightseeing tour around the airport with the DC3 and the follow me’s in front. It was a great feeling, seeing everybody waving to the airplane. After landing we had the chance to see the parked MD11 and see the Douglas Aviation history. KLM flew all Aircraft from DC2 to MD11. It was a great feeling being part of this historical flight and saying good bye on way like this to my favourite airplane.

The trip to Amsterdam was worth every single cent, the sprit on these farewell flights is like always just great, I usually meet nice people and a lot of other aviation enthusiast, and some of them share my passion for Japan, so my passion for aviation and Japan fit together like a gear wheel.

Japan im Winter, erste Reiseideen.

Die nächste Japanreise ist fix in Planung.Nach den Prüfungen im Januar, geht es wieder nach Japan um mir das Land mal im Winter ansehen. Ziel ist das Sapporo Snow Festival, ein Festival bei welchem aus Schnee Sklupturen gebildet werden. Weiter möchte ich die Chance nicht verpassen und die berühmten Schneeafen (Japanmakak) im Onsen nahe Nagano besuchen. Da sich beide Regionen in der nähe von Skigebiet befinden, werd ich sicher auch die Gelegenheit nutzen um hoffentlich auch einen Tag lang die Skipiste unsicher machen. Was ich mir sonst noch in Japan ansehen werde, kommt auf die Zeit darauf an, die ich vor Ort haben werde, der Fokus liegt aber klar auf die Region nördlich von Tokyo inkl. Hokkaido. Japan wird im Winter tendenziell eher weniger bereist, ob es an den angeblich fehlenden Heizungen in vielen Regionen liegt oder einfach daran, dass wir in Europa selbst Winter haben? Reiseberichte im Winter abseits vom Skifahren zu finden ist nicht ganz leicht. Ich lass mich überraschen und werd ich sicher noch das eine oder andere Highlight von Japan im Winter finden.

Nach diveresen Reklamationen meiner US Family, werd nun jeweils am Ende des Blog versuchen ein kurz Zusammenfassung in meinem relativ bescheiden Schulenglisch zu machen. 😉

After geeting some complaines from US Family about my Blog in german, here is the short version in English.;)

I’m going back to Japan in january. At the moment I plan to visit the sapporo snow festival and the snow monkeys relaxing in the onsen. As both location are in the mountains, I problay go one day skiing. More trip planing is not yet done, problay it will be tokyo and the north. But first of all I need my exam plan and then I gona book my ticket. I keep you updatet on my trip.

Japanrückblick anderer Art

Zum Schluss, die Frage aller Fragen meiner Freunde, welchen ich diesen Teil widme. Der Persönliche. Er gilt all diesen Menschen die mich in den letzten Jahren unterstützt haben und mich noch immer unterstützen, meine Träume zu verwirklichen und auch bei absolut crazy Ideen mitgemacht haben.

(Für alle die sich für die Reiseberichte interessieren, es gibt sicher bald ein Update mit der neuen Japanplanung& meinem Japanhobby)

Japan war eine Reise zu mir selbst, die noch nicht abgeschlossen ist. Ich hab dort realisiert, dass in den letzten Jahren, vieles in meinem Leben nicht ganz richtig ablief. Ich lebte eine Rolle, die von einem Drehbuch vorgeben war. Heute hinterfrage ich diese Rolle ganz klar und beginne nun einige Dinge in meinem Leben anders zu machen. Nun bestimme ich meine Rolle im Leben und nicht mehr ein Drehbuch.

In Japan erlebte ich wie dort vieles sehr gesittet und ruhig abläuft im Alltag. Viele Dinge sind nur möglich durch klare Regeln und Gesetze, seinen die geschrieben oder ungeschrieben. Interessantes Beispiel, man erhält an jeder Ecke Essen und Getränke und trotzdem sieht man höchst selten die Menschen in der Öffentlichkeit essen oder trinken. Als ich dies bemerkte zog ich einen Vergleich zu der Gesellschaft hier in Europa. Der Klassiker ist doch wenn sich die bekannten, offensichtlichen Traumpaare im Freundeskreis aus heiterem Himmel trennen. Oft fragte ich mich warum? Die Antwort fand ich in Japan mit, es sind die ungeschrieben Regeln und Gesetze. Wir haben nicht den Mut vor Freunden zu sagen, „Hey unsere Ehe ist am Ende oder wir haben Probleme“, weil solche Dinge sagt man ja nicht in der Hoffnung es kriegt sich wieder ein oder weil die Fassade beschmutz werden könnte. Dabei ist doch offensichtlich, dass es in Beziehungen ups and downs gibt. Besonders wenn Kinder vorhanden sind fällt mir auf, wie das Bild der heilen Familie recht lange aufrecht erhalten wird, ob dies der richtige Weg ist bezweifle ich stark. Ich frage mich ganz führt uns diese heimliche Sitte, dass Kinder automatisch auch Glück bedeutend? Ist die heile Familie wirklich das Glück? Kinder bereichern unser Leben, keine Frage, aber müssen wir mit ihnen immer wirklich glücklich sein? Muss unsere Beziehung zum Partner automatisch besser werden? Kinder können eine Beziehung in vielen Bereichen belasten, warum höre ich diese Aussage so selten? Warum sagt man nicht mal offen unter Freunden wie die ermündend das immer wieder aufstehen in der Nacht ist, wenn die Kinder klein sind?

Ich hab in Japan klar realisiert, wie oft wir uns selbst was vormachen, Dinge unter den Tisch kehren weil nicht offen darüber gesprochen wird, es gehört sich einfach nicht. Diese Tabuthemen/ungeschriebenen Gesetze, dass über solche Sachen nicht gesprochen wird, belasten uns doch extrem. Freunde sind dazu einem in guten und schlechten Zeiten zu begleiten, es muss aber auch der Mut vorhanden sein zu sagen, hol Dir hier mal Hilfe vom Psychologen, der Eheberatung, da Stoss ich an meine Grenzen. Einrichtungen wie diese sind dazu da uns zu Unterstützen ohne negativen Beigeschmack, aber ohne den Tabubruch darüber zu sprechen, bleiben diese ungeschrieben Gesetze noch lange vorhanden.

Personen die verheiratet sind, aber nicht mehr happy hat eine Arbeitskollegin sehr treffend als mba, married but avalible bezeichnet. Ein weiterer Spruch den ich immer wieder höre ist, es gibt Männer die brauchen wir als Väter für unsere Kinder und als das sind sie perfekt, der Partner fürs ganze Leben sind sie nicht, das realisiert man leider erst viel später. Aussagen die ich seit Japan unterschreiben kann und ich möchte nicht wissen wie viele mba es in meinem Freundeskreis gibt. Im Land der aufgehenden Sonne hab ich mir auch Fragen gestellt, wie was macht mich glücklich? Was will ich in meinem Leben erreichen? Sind die Menschen die mich auf diesem Weg begleiten die richtigen? Ich zum ersten Mal wer hat mich in den letzten 15 Jahren in bei meinen grossen Krisen ausser meinen Freunden begleitet. Mir ist aufgefallen, dass in bestimmten Lebenskrisen es nicht immer meine engen Freunde waren, die mich den Weg begleitet haben, sondern Menschen die per Zufall zu diesem Zeitpunkt genau dann in mein Leben traten. Während einer kurzen sehr intensiven Zeit spielten genau sie eine grosse Rolle spielten und heute noch als Erinnerung bestehen.

Vor fast 9 Jahren war dies D. unsere nächtlichen Chats haben mich extrem aufgestellt und mir in einer nicht ganz leichten Zeit geholfen. Ein mega merci viel zu spät!

In diesem Jahr traf es wieder solche Menschen die mir extrem wieder Selbstvertrauen und Bewusstsein zurückgaben.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es zwischendurch einfach Engel sind, die vorbeischauen einen aufbauen und dann wieder gehen. Zudem gibt es Menschen die den andern sehr gut durchschauen, so durfte ich mir doch einmal anhören, komm aus Japan wieder zurück und bleib nicht für immer dort. Baff war ich über diese Aussage von jemanden der mich nicht gut kannte, ich realisierte erst später, dass mich dieser Mensch durchschaute. Ich hatte im innern diese Idee – nur für die Umsetzung fehlte mir der Skrupel. Ich bin nämlich auf eine Person ganz in meinem leben extrem stolz, meine Tochter. Sie ist und bleibt die wichtigste Person im Leben und ich finde es toll wie sie meine Reisepläne immer wieder unterstützt, vermutlich mit dem Hintergedanken, dass sie ihren Vater in vollen Zügen geniessen kann. DANKE.

Zum Schluss, dass was ich in Japan gelernt hab, leider ist der Autor unbekannt.

„If someone comes into your life and has a positive impact on you, but for some reason they can’t stay, be thankful that your paths crossed and that they somehow made you happy, even if it was just for a short while.“

 

Danke all den Menschen die Teil meines Lebens sind/waren und mich in meinem Weg unterstützen

neues Motto

Japan Rückblick

Nun bin ich bereits seit einiger Zeit aus Japan zurück und mein Wirtschaftsrechtsstudium hat mich relativ gut im Griff. Es gibt Dinge nach denen ich immer wieder gefragt wurde und hier sind nun all die meisten der Antworten auf die Fragen.
Beginnen wir mit meinen Japanischkenntnissen
Mein Japanisch hat in den 2 Wochen an der GenkiJacs in Tokyo einiges an Fortschritten gemacht. Ich ging als komplette Anfängerin an die Schule. Nach der kurzen Zeit, war ich in der Lage die Zahlen zu verstehen, nach Uhrzeiten zu Fragen. Ich bin überrascht wie schnell ich fortschritte machte, die auch sichtbar sind. Wichtig ist einfach, dass man fliessend Hirganga beherrscht, sonst hat man Probleme das Schulbuch zu verstehen und auch in der Schule mitzukommen. Zudem ist ein Sprachaufenthalt in Japan keine Ferienreise, ich hatte immer ausreichend zu lernen und geht man seriös an die Sache ran, sind 1-2 Stunden Hausaufgaben und Lernen die Regel. Jeden Tag geht es Vorwärts und jeder Tag ist genau durchgeplant, was durchgenommen wird und was man wann lernt. Für mich waren diese 2 Wochen genial, persönlich wird ich aber das nächste Mal eher 3-4 Wochen nach Japan reisen. 2 Wochen sind relativ kurz, es braucht eine Woche bis man angekommen ist, sich zu Hause fühlt und im Lernen drinnen ist.

schule
Das Guesthouse in Warabi
Die Unterkunft lag im Vorort Warabi, welches zu Saitama gehört und ausserhalb von Tokyo ist. Was mich zu Beginn etwas überrascht hat Die Zimmer waren relativ klein, aber die Preisleistung absolut ok. Der Weg an Bahnhof konnte man als Sport ansehen und die WG mit Japaner der Hit. Besonders der Karaoke Abend und die vielen netten Beugungen werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Zudem hatte es in der näheren Umgebung mehrere 24h Supermärkte, in welchen man alles erhielt was das Herz begehrt. Meine Mitbewohner waren Klasse und ich hatte zu Hause immer jemand um mich zu unterhalten. Die Mülltrennung in Japan erinnerte mich sehr an zu Hause.

Recyling
Automaten in Japan
In Japan gibt es für alle möglichen Dinge Automaten ob Eis oder Regenschirm oder ein kühles Getränk. Alles lässt sich relativ einfach und unkompliziert zu günstigen Preisen immer und jederzeit trotz den all gegenwärtigen 24h Geschäfte an den Automaten beziehen.

 

Lieblingsorte in Japan
Meine persönlichen Lieblingsorte in Japan waren ganz klar Kyoto, welches mich stark an Hoi An (Vietnam) erinnerte, Tokyo mit der Cat Street und Hiroshima wo die Geschichte prägend waren. Eine Rückkehr nach Japan ist beschlossene Sache, und wenn es Prüfungs- und Finanzmässig geht bin ich spätestens im Januar wieder anzutreffen, die 3 Wochen Sprachaufenthalt im Sommer sind fix geplant.

Foto vom Maidcafe
Hier ist das oft gefragte Handyfoto;-)

 
Pachinko
In Japan war einige Dinge immer in nächster Nähe zu erreichen ein 24Stunden Supermarkt, ein Getränkeautomat sowie eine Pachinkohalle. Ein Thema welches ich sehr interessant finde, in kaum einem Reiseführer finden sich Details dazu. Pachinko ist ein Thema welches aus meiner Sicht versucht wird unter den Tisch zu kehren. In Japan sind generell keine Spielkasinos erlaubt und Wetten nur sehr restriktiv, trotzdem sieht man überall diese Spielhallen. Japaner spielen Pachinko um zu entspannen, Geldpreise sind verboten, also erhält man Sachpreise und diese werden dann in neben Strassen in Geld umgetauscht. Oft sind die Spielhallen mitten in der City und man sieht die Spieler relativ lange vor den Automaten sitzen, die Atmosphäre& Geräuschen erinnern an Casinos in Las Vegas.
Tiere
In Japan scheinen Tiere einen wichtigen Platz zu haben. Tiergeschäfte gibt es einige und die süssen Vierbeiner konnten auch mich verzücken. Dazu gibt es in den Delikatessenabteilungen grosser Kaufhäuser oft alle möglichen Leckerein für Tiere, so hab ich Macrons und Baumkuchen für den Freund des Menschen entdeckt.


Alleine Reisen
Viele vermuten, dass ich nach Japan auf einen Selbstfindungstrip ging, diese Vermutung ist nicht mal so schlecht. Diese Reise war die erste in meinem Leben, welche ich ganz alleine unternommen hab. Es hört sich schlimmer an, als das es war. Ich lernte unterwegs eine Menge toller Menschen kennen, wirklich alleine fühlte ich mich selten. Es gab die Momente besonders Kyoto da fehlt mir schlicht die Lust alleine essen zu gehen. Diese Momente waren aber selten, insbesondere da ich während dem Reisen vor allem in Hotels im Schlafsaal übernachtet lernte ich viele nette Menschen kennen. Japan ist ein Land von welchem die Begeisterung fehlte, ein Land mit welchem ich nichts anfangen konnte. Heute dies ganz klar anders, ich hab mich in dieses tolle Land mit den netten Leuten verliebt. Ich finde je länger je mehr den Zugang zum Land und zur Kultur. Ich erlaube mir aber auch gewisse Dinge kritisch zu hinterfragen, das politische System, der Umgang der Menschen mit der eigenen Vergangenheit (oft wird versucht sich nur als Opfer in den früheren Kriegen darzustellen, das man selbst auch mal Täter war wird oft ausgeblendet). Besonders architektonisch finden sich einige Gemeinsamkeiten in Skulpturen oder Bauweisen mit Nordkorea

Kobe, Osaka &Heimflug

Hiroshima ist eine sehr interessante Stadt.die Geschichte ist sehr praesent,besonders das peachemuseum lohnt einen besuch,man sieht dort was der Atombomenabwurf verursacht hat. Leider wird das Museum gerade renoviert und so war nur ein Teil der Ausstellung zugänglich.

Hiroshima (2)Hiroshima (3)Hiroshima (1)

Anschliessend ging es per Shinkansen nach Osaka.ist schon genial wie schnell man die Distanzen zurueck legt.Shinkansen (1) Shinkansen (2)

In Osaka ging es ins zuerst ins Hostel. Ich bin überrascht wie sauber die Schlafsaale und Badezimmer in den Hostel sind.ich realisierte gar nicht bei der Buchung,dass ich mitten im trendy Szene viertel lebe.ich wollte noch ein paar Mitbringsel einkaufen und machte mich auf die Suche.dabei kam bei den wachsessen die vor den Restaurant ausgestellt sind.ich entdeckte ein Comic Geschäft nur Frauen, ein Cosplay geschäft und ein Burger King mit Raucherräumen.

Burgerking EssenCosplay  (1) - Kopie

Zuletzt schaute ich mir noch das unterirdische Shoppingcenter an. Ich genoss es  sehr ziellos durch die Stadt laufen, mit relativ vielen Tüten kam ich ins Hostel zurück,darunter auch massenhaft Mach Kit Kat. Ich realsierte am Abend, dass ich noch was in Hiroshima vergessen hatte. so ging es an meinem letzten Tag ging es somit mal wieder nach Hiroshima, dank dem ersten Zug war ich bereits um 8Uhr dort und konnte nochmals mit den tollen alten Trams fahren.

Hiroshima Tram

Den übernächsten Zug nah ich bereits wieder zurück, da der Zug in Himeji anhielt beschloss ich spontan, die Burg von aussen anzusehen, sie ist bekannt aus einigen Filmproduktionen unter anderem vom James Bond man lebt nur zweimal.

Himeij

Anschliessend ging es weiter nach Kobe,zum Lunch wollte ich unbedingt das berühmte Kobe rind testen.ein Restaurant welches gut besucht war und das Fleisch war wirklich so zart. Die Zubereitung ist eine Show für sich.

Kobe Beef (1)Kobe Beef (2)

Es folgte ein Spaziergang durch Chinatown, die letzten dinge Einkaufen und einfach nur gemütlich durch Kobe schlendern.

Kobe (2) Kobe (3)

Dreamliner (2) DreamlinerIch hab dabei einige deutsche dinge korrektgeschriebene Orte gesehen,welche auf die Vergangenheit der Stadt hinweisen.zurück in Osaka noch kurz matcharussenzopf eingekauft und endlich mein Paket an der Rezeption abgeholt.früh ins Bett und am morgen um 1 aufgestanden um zu packen.Es dauerte mal nicht sehr lange und so konnte ich noch zu den Australier und Taiwanesen zu etwas hinsetzen. Mir gefällt,das leben in den Hostels extrem gut.man reist alleine und ist trotzdem nicht alleine. Ich hatte das Glück auf dem Weg immer ein paar charmante hilfsbereite Männer getroffen,die einer alten Frau mit Übergepäck gerne halfen.;-) Die Menge warf zwar immer Fragen auf.am Flughafen entschuldigte sich die Dame fast dafür,dass ich Übergepäck bezahlen musste.den Flug Osaka Tokyo verschlief ich mal wieder. Auf dieser Reise hab ich sehr viel unterwegs geschlafen, meist bin ich in Zug eingestiegen und hab geschlafen. Die Ausreise erfolgte relativ unkompliziert,nur auf das tax free musste ich toll aufmerksam machen. Der Dreamliner erwartete mich und da fast jeder 3 Sitz leer war, blieb genügend Platz zur Erholung und zum relaxen. Der Flieger war genial, die verdungklung konnte elektronisch gestauert werden und so war es im Flugzeug zwar dunkel, aber sah dennoch raus. Zudem waren die WC für ein Flugzeug extrem gross. Ich genoss den Flug sehr und konnte zum ersten Mal seit langem die Filmauswahl genissen.

Eine spannende Reise geht zu Ende und ich weiss jetzt bereits,dass ich bald wiederkomme. さようなら

Hiroshima& Fukuoka

Am Montag entschloss ich spontan einen relax Tag einzulegen und in aller gemütsruhe von Kyoto nach Hiroshima zu reisen. Die Reservation auf dem Direktzug wurde storniert, und so bin ich einfach zum Bahnhof hab den nächsten Zug nach Osaka und von dort aus weiter nach Hiroshima genommen. Angekommen hab ich mir einfach mal einen Mittagsschlaf gegönnt und so bin ich erst gegen Abend die Sehenswürdkeiten ansehen gegangen, so reichte es nur für das Friedensdenkmal in Hiroshima, bevors Okonomiyaki, die lokale Spezialität zum Abendessen gab .Absolut  empfehlenswert.

  Hiroshima (2) HiroshimaOkonomiyaki

Gestern morgen hab ich dann in aller frühe Miyajima angeschaut, nicht wie man es auf allen Bildern immer sieht bei Flut sondern bei Ebbe und ich konnte sogar hinlaufen.

Miyajima  (2) Miyajima  (3) Miyajima  (1)

Es war ein sehr interessantes Erlebniss, zurück in Hiroshima nahm ich den Zug nach Fukuoka und mir mal die Stadt angesehen, den dort wird mein nächster Japanisch Aufenthalt stattfinden. Fukioka liegt direkt am Meer und ist eine interessante japanische Stadt. Ein Paradies besonders zum Shoppen, und was sehr interessant war es gab auch den einen oder andern Factory Store mitten in der Stadt. Mir scheint es man könne in Fukuoka gut das eine oder andere Schnäppchen machen. Viel an Sehenswürdigkeiten bietet es nicht, ich hab mir ein paar Tempel angeschaut, das Einkaufszentrum Canal City und bin zum Fukuoka Tower gelaufen. Die Aussicht sie war schön, aber nicht überwäitgend.Fasznierender war der Turmaufbau.

Fukuoka Tower Fukuoka Tower (2)Fukuoka (1)Fukuoka (2)

Zum Nachtessen ging es dann an die Yatai Stände, Open Air Restaurants am Strassenrand extrem gemütlich und es verleiht der Stadt ein Flair von Südostasien.

 Yatai Stände Tagsüber Yatai Stände am AbendBarbecue Ramen

Da ich meine Pläne geändert hatte und nochmals ne Nacht in Hiroshima blieb, hiess es für mich um 20.51 den Zug zurück ins 280km entfernte Hirshima zu nehmen. Der Shinkansen ist genial und so war ich nach nur 1.10h bereits zurück. Absoluter Luxus in Japan, die Strecke Zürich Stuttgart in so kurzer Zeit, mein traum für Europa.  Heute werd ich mir noch das Friedensmuseum in Hiroshima ansehen und anschliessend den Zug nach Osaka nehmen und meine letzten 2 Tage in Osaka und Kobe verbrinngen.

Fest steht bereits die Zeit war hier viel zu kurz und ich muss sobald wie möglich wieder zurück kommen.

Kyoto

Heute war ein weiterer Kyoto angesagt. Es ging wieder mal wie für mich üblich früh los um 6 Uhr war aufstehen angesagt, es sollte mit einem der ersten Züge zum Fushimi  Inari Schrein. Eine Chinesin aus dem Guesthouse wollte mich begleiten, sie hatte zuerst mal einen Schock übers frühe aufstehen. Der nächste erhielt sie vor Ort, als sie erfuhr, dass ich die komplette Route von 4km laufen möchte. Es war eine sehr spezielle Stimmung so früh am morgen, praktischer ohne Touristen und mit relativ wenig Japaner. Der Lichteinfall brachte die Tori in sehr interessante Stimmung. Für mich ein Highlight der Reise, ein ort zum richtig Kraft tanken. Auf dem Rückweg erklärte sie mir, dann dass es toll war die Stimmung vor Ort und sie es genoss ohne Touristen unterwegs zu sein.

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Um 10 Uhr waren wir zurück beim Hotel, während sie total k.o war holte ich nur den Regenschrirm und machte mich zu Fuss weiter. Der Vorsatz an diesem Tag, keinen Bus oder U Bahn zu benutzten wollte ich nicht brechen, weiter ging es zum Kiyozumi Schrein. Er ist bekannt für seine tolle Aussicht über Kyoto. Leider war der Schrein gerade eingerüsted und so sah man relativ wenig vom Tempel. Der Aufstieg hat sich aber gelohnt.

japan_14_3104 Auf dem Rückweg lief ich durch die Gassen von Kyoto und sah relativ viele junge Frauen in Kiomons herumlaufen. Für ein schönes Foto von den Ladies gibt es einen Trick, sie sind konstant am Selfie machen und so kann man ihnen eine Freude machen wenn man sie fotografiert und sie sind meist dankbar, dass sie nichts gegen Foto mit der eingenen Kamera sagen. Ich genoess diesen Spaziergang sehr und Kyoto ähnlete für mich noch ein bisschen mehr Hoi An. Die wunderschöne Altstadt mit den vielen süssen Geschäften und die freundlichen Menschen. Weiter ging es richtung Nishiki Markt, einem Markt voller Essensverkaufstände und ein Traum für mich. Ich konnte gar nicht genügend von diesen leckeren japanischen Dingen testen. (wer mich kennt, ja ich probiere Dinge die ich nicht mag) Besonders die Machaprodukte haben es mir angetan, ein guter Machbaumkuchen (japaner lieben Baumkuchen) ist etwas sehr leckeres. Irgendwann überkam mich der Hugner, nach Machasofteis, entschloss ich mich in einer Bäckerei einen Macharussenzopf zu kaufen.

japan_14_2777 japan_14_2782 japan_14_2771 japan_14_2754 Messer japan_14_2725Ein toller Lunch, weiter ging es durch die Stadt zum Königspalast, den ich unbedinngt umrunden wollte, später lief ich entlang der wunderschönen Kanals und entschloss mich dort was zu essen, den nach 8h laufen ohne Pause spürte ich langsam meine Füsse. Kyoto erlaufen ist ein spezielles Erlebniss, zum Glück war mein Hostel gerade beim Bahnhof so konnte ich mich am Kyototower orientieren. Im Hostel erkundigte ich mich wo es leckers Gründtee eis gab, das Softeis vom Lunch hattte mich eher weniger überzeugt und so bekamm ich eine Empfehlung, am Bahnhof. Ein Britte der Zufällig der Beschreibung auch zu hörte, beschloss mitzukommen und so musste ich zum einen nicht alleine zum Glaceessen gehen, sondern bekam gerade noch Insider Tipps zu Kyoto da er lange hier lebte, der Gratisausblick vom Bahnhofsdach über nächtliche Kyoto war ein Traum.Weiter geht es es nun nach Hiroshima, bin gepsannt was mich dort erwartet…

 

 

Tokyo die letzten 2 Tage und dann nach Kyoto

Die letzten 3 Tage waren Action pur und der Schlaf lit etwas.

Am Donnestag ging es am Nachmittag in Edo Musum anstelle von Pop culture ging ich mit der Traditionalcultureklasse mit. Das Musuem ist sehr interessant und bietet sehr viele interssantes zur Edo Zeit und dannach. Gerade für meine Reise nach Kyoto war es interssant all diese Sehnswürdigkeiten zu sehen.

Anschliessend war Movie Night in der Schule angsegt und ich sah mit Kiki zum erstne Mal seit langem wieder ein Aniemeefilm. Obwohl er relativ alt, war ich begeistert. Da es viel zu früh war um 7 schon nach Hause zu gehen, ging ich noch nach Shibuya. Dort hatte das lokale Bastelgeschäft Godzilla Sale und es war interessant zu sehen wie sich die Leute auf die Schnäpppchen stürzen. Shibuya fand ich ein sehr interessanter Teil von Tokyo und gerade Abends war dort die Auswahl der Restaurants unerschöpflich. Im Guesthous war dann noch gemütliches zusammen sitzen angesagt und als der Manager um Mitternacht das Wohnzimmer zu machte, ging die Party auf dem Flur weiter…Edomuseum (3) Edomuseum (2) Edomuseum (1)

Am Freitagmorgen hatte ich gerade mal knapp 3h geschlafen, doch es war der letzte Schultag und daher verantwortbar mal mit etwas weniger schlaf zu erscheinen. Gestern hatte ich den letzten Schultag in Tokyo, da die Schule erst um Mittag begann, blieb mir am morgen genügend Zeit um mal meine Sachen zusammen zu packen und die Dinge die ich eingekauft hatte in ein Paket zu packen und nach Osaka ins Hostel zu senden, zudem konnte ich noch die letzten Dinge in Tokyo erledigen wie Postamt etc. Um 14.00 Uhr fand dann in japanischem traditionell eine Zermonie statt, wo mir alle ihre Diplome, dass sieden Kurs besucht haben sehr Feierlich überreicht hielten.

Graduation

Den Nachmittag verbrachte ich damit mit meiner Mitbewohnerin bei Tower Records vorbeizusehen und mir noch den Tokyo Dome zu gemüte führen. Sehr impossant das Einkaufszentrum mit Veranstallungsgeläde.

Tokyo Dome (2)

Abends fand in Warabi noch das O Bon Festival statt und auch diesem kleinen Fest haben wir einen Besuch abgestattet bevor es zum Abschluss Dinner ging.

Um 22.30 Uhr gingen wir dann gemeinsam mit den Mitbewohner aus dem Gästehaus zu Karaoke, etwas das ich erlebt haben wollte. Nach diesem Abend kann ich sagen, wer die Japaner erleben will und besser kennenlernen will muss unbedinngt dabei sein. Ich war etwas überrascht, als das erste Lied der deutsche Schlager Dschings Kahn war und alle voller inbrunst mitsagen. Je mehr Alkohol floss und je lustiger die Lieder waren umso lustiger wurde umso besser verstanden ich mich uns mit unsern Mitwohner im Gasthouse und mehr als einmal bedauerte ich, dass es mein lezter Abend war.

Ein unvergessliches Japanerlebniss, erlebte ich auf dem Heimweg. Es regnete und im Karaoke club wollten sie meiner Mitbewohnerin und mir schon Regenschirme andrehen, doch wir lehnten dankend ab. Das zwei Frauen morgens um 4.30 Uhr alleine heimlaufen ohne Angst ist ansich schon ungewöhnlich. Das aber dann aufeinmal ein Japaner auf dem Fahrrad vorbeifährt und einem einen Regenschirm mit der Entschuldigung es werde etwas Eng für uns 2 in die Hand drückte war gerade etwas zu viel des guten. Wir konnten, dass fast nicht glauben was da uns passiert ist. Tokyo Dome (2)

Vom positiven Erlebniss überrascht, hiess es für mich in Warabi schnell mein Sachen zusammen packen. Tatsächlich reichte es noch für knappe 15 Minuten Schlaf bevor meine Reise nach Kyoto begann. Ein letztes Mal nahm ich den Zug von Warabi nach Tokyo und stieg dort auf den Shinkansen nach Kyoto um. Der Zug ist extrem elegant und sehr schnell. Von der Zugsfahrt bekam ich eher weniger was mit, zu müde war ich nach 2 Nächten praktisch nicht schlafen.

 

Da ich nach dem Motto leb, wer Party machen kann, kann auch aufstehen, zog ich in Kyoto mein Besichtungs Programm durch. Begonnen hab ich mit dem Nijō-jō Castle, einem sehr beindruckenden Komplex mit grossen Räumen. Aanschliessend ging es zum World Peace Musueum. Einem Museum, dass sich dem Weltfrieden widmet und sehr sehenswert ist, zudem scheint es auch eines der wenigen Musuen zu sein, welches auch die Rolle Japans in China hinterfragt. Für mich sehr fasznierend, auch wenn vieles nur auf japanisch dort stand. Weiter ging es zur goldenen Pagode, ich hatte eigentlich gehofft, durch den Regen hätte es nicht so viele Leute aber da schien ich mich getäusch zu haben. Sie war eindrücklich und fasznierend. Anschliessend schaute ich mir noch einen Steingarten an, bevor ich im Hostel mein Bett in Schlafsaal bezog. Da die Sonne (ausnahmsweise) schien, entschied ich mich noch in Geisha Viertel zu gehen und mich dort umzusehen. Ich sah tatsächlich eine Geisha, allerdings hatte ich etwas mühe wie die Touristen Jagd auf sie machten. Weiter ging es dem Kanal entlang wo es viele schöne Restaurants hatte. Kyoto erinnert mich stark an Hoi An, und es hat sehr viele Touristen, ich hoffe sehr, dass sich dies morgen ändert.

Morgen gehts um 6 Uhr geht es mit einer Zimmerbewohnerin los zur Tempelbesichtigung, bin gespannt was ich morgen noch in Kyoto entdecke und vermutlich werd ich dann auch mal Fluss Abendessen gehen. Sleten hab ich mich so sehr auf mein Bett gefreut wie jetzt, in diesem Sinne gute Nacht.

NHK Studios&Shopping @ Disneyland Tokyo

Heute stand in Pop Culture ein Besuch der NHK Studios auf dem Programm. Ein sehr interessanter Besuch, da ich alleine in Pop Culture war ging es für mich gemeinsam mit dem Guide in die naheglegenden Fernsehstudios vom Nationalen TV. Der Studiopark ist ein sehr interssanter Themenpark. Man erlebte wie man TV macht, Tierfilme und auch News gemacht werden, interssant dies mal zu sehen.Eine interessante Neuigkeit, die ich dort erhielt, war das ich zu 87% einem Jaguar gleiche.

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Anschliessend nach dem Kurs machte ich mich richtung Disneyland auf, ich wollte unbedinngt noch ein Souvenir vom Disney Tokyo für Julia kaufen. Das gewünschte T Shirt fand ich leider nicht und obwohl ich konstant bei Disney in Shoppingrausch komme, diesesmal schreckten die Preise ab. Die nahegelegende Shdoopingmal, war auch eher teuer und so kam ich mit weniger Einkäufen als gedacht zurück.

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 In der Tokyo Station tauschte ich noch meinen Railpass voucher um, und erledigte die Zugsreservation für am Samstagmorgen nach Kyoto. Abfahrt ist um 7.00 Uhr von der Tokyo Station, dann bin ich bereits um 10.00 Uhr in Kyoto.
Am Bahnhof fand ich noch die berühmten Macha Kit Kat und besuchte noch einen Buchgeschäft

Kit KatBuchladen

Ich ging mal wieder etwas früher nach Warabi, dort ass ich nochmals das Schnitzel im Automatenresestaurant. Langsam gewöhn und mag ich das japanische Essen. Ich finde besonders die Macha Sachen extrem lecker. Womit ich absolut nichts anfangen kann ist Sushi mein Mittagessen verschenkte ich grosszügig an meine Schulkollegen.

Morgens geht es noch in Museum und der zweit letzte Abend in Tokyo steht auf Programm, mal sehen wohin es mich nochmals verschlägt.

 

Meiji Shirne und J World

Ein wichtiger Programmpunkt in Tokyo stand noch auf meiner To Do liste der Meiji Shrine. Auf dem Weg nach Tokyo rein, war ein weiteres mal faszniert von der japanischen Informationsart. Am Bahnhof sieht man auf der Anzeige Tafel wo sich der Zug gerade aktuell befindet und einen Luxus, den ich gerade während der Rush Hour nicht missen möchte, die Womens Only Wagen.

Train (1) Train

Der Meji Shirne gehört zu den Sehenswürdigkeit die bereits bei Sonnenaufgang aufmachen, war ein Besuch bereits morgens um 7.00 Uhr möglich. Der Temepelkomplex ist relativ gross und so sieht man Weinfässer, welche die gute Beziehung mit Frankreich bezeugen, weiter natürlich den obligatorischen Wunschbaum und der Tempelkomplex war einmal mehr aus Holz.  Ich entschloss mich die Hausaufgaben im Tempel zu machen und genoss die Ruhe im Schrein. japan_14_2246 Weinfaesser Meiji Shrine  Meiji Shrine Meiji Shrine Wunschbaum Hausaufgaben

 

Anschliessend ging es zur Schule, wo mich die neuste Herausforderung mit Katakana erwartete. Im Japanischen Tempo üblich ging es relativ zügig durch und so wie ich mitlerweile die Schule kenne, ist man innert 1-2 Tagen durch und ich kann die Zeichen bis zu meiner Abreise am Freitag. Am Nachmittag ging es mit Pop Culture in die J World, welche ein Indor Freizeitpark zum Thema Dragon Ball Z ist. Zugeben ich kenn ausser dem Namen gar nichts, aber Spass machte der Besuch.

J World (1)J World (6) J World (5) J World (4) J World (2)

 

Anschliessend ging es noch etwas Shoppen und einen typisch japanischen Kebab essen. Da die J World quasi auf dem Weg ins Guesthous war entschloss ich mich mal noch etwas in Warabi umzusehen und dem lokalen Toys r Us einen Besuch abzustatten. In der Kinderbuchabteilung deckte ich mich mit Lernbüchern ein und entdecke ein Buch von Julias Lieblingsfilm Frozen auf japanisch ohne Kanji, der perfekte Weg um die Sprache zu lernen. Mittlerweile verstehe ich einzelne Wörter im TV und japanisch macht mir je länger je mehr Spass.