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neues Hobby Japan

Mittlerweile hab ich mit der japanischen Sprache sehr gut angefreundet. Die Sprache zu lernen macht mir extremen Spass und ich hab Freude an jedem Zeichen, dass ich erkenne. Heute hatte ich meinen ersten Wörtchentest und dieser ist leider nicht so gut ausgefallen, wie ich es mir gewünscht hätte. Da Julia die letzten 3 Wochen mit einer Lungenentzündung mehr oder weniger zu Hause war, blieb das lernen leider auf der Strecke, da die Konzentration mit einem kranken Kind leider nicht da ist. Am meisten Mühe bereitet es mir nicht mit die Wörtchen zum Lernen, sondern besonders mit den extrem vielen Zungenbrecher bei der Aussprache. Hier versuch ich mittel CD Kurs noch meine Aussprache zu verbessern und zu üben.

Dafür konnte ich mir Gedanken über meine Reisepläne machen. Mein Einsatzplan bei der Arbeit erlaubt es mir nun, dass ich für 3 Wochen nach Japanreise , damit werd ich in den nächsten Tagen meinen Rückflug umbuchen. An meinen Ursprünglichen Plänen nach der Schule in Tokyo nach Osaka und Hiroshima zu gehen nichts ändern wird, werde vermutlich eher dort noch etwas Südlich Reisen und mir mal noch die Stadt Fukuoka ansehen. Die genauen Pläne mach ich aber erst vor Ort in Tokyo. In der Schweiz werd ich mir noch den Railpass besorgen, damit ich unbesorgt herumreisen kann und mir keine Gedanken über irgendwelche Zugtickets machen muss. Zudem hab ich heute noch alles für die Übersetzung meines Führerscheines auf Japanisch in die Wege geleitet, so dass einem spontanen Mietwagenbuchung vor Ort nichts im Wege steht. Beim Ansehen der japanischen Verkehrsregeln , ist mir aufgefallen, dass dort die Senioren ein Schild am Auto haben (ähnlich unserem L für Lernfahrer) welches ältere Fahrer hinweist. Eine aus meiner Sicht sinnvolle Sache, welche man auch in Europa umsetzten könnte.

Mein neues Hobby Japan lässt sich perfekt mit meinem Hobby seltene Flieger fliegen kombinieren. Der Rückflug von Japan könnte ganz theoretisch über Almaty, Tashkent und Baku führen und dabei noch einen Flug mit einer Boeing 727 einbauen. Leider verunmöglichen meine Rückschmerzen vom Autounfall im Januar solche Pläne. Beim nächsten Trip werd ich garantiert solche Überlegungen einfliessen lassen.

Bereits gebucht ist an Pfingsten 2015 ein Trip in die deutsche Stadt mit den meisten japanischen Einwohner, nach Düsseldorf. Dort werd ich sicher neben Shoppen, noch eine der grössten deutschen Anime, Manga und Japan- Convetion besuchen. Julia und meiner Freundin erklär ich, dass wir an eine Kostümparty (Japanfreaks bitte verzeicht die Aussage) gehen. Ich bin mir bewusst, dass das nichts gemeinsam hat, aber ohne diese Beschreibung hab ich keine Chance die beiden dort hin zu kriegen und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel ;-).

In den nächsten Tagen werd ich noch versuchen die finanziellen Mittel aufzutreiben, um einen letzten Flug mit meinem Lieblingsflugzeug, der MD11, von Amsterdam nach Montreal zu unternehmen, und da in den Herbstferien noch eine Hatsune Miku Konzert in New York stattfindet wäre das die perfekte Gelegenheit dafür. Hatsune Miku wird von „der Zeit“ als der unechteste Popstar der Welt bezeichnet und war dieses Jahr im Vorprogramm von Lady Gaga. Wieder eine Chance Japan und alte Flieger zu verbinden. Hoffentlich klappt es.

Der Wandel den ich zum Thema Japan in den letzten Monaten vollzogen hab ist für mich noch nicht ganz nachvollziehbar. Ich denke immer wieder an meinen Besuch am Japanstand an der ITB und erinnere mich an die Gedanken dort, Japan ein Reiseziel irgendwann mal in ganz ferner Zukunft, aber jetzt interessiert mich das nicht. Ein halbes Jahr später, sehe ich das alles ganz anders und realisiere wie ich mich gewandelt hab. Ich besuchte im Museum Rietberg die Ausstellung des Zen-Meister Sengai, plane einen Besuch in der TonTonhalle um mir ein Konzert von Michiko Tsuda (meiner Ex- Klavierlehrerin) anzuhören und sehe wie mich die japanische Einstellung zum Leben beginnt zu prägen.

In den letzten Monaten hab ich gelernt, dass die Aussage „sag niemals nie“ wahr ist und man die Augen immer für neues offen halten sollte.

Ersten Erfolge im Japanisch

Nach der dritten Japanisch stunde hab ich mich langsam mit der Sprache angefreundet.
Es macht mir extrem Spass jeden Tag 5-10 Minuten die Sprache zu üben. Beim Japanischen sind die Fortschritte im Gegensatz zu andern Fächern sichtbar. Während man bei Pyhsik, Bio und Chemie man lernt ohne schnelle sichtbare Fortschritte, ist dies beim Japanischen anders. Hier ist sichtbar wie viele Zeichen man erkennt.Bei der Silbenschriften Hiragana bin ich bereits durch und jetzt ist Katakana (Silbenschrift für Fremdwörter) an der Reihe, anschliessend setze ich mit den Kanji auseinander. Die Grundvoraussetzungen für die Schule in Tokyo erfüll ich damit bereitsJulia lernt Japanisch

 

Julia am Hiragana lernen

Julia lernt auch fliessig Hiragana

 

Die Reiseplanung ist auch abgeschlossen und anstelle von den Hotels, hab ich mich entschlossen im Schlafsaal zu übernachten, um mir unteranderem Geld für eine zweite geplante Reise zu sparen und auch um mehr von Land und Leute zu erleben.

 

 

Mit einer Freundin hab ich nun das Heft Koneko, welches meine Tochter beim Einkaufen unbedingt haben wollte, genauer angeschaut. Dabei sind uns die Popbands aufgefallen. Dank dem Internet wissen wir nun was die für Musik machen, nun haben wir uns für 2015 eine Liste mit Bands gemacht, welche wir im nächsten Jahr uns ansehen möchten. Dabei ist unter anderem Babymetal, Ikimono-Gakari sowie top of the Liste Hatsune Miku. Motto ist Konzerte ansehen und dabei noch die Städte kennenlernen. Japan scheint sich zu einem Hobby zu entwickeln und es macht absolut Spass versuchen zu verstehen, was die Faszination dahinter ist und dem ganzen auf die Spur zu kommen. Aber vielfältig ist die Faszination für Japan, die Küche besteht aus mehr als nur Sushi, die Kultur aus mehr als nur Kaizen, Nähen tut man nicht nur Kimonos, sondern auch ganz andere tolle Dinge. Hier sehe ich noch so manche Herausforderung für Backkünste und meine Nähmaschine zukommen.

Ich glaube langsam bin ich auch befallen von dem Virus Japan, ob der wieder verschwindet?!

Zeitschrift, Schulbuch, DVD, Reiseführer

Zeitschrift, Schulbuch, DVD, Reiseführer

Japanisch und ich Freunde?!

Heute hatte ich die erste Japanisch Schulstunde, bereit stell ich mir die Frage ob Japanisch und ich jemals Freunde werde. Irgendwie hab ich das Gefühl, es ist so vieles auf einmal und es fällt einem schwer den Überblick zu erhalten. Aber noch bin ich zuversichtlich und positiv gestimmt, dass ich den Zugang zur Sprache finde. Ich hatte erst 2 Stunden Sprachkurs, mindestens 40 weitere folgen. Mein Aufenthalt in Tokio beginnt erste am 17. August, bis dahin hab ich Zeit mich den Zeichen und der Sprache auseinander zusetzten und vielleicht lern ich auch erst in Japan die Sprache zu lieben. Im Vergleich zum Chinesischen wirkt es aber einfacher. Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen Japanisch und Chinesisch, die Zeichen für die Zahlen von 1-10 sind gleich. Immerhin 10 Zeichen weniger zum lernen.
Eine Idee um mich mehr mit dem Japanischen und der Kultur vertraut zu machen sind Filme, vielleicht sollt ich mir mal ein paar weitere japanische Filme ansehen. Wobei da, sind wir bereits beim Thema, welche Filme? Mein Ex- Freund wird mir dann in aller Munde von Godizilla und co vorschwärmen, die heutigen jungen Japanfreaks werden mir eher von die Anime Filmen empfehlen und mich würde eher die modernen japanischen Filme interessieren. Rent a Family hat mir super gefallen und mir einen Einblick in den japanischen Alltag geben. Vielleicht beginne ich mit einem japanischen Klassiker, den Heiditrickflim auf Japanisch und taste mich langsam an die Anime’s ran.
Ein weiterer Grund um japanisch zu lernen hab ich vor Augen, die Nordkoreareportage vom japanischen Fernsehen im letzten Sommer im Netz zu finden, dort müsst theoretisch ein Interview oder Bilder von unserer Reisegruppe sein. Zudem realisiere ich erst jetzt, wie ich eigentlich seit der Kindheit immer wieder Kontakt mit Japan hatte, der Spielkamerad im Sandkasten mit der japanischen Mutter, die japanische Klavierlehrerin, usw.

Meine Grobreiseplanung ist nun gemacht, vermutlich werd ich vor Ort dann die Details fixieren. Hotels in Kobe, Hiroshima hab ich mal reserviert, vermutlich wird ich aber freiwillig das 4* Hotel gegen ein Bett im Dorm oder ein Zimmer im Guesthouse eintauschen. Was ich auf meiner Reise nicht zwingend möchte ist Sehenswürdigkeiten abhacken, sondern mir lieber auch Dinge ansehen, die vielleicht Touristisch nicht ganz 100% interessant sind.

Hier sind meine Vorläufigen Reisepläne, die sich bis zur Abreise sicher noch ändern werden.

17.8 Ankunft Tokyo, zur Unterkunft, und erster Eindruck der Stadt
18.8-22.8 Schule und Besichtigung der Stadt
23.8 Asakusa Samba Carnival Parade and Contest (Brasilien in Japan?!)
23.8 Azab-Juan Noryo-masuri Festival
24.8 Tokyo
25.8-29.8 Schule und Stadtbesichtigung
29.8 nach der Schule nach Kyoto (oder Samstagmorgens)
30.08 Kyoto
31.8 früh morgens nach Hiroshima Stadtbesichtigung inkl. Besichtigung Miyajima
1.9 nach Kobe, Stadtbesichtigung Kobe
2.9 Osaka und abends Heimflug

Klar ist mir bei der Reiseplanung geworden, es bleibt zu wenig Zeit für Japan und ich bin nahe dran meine Rückflug umzubuchen und später nach Europa zurück reisen. Zudem hab ich gesehen, dass wenn ich noch weiter südlich Richtung Fukuoka reise, ich über Südkorea heimreisen könnte und dort noch die DMZ von Süden aus besuchen könnte und so noch mehr von Japan sehen würde, den das Land selbst hat sehr vieles zu bieten und da würd ich mir gerne viel mehr ansehen.

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Karte von Japan mit meinen Reisezielen

 

Nicht nur die Reiseplanung läuft auch Hochtouren auch die andern Vorbereitungen, es gibt vieles zu tun für diese Reise. So hab ich mir heute mit der Nikon D5300 meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft, damit ich in Japan nicht völlig out bin. 😉 Für viele die mich gut kennen, die Überraschung des Jahrtausends. Noch bin ich zu nicht zu 100% überzeugt, dass meine geliebte analoge Nikon zu Hause bleibt, vielleicht reis ich einfach mit 2 Kameras nach Japan.

Mittlerweile glaub ich mit dem japanisch lernen, hab ich mir ungewollt ein neues Hobby zugelegt. Ich bin sehr gespannt, ob meine männlichen Kollegen recht haben mit der Aussage „Du wirst Japan lieben“. Eine andere Aussage hab ich noch nie zu meinen Reiseplänen gehört. Aber recht könnte mein Umfeld haben, in meinem Zimmer hängt schon ein Japanwandkalender und im Bücherregal finden sich nun die meine Ostasienlektüre auf einer Ebene. Was da noch folgen wird wir sehen…

Momentan lern ich neben dem Japanisch noch für die Abschlussprüfung in Biologie, Physik und Chemie und gerade das Fach Chemie hat mir aufgezeigt, wenn man einen Zugang im Alltag dazu findet, kombiniert mit einer positiven Grundeinstellung, dann fällt mir das Verständnis und das Lernen leichter.

Zum Schluss, eine Aussage, die ich vor 6 Monaten noch als eine Fantasievorstellung abgetan hätte:
„Ich freu mich jetzt schon mega darauf Japan zu erleben“.

 

And now for  the best Grandpa in the World, who is not happy with my choice to travel alone to the other end of the world.

Don’t worry about my trip; this has been done by many single women travelers before. Japan looks from as it one of the safest countries inn the world for single womens to travel.Safer than many other Countries in the world.

Neuigkeiten zur Japanreise

Noch 3 Monate bis zur Japanreise und ich hätte genügend mit Bio, Chemie und Physik zu lernen.

Aber gewisse Dinge möchte ich möglichst vor der strengen Lernphase erledigt haben und dazu gehört die Organisation der Reise nach Japan. Zurzeit stehen nur der Hinflug, Rückflug von Osaka und die Schule in Tokio. Was ich aber dazwischen machen werde, ist weder entschieden, von einer Idee oder einem Plan ganz zu schweigen, dabei sollte das bald möglichst erledigt werden. Irgendwie scheint mir die ganze Sache relativ kompliziert zu sein, die Japaner meinen es zwar gut aber auf der Homepage des Tourismusbüros finden sich so viele Informationen, dass ich komplett überfordert bin. Vermutlich plan einfach mal eine typische Barbara Reise, jeden Tag ein neuer Ort, etwas anders sehen, wobei ich nicht vergessen darf, dass noch ich gesundheitlich erst bei 50% Leistungsfähig bin.

Mein Plan vom Japanisch lernen nimmt nun auch seine Formen an, ich habe mich entschlossen meine Vorbereitung für Japan nicht komplett im Selbststudium zu machen, sondern einen Japanisch Kurs an der Klubschule zu besuchen. Das gibt mir die Chance auch meine Aufnahmefähigkeit für die Prüfung zu testen. Ab Juni ist Mittwoch=Japanischlerntag. Noch hab ich Respekt in einer Klasse vor lauter Japanfreaks zu landen. Vermutlich werd ich die einzige sein, die kaum Ahnung von Land und Leute hat.;-)

Das Japan fasziniert und gleichzeitig polarisiert , wird einem bewusst, wenn man weiss, dass das Land die Heimat von Nintendo, Sony, Nikon, Sushi, und Kaizen ist. Gründe sich für Japan zu interessieren gibt es viele, die Japanfans sie so vielfältig wie der Sand am Meer. Ich persönlich finde die Fans der Anime-Kultur sehr spannend, den es handelt sich dabei auch um einen Teil der heutigen Jugend, ein interessanter Artikel dazu findet sich der Zeitschrift NZZ Campus: http://campus.nzz.ch/alltag/yen-seits-des-alltags . Für mich ein interessanter Einblick in die Welt der Japanfans in der Schweiz. Irgendwie sind diese Fans oder Otaku wie sie sich nennen sehr faszinierend, ich frag mich dabei, wo spielt sich diese Szene in der Schweiz ausserhalb der Convetions ab? Was sind das für Menschen? Ihre Beweggründe? Sind es nur junge Männer oder hat es auch Frauen darunter und sind die wirklich alle um die 20 oder gibt es auch ältere? Ich hatte, wie viele andere auch, das Vorurteil, dass es sich bei diesen Fans nur um junge Computerfreaks die gerne alleine zu Hause sich ihren Filmen und Games handelt. Mittlerweile bin ich zur festen Überzeugung gekommen, dass es sich auch mein Nachbar/in oder Arbeitskollegen/in handelt könnte, der im richtigen Leben einen 0815 Job nachgeht. Nur hat diese Person vermutlich ein spezielles Hobby, wie viele andere auch (inklusive mir, dem Avikatikfreak, welcher nach Nordkorea jetet um mit alten Russenjets herum zufliegen).

Spannend find ich das Thema auf jeden Fall , und sicher werd ich spätestens in Tokio weiter damit konfrontiert. Mein Sprachkurs trägt den Titel „ Japanese Plus Pop- Culture“, als Vorbereitungslektüre les ich nun Buch mit Titel „das grosse Anime Lösungsbuch, Endlich Japanisch verstehen“. Ich bin mega gespannt was mich in Japan erwartet.

Am Sonntagabend schau ich nun Rent a Family im Alternativkino an, ein weiterer Versuch Japan zu verstehen.

Japan nur ein Reiseabendteuer oder doch mehr?

Die Antwort dazu in Zukunft.;-)

Japan, die Vorgeschichte…

Nachdem mich viele gefragt haben, wie meine Japanidee entstand hier die Vorgeschichte dazu:

Begonnen hat eigentlich alles an einem ruhigen Samstagnachmittag im März, dabei wizelten mein Kollege und ich herum und kamen auf die tolle Idee eine Sprache zu lernen. Dabei war klar, es sollte was ausergewöhnliches sein. So entstand die Idee vom Japnisch lernen, beginn sollte Januar sein. Wer mich kennt, weiss das ich nicht die Geduld hab, solange zu warten und so schaute ich nach einem früheren Kursbeginn und fand schnell der Herbst eigentlich idealer.

Durch meinen Studienbeginn im Herbst an der FH in Winterthur, hatte ich nun nach der 1. Teilprüfung der Passarelle gut 3 Wochen freie Zeit und eigentlich dachte ich, da wäre es doch mal die Chance, eine Reise oder Sprachaufenthalt zu machen. Beim Surfen kam ich irgendwie auf die Idee mal zu schauen, was ein Japanisch Kurs kostet und war überrascht, dass man so für verhältnissmässig wenig Geld einen Sprachaufenthalt in Tokio machen konnte. Sofort entstand im Kopf, die Idee, du wolltest doch Japanisch lernen, warum gehst Du nicht einfach nach Japan und setzt dich dort mit Land und Leute auseinander. Der Film the God of Ramen verstärkte bei mir den Wunsch und die Idee. Die Sprachschule war schnell gebucht, und so freundete ich mich mit dem Gedanken an, japanisch in Tokio zu lernen. Einer der Gründe warum mir mein Entscheid schwer fiel, ist Julia. Sie liebt Geburtstagspartys über alles und jetzt feiert ihre Mutter alleine in Tokio Geburtstag. Aber wer sagt, dass man Partys nicht nachholen kann 😉

Nachdem alles mit der Schule geklärt war, kamen die Informationen welche Vorkenntnisse nötig sein (auch absolute Anfänger müssen ein Grundwissen haben). Das Schulbuch war schnell bestellt und so kam es wenige Tage vor meiner USA Reise, das Schulbuch Japanese from Zero.

Beim Durchblättern ist mir dann noch die eine oder andere Gemeinsamkeit mit Manadarin aufgefallen, ob sich das beim lernen bestätigen wird, werden wir noch sehen.

Zurück aus den Ferien musste ich mich mal um die Flüge kümmern, ich dachte ich hätte noch ganz viel Zeit, dass dem nicht so ist, sah ich als die Flugpreise genauer betrachtete. Die Flüge waren voll, da hiess es für mich, noch ohne Reiseführer handeln, Flüge buchen, Tickets ausstellen. Der Aviatikfan lässt sich aber bei der Buchung nicht verbergen, der Dreamliner (Boeing 787) konnte zum Glück in die Reise integriert werden..

Ich hoffe, dass ich bis zur Abreise mehr von Land und Leute weiss, als mein derzeitiges Wissen, welches sich auf die typischen Vorurteile von Japan beschränk. Auf dieser Reise werden hoffentlich meine Vorstellungen von Japan verändert und ich lern Land und Leute kennen. Das erste Vorurteil, das Tokio und Japan sehr teuer ist, wurde auf jeden Fall durch die Sprachschulpreise bereits eliminiert, wie es lokal ist werden wir noch sehen.

Bis zur Abreise heisst es nun, lernen für die Prüfungen im August, Buchhaltung upzudaten und in meiner Freizeit mich mit Japan und den Japanisch Grundkentnissen zu beschäftigen.

Das Abendteuer Japan kann am 16. August starten, ich freu mich sehr auf diese Reise in ein mir vollkommen fremdes Land.