Archiv für den Monat August 2014

Kamakura& Endoshima

Eigentlich wollte ich heute sehr früh aufstehen und mir mal Warabi per Jogginschuhe ansehen, doch der Jetlag macht mir einen Strich durch die Rechnung. Joggen wurde gestrichen und ich strütze mich direkt ins Abendteuer ab an die Beach. Zuerst nach Kamakura, dort hab ich mir ein paar Temepel angsehen, zuerst einer der ältsten Zen Tempel in Japan. Tempelältester Zentempel

Anschliessend ein weitere Tempel aus dem 17. Jahrhundert und vor dem Mittagessen noch ein farbenprächtiger Schrein, welches zu den grossen Shinto- Heiligtümer von Japangehört mitten im Zentrum von Kamakura. Shinto- Heiligtum2Shinto- Heiligtum1

Auch hier war ich um die Mittagszeit wieder hungrig und eigentlich wollte ich was süssen, aber da lief mir ein goldenes M über den Weg und so verschlug es mich zu nächsten US Fastfoodkette, in der hoffnung abends wenigstens Japanisch zu erhalten. Die grösse der Pommesfritesprotion gibt es nicht mal in den USA, nach 50% gab ich auf.Mittagessen

Weiter ging es zum grossen Buddha, welcher als der 2 grösste von Japan gilt und aus dem Jahre 1252 war,big Buddha

anschliessend besuchte ich noch den Hasetempel der Jodo Schule, hier sah ich mir noch die grösste Holzskulptur von Japan an.

Per alter Eisenbahn ging es nach Endosiha, einer kleinen Insel welche über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.

EndosihimaDort saEndoshima Zugh ich mir noch den Enshima Jija Schrein an und umwanderte etwas die hüglige Insel. (Für die faulen gab es sogar Rolltreppen nach Oben).

Blick von EndohsimaNach der Inselumrundung ging es zur Shonan Monrail, welche sich als Schwebebahn entuppte die 20minute Fahrt lohnt sich absolut, man bekommt etwas von Japan aus der Luft mit und sieht ganz neue Einblicke ins Provinzleben. Monrail früherstand

Langsam werd ich noch zum Trainspotter;-). Zurück in Tokyo schaute ich mir noch die Luxuseinkaufsstrasse Ginza an.

Ginza 1Hier finden sich alle möglichen Geschäfte, von Prada über Louis Vuiton zu Tiffanys,ich mied diese Geschäfte und schaute lieber mal bei Aebercrombie rein, nur schon die Besichtigung des Geschäfts lässt einem Sport machen, er geht über 8 Stockwerke. Leider genauso überteuert wie die andern US Kleidergeschäfte wie Gap und Banna Repluic bei welchen ich nicht wieder stehen konnte. Bei Uniqlo ist zum Glück bekannt, dass der Laden günstige und gute Qualität liefert. Ich merkte beim Shoppen in Japan gibt es teilweise auch die US Unsitte, die Preise ohne MWST anzuschreiben um günstiger zu wirken. Also wird ich von nun an überall die 8% MWST sicherheitshalber darauf rechnen. Es wurde schon wieder dunkel und ich wollte eigentlich heute früh ins Bett, wieder trieb mich der Hunger und irgendwie war ich dann nicht so mutig um mir irgendwas per Bild zu bestellen, und ich entschied mich nochmals fürs gleiche Menü vom Lunch ein paar Fritten, dieses mal aber Small. Beim Nachtisch war ich dann experimentierfreudiger vom Nachmittag wusste ich, dass wenn es irgendwo eine lange Schlange gibt, dass das essen gut ist. So sah ich dies vor einem Geschäft mit Glace, stand auch mal an und bestellte mir die dortige Spezialität, frische Pommes Chips und Glace mit Schokosauce. War noch ganz lecker und ist sicher eine gute Alternativ für zukünfitges Nachtessen. Nachttisch1

Nun bin ich gespannt was mich morgen in der Schule erwartet, von mir aus gesehen könnt ich mir aber auch noch 2 Wochen Tokyo und Umgebung ansehen. 😉

am Ziel in Japan

Der Flug mit Swiss nach Tokyo hat einiges an Überraschung bereit gehalten. Zum einen war fast der ganze Flieger voll mit Japaner, das hatte zur Folge, dass ich noch nie in meinem Leben leere Overheadbins aus einem Langstreckenflug sah, zum andern schlief ich fast immer ausser zum Essen. Da es das Frühstück über Sapporo gab, sah ich so zum ersten Mal Japan aus der Luft. Ein faszinierender Anblick. Den Einresestempel nach der Ankunft hatte ich relativ schnell, der Zoll meinte jedoch man müsse mich noch auf Drogen kontrollieren als jedoch meine Japanisch Schulbücher sah, glaubte er mir, dass ich nur Touristin bin.

Nach Warabi kam ich relativ schnell und dort war der Weg zum Hostel auch sehr einfach zu finden. In Empfang wurde ich vom Manager genommen, welcher mir die ganze Unterkunft und mein Zimmer zeigte. Wie in Japan üblich gibt es einiges an Regeln auf welche Hingewiesen wurde, wie extra Schuhe für WC, keine Schuhe im Haus, etc. prinzipiell hängt überall ein Zettel was man nicht darf.

Am Nachmittag bin ich dann nach Tokyo rein, ich hab mir zuerst in Shinjunku den gratis Ausblick aus dem 45 Stockwerk vom Rathaus gegönnt, und mich noch beim Touristenbüro mit Information eingedeckt. Weiter ging es nach Roppingi Hills, dem Ausländer quartier, dort hab ich mir das Fujififotomuesum angeschaut und das Shoppingcenter neben dem Ritzcarlton, die Mietbuggys sind dort Bugaboos (für nicht Eltern Merceds unter Kinderwagen). Vom Regen etwas überrascht ging es zum nächsten Supermarket um mir einen Schirm zu kaufen. Nachdem mich ein junger Amerikaner freundlich von diesem angeblich unsicheren Quartier gewarnt hat, ging es weiter ins Regiuerungsviertel und zum Kaiserpalast von aussen. Anschliessend schaut ich mir noch alte Fassade vom Tokyoer Bahnhof an und wollte mir eigentlich mal was japanisches Essen suchen. Gemäss Reiseführer gabs es eine Yakitoir Alley, dort war aber für mich ohne Japanisch Kentnisse ende, auf der Suche nach was essebarem tarf ich auf den KFC. Vom Hunger getrieben bestelle ich mir dort für knapp 5 Chf irgendwelches Chicken und Pommes. Völlig übermüdet ging es anschliessend zurück nach Warabi, ich genoss den Luxus einer direkten Bahnlinie aus der City zu meiner zu Hause auf Zeit zu haben.

p.s Fotos folgen mangels schneller Internetleitung die nächsten Tage.;-)Central Tokyo Nijubashi- Brücke Sapporo1 Tokyo vom Rathaus

nearly ready for Take off

In 34 Stunden geht es los mit ANA operated by Swiss nach Tokyo. Die langersehnte Reise naht und es gibt noch einiges zu tun. Wie für einen Travel Agent typisch denken wir an die Reisen von allen andern, aber unsere eigenen Reisen vergessen wir sehr gerne. Wobe mein Mott, das wichtigste sind  Pass sowie Kreditkarte/Bankomatkarte, alles andere kann man sich unterwegs organsieren.

Daher ist nicht überraschend, dass ich soeben erst die restlichen Hostels gebucht und mir mal das Programm für Samstag zusammen gestellt hab. Ich werde um 7.30 Uhr landen und somit um ca 10 Uhr in meinem Hostel sein. Damit mich der Jetlag nicht einholt, mach ich an diesem Tag das typische Touristenprogramm. Da am Wochenende das Ende des O Bon fest ist, findet am Samstag Abend ein Lichter schwimmen auf dem Fluss statt. Diese Gelegenheit möcht ich mir nicht entgehen lassen und ich halte hoffentlich bis spät am Abend durch und schlaf nicht auf der Zugsfahrt zurück ins Hostel ein.

Was am Sonntag neben auffrischen von Basis- Japanisch noch ansteht, entscheide ich spontan nach Lust und Laune, sicher den Sommer geniessen. 😉