3 Tage Super Last Minute in Grand Canaria

Was erwartet einem bei der Buchung von 3 Tagen Super Last Minute auf Grand Canaria? Ein Urlaub in einer Absteige irgendwo am Strand. Aber man irrt sich gerne, den Playa del Aguilaes waren 3 Tage auf einer wunderschönen Insel mit ganz viel Kultur.

Die erste Überraschung war der Flug mit Edelweissair, die erste Überraschung, mit einem für Airline Verhältnisse sehr grosszügigen Frühstück während dem ganzen Flug gab genügend zu Essen und Trinken. Die Crew absolut super, aus dem Cockpit gab es immer wieder Informationen wo wir uns gerade auf der Reise in den Süden befanden.

Damit wir während den 3 Tagen etwas unabhängig waren, buchten wir einen günstigen Mietwagen und  waren überrascht, als uns ein relativ neuer Hyundai i10 von Hertz erhielten.

Die vermeintliche Absteige entpuppte sich als Bungalow Anlage direkt am Strand mit Pool und sauberen Zimmern. Hätte man Lust auf TV gehabt wäre die Bedienung etwas umständlich gewesen, dies war aber der einzige Makel.

Side shore HotelSide Shore HotelHotel (3)

Da unsere Idee war die Insel anzusehen ging es  gleich nach der Ankunft und einem Mittagessen weiter  in die Berge und dort erlebten wir die wunderschöne Natur Gran Canarias. Kakteen in Blüte, Bananenbäume und wunderschöne Felsformationen sahen wir immer wieder. Die Strassen sind relativ eng und kurvig doch die Tour in die Berge lohnte sich. Zuerst besichtigen wir die Steine Roque Nubloe und Roque Bentayga, bevor wir das Städtchen Tedjeda ansahen.

Die Natur absolut umwerfend, die Kleinstadt in Weiss war für uns verblüffend und wunderschön. Da der Tag sich langsam dem Ende neigte beschlossen wir nach Maspalomas, einem der Haupttouristenorte Nachtessen zugehen. Wir suchten vergeblich spanisches Essen und landeten beim leckren Chinesen. Anschliessend wollten wir uns noch das Meer ansehen, daraus wurde nichts wir  landeten perfekt zum Sonnenuntergang in den bekannten Sanddünen von Maspalomas.

Am nächsten Morgen wollten wir den Markt von Teror besuchen dieser sollte um 8Uhr beginnen und so beschlossen wir um 7Uhr loszufahren, wir waren dabei etwas überrascht über die morgendliche Dunkelheit und so sahen wir unterwegs noch den Sonnenaufgang an. In Spanien ticken die Uhren etwas anders und  um 8.15 Uhr war in Terror noch nicht viel von einem Markt zu sehen wir nutzen wir die Chance um uns das hübsche Städtchen inklusive der Kirche etwas näher zu betrachten. Der Markt entpuppte sich dann als etwas eine Ansammlung von Brot und Käseständen sowie gefälschten Handtaschen.

Weiter ging es nach Las Palmas die Hauptstadt der Insel, welche genauso viele Einwohner wie Zürich hat. Vegueta, die wunderschöne Altstadt von Las Plamas, lud zum herumschlendern durch die kleinen Gassen, mit vielen Vornamen oder andern lustigen Namen ein.

Gestärkt von Fastfood ging die Besichtigung weiter mit Krater nach Caldera De Bandama, einem erloschenen Vulkankrater welcher neben dem Lavagestein ein klarer Hinweis auf die Herkunft der Insel ist.Vulkan Bandama

Durch die Hitze von knapp 32° C entschlossen wir uns zu einer kurzen Abkühlung ins Hotel zu fahren und mal den Pool zu teste.

Nach einer halben Stunden reizte uns aber die Insel mehr und so fuhren wir nach Puerto del Mogan. Einer wunderschönen Hafenanlage mit ein paar Geschäften. An vielen Restaurants entdeckten wir den Hinweis auf die Nebensaison und das die Restaurant wegen Urlaub geschlossen waren.Puerto de Mogan (1)

Nachtessen wollten wir in Playa del Ingles dem Touristenzentrum vom Gran Canaria. Wir merkten schnell, dass die Pizza-Pasta-Steak-Restaurants nicht unsere Welt waren und wir uns als allein reisende Frauen alles andere als wohlfühlten, so ging es wieder nach Maspalomas und einmal mehr gab es Pizza und Pasta. Der Zahl der Italienischen Restaurants nach, konnte man sich fast in Italien fühlen.  Am nächsten Morgen stand die letzte Inselerkundungsfahrt an, zuerst ging die Fahrt zu den berühmten Felswänden. Die Strasse war kurvig an Felshang entlang gelgegt und oft schützten Gitternetzte die Strasse von herunterfallenden Steinen, aber sie lohnte sich. Die Aussicht war fantastische und die Umgebung änderte sich immer wieder.

Am Puerto de las Nieves konnten wir dann die Aussicht noch Meer aus geniessen. Hier wurde im Hafen sogar gebadet, das Wasser war sauber und klar.Weiter ging die Fahrt über die hübsche Stadt Galdar mit einem kleinen aber feinen Markt nach Arucas. Hier schauten wir uns die wunderschöne Kirche ein, extrem eindrücklich war und hier hatten wir mal die Chance auf Tapas, Kartoffelomelette und spanischen Rohschinken. Auf dem Weg zum Flughafen besuchten wir noch Firgas hier gab es eine Treppe wo jede Insel der Kanaren abgebildet war nebenan hatte es Bänke mit jeder Gemeinde der Insel Gran Canaria. Wir waren dabei überrascht was wir in 3 Tagen so alles gesehen haben. Die Fahrt an Flughafen ging nochmals vorbei an den Bananenplantagen und vielen Kakteen.

Das Fazit der Reise war schnell gemacht, Gran Canaria hat sich gelohnt und wir waren positiv überrascht von der Insel von den vielfältigen Sehenswürdigkeiten (es hat viele Kirchen), Wer Badeurlaub in Gran Canaria macht, der verpasst definitiv eine wunderschöne und vielfältige Insel mit. Auf dem Rückflug mit dem Ex-CEO der Airline Karl Kistler, wurden wir mit einem Nachtessen, dass satt machte und sogar lecker war verblüfft. So landeten wir in Zürich statt, begeistert von der Insel, Edelweissair und unseren Reisekosten, welche für 3 Tage 330 Euro mit allen Nebenkosten betrugen, für eine gefühlte Woche Urlaub ein Schnäppchen.

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